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Traditionelle Techniken wie Vergoldung, Marmorierung, Stuck gießen oder Graumalerei erlernen die Auszubildende und Gesellen im Förderkreis „Montagsmaler“
Foto: Malerinnung Rhein-Main
Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main erhält 3.000 Euro von der Frankfurter Handwerksstiftung

Förderkreis „Montagsmaler“

Die „Montagsmaler“ – so heißt der Förderkreis, den die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main im neuen Aus- und Weiterbildungszentrum der Innung anbietet. Seit Mai dieses Jahres erlernt der Malernachwuchs jeden Montagabend traditionelle Handwerkstechniken, wie sie unter anderem für die Restauration und Denkmalpflege wichtig sind.

Jetzt wurde der Kurs mit einem Zuschuss von 3.000 Euro von Frankfurter Handwerksstiftung unterstützt. Während einer Kurseinheit erfolgte die Übergabe der Fördermittel im feierlichen Rahmen an einem Montagabend. Vertreter der Stiftung und der Stadt Frankfurt konnten sich so direkt vor Ort ein Bild von der Arbeit der jungen Maler und Lackierer machen. „Der industrielle Fortschritt bringt es leider mit sich, dass im Laufe der Zeit viel an traditioneller Handwerkskunst verloren geht“, erklärt Felix Diemerling, Geschäftsführer der Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main. „Mit den Montagsmalern bieten wir dem engagierten Nachwuchs eine Plattform, kulturhistorisch bedeutsame Techniken zu erlernen und damit die Ausbildung zu vervollkommnen. Damit können wir diese wichtigen Handwerkstechniken für die Zukunft bewahren.“ Alle Gäste konnten sich einen Eindruck von den Kursinhalten des Förderkreises verschaffen und zeigten sich beeindruckt von den anspruchsvollen Lerninhalten des Kurses und den Leistungen der jungen Handwerker.

Der Kurs „Montagsmaler“ findet montagabends von 18 bis 21 Uhr im Aus- und Weiterbildungszentrum der Innung statt.