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Potenziale erkennen

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Potenziale erkennen

Maler und Stuckateure sollten ihre Chancen nutzen und aktiv eine Kellerdecken- und Dachbodendämmung verkaufen.

Andreas Krechting, Brillux

Ein bisschen ist es wie mit der Frage „Wer war zuerst da – Huhn oder Ei?“. Das Thema heißt Wärmedämmung von Kellerdecken und Dachböden. Und die Frage lautet hier: Wird diese deshalb so gerne und oft vernachlässigt, weil die damit verbundenen Flächen unterschätzt werden? Oder sind die Einsparpotenziale so wenig im Bewusstsein, dass selten an die Kellerdecken- und Dachbodendämmung gedacht wird? Fakt ist, dass über einen ungedämmten Keller bis zu 20 Prozent der Heizwärme verloren gehen können, über ein ungedämmtes Dach bzw. Dachgeschoss sogar bis zu 50 Prozent. Dies macht die Flächen für energetische Verbesserungsmaßnahmen durchaus attraktiv.
Die Vorteile für den Bauherrn, Mieter bzw. die Wohnungswirtschaft liegen auf der Hand: Durch die Dämmung der Kellerdecke und des Dachbodens kann erheblich Energie und somit Geld eingespart werden. Staatliche Förderprogramme wie etwa das CO2-Gebäudesanierungsprogramm sorgen für zusätzliche finanzielle Anreize. Gleichzeitig sorgt die Ausschaltung der „Wärmebrücke“ Kellerdecke bzw. Dachgeschossdecke für mehr Wärme und ist entscheidend für Wohnbehaglichkeit und Komfort, da die Raumwärme des Erdgeschosses nicht länger in den Keller und die des Obergeschosses nicht länger in den Dachboden abfließen kann. Im Zuge der Einführung des Energieausweises ab Juli 2008 gewinnt die energetische Beschaffenheit eines Gebäudes auch zukünftig weiter an Bedeutung und wird insbesondere Mietern und Vermietern immer bewusster werden. Was für den einen ein Vorteil ist, ist für den anderen eine große Chance: Verarbeitern eröffnen sich mit der Kellerdecken- und Dachbodendämmung zusätzliche, bislang oft ungenutzte Potenziale. Beide Maßnahmen liefern sofortige Wirkung. Die wertvolle Wärme geht nicht länger verloren, Heizenergie wird also sofort eingespart, weswegen sich diese Investition schnell bezahlt macht. Sowohl die Dämmung von Kellerdecken als auch die von Dachböden lässt sich schnell und ohne größere „Schmutzbelastung“ für den Bauherrn oder Mieter durchführen. Auch für mögliche weitere Ausbaumaßnahmen von Keller oder Dachboden, sei es zum Arbeitsraum, Spiel- oder Gästezimmer oder zum eigenen Fitnessbereich, stehen nach wie vor alle Möglichkeiten offen.
Ideal für den Winter
Je näher der Winter rückt, desto schwieriger wird die Verarbeitung eines WDVS an der Fassade. Kellerdecken und Dachböden lassen sich jedoch völlig unabhängig von den herrschenden Wetterverhältnissen dämmen. Und: Dämmmaßnahmen an Kellerdecken werden von der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ab 11 cm (WLG 035) bzw. 12 cm (WLG 040) Dämmstoffdicke gefördert.
Markenhersteller bieten für die Dämmung von Kellerdecken bzw. Dachböden je nach Anwendungsbereich verschiedene Systeme an. In der Regel spielt dabei die Optik nur eine untergeordnete Rolle, weshalb diese Maßnahmen auch gerne als reine „Zweckdämmungen“ bezeichnet werden. Dennoch bietet der Markt verschiedene Produkte an, die nicht nur zum verbesserten Wärmeschutz beitragen, sondern eben auch den Wunsch nach einer dekorativen Sichtfläche erfüllen können. Manche Hersteller bieten für Kellerdecken sowohl nicht brennbare als auch schwer entflammbare Dämmplatten an.
Zur rationellen und wirtschaftlichen Wärmedämmung von Fußböden im Innenbereich wie z. B. Dachböden bietet beispielsweise Brillux hochwertige Verbundplatten aus druckbelastbarem, expandiertem Polystyrol-Hartschaum nach DIN EN 13163 an, die mit Spanplatten kombiniert sind. Überall dort, wo schnell und unkompliziert gedämmt sowie gleichzeitig die Möglichkeit der zusätzlichen Nutzung des Dachgeschosses geschaffen werden soll, stellen diese eine ideale Lösung dar. Mit umlaufender Nut und Feder ausgestattet, sind sie ruckzuck verlegt. Für unterschiedliche Anforderungen stehen Dämmplattendicken von 40 bis 140 Millimeter zur Verfügung, wobei die Spanplattendicke generell 19 Millimeter beträgt. Die Dachboden-Dämmplatten 3817/3818 können auch als Trockenestrichelement eingesetzt werden. Sie entsprechen der Baustoffklasse B1, schwer entflammbar und werden mit dem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit 0,035 und 0,040 W/(m x K) angeboten.
Schnelle und einfache Lösung
In punkto Montage gibt es gute Neuigkeiten. Zwar kamen leichtgewichtige Kellerdecken-Dämmplatten auf Basis von EPS-Hartschaum auch schon in der Vergangenheit auf klebegeeigneten Untergründen zum Einsatz. Stets musste dabei allerdings der Kleber zeitintensiv und zudem mühselig angerührt, transportiert und aufgetragen werden. Hierzu bietet Brillux mit dem innovativen Qju Klebeschaum 3700 und den einzigartigen Qju Fixierungswinkeln eine sehr attraktive Alternative an. Wie beim WDV-System Qju werden die (Kellerdecken-) Dämmplatten dabei mit dem Qju Klebeschaum 3700 verklebt. Ein Herabfallen der Platten im Zuge der Verklebung (PU-Schäume haben in der ersten Phase nach dem Auftrag keine Kohäsionskraft!) wird durch die Nut und Federausbildung der Dämmplatten und den horizontalen Einsatz der Qju Fixierungswinkel auf eindrucksvolle Art und Weise verhindert. Die Winkel werden einfach an die Decke geklebt und durch das Einstecken des Fixierungsnagels mit der Dämmplatte verbunden. Der Qju Klebeschaum expandiert, ohne die Platten abzudrücken, und verteilt sich ausschließlich parallel zum Untergrund.
Und wem diese Form der „Zweckdämmung“ noch nicht weit genug geht, sprich wer weniger Ansprüche an die Optik stellt, der setzt ganz einfach die konventionellen Dämmplatten im Format 100 x 50 Zentimeter ein. Noch schneller und rationeller geht’s nicht.

kompakt
Allein durch die Dämmung von Kellerdecken und Dachböden kann eine Menge Energie und somit Geld gespart werden. Für Maler und Stuckateure bietet das auch eine Möglichkeit, lukrative Winteraufträge an Land zu ziehen.
Informationen:
Brillux Tel.: (0251) 7188-0 Fax: (0251) 7188-439 info@brillux.de www.brillux.de
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