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Türme dämmen

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Türme dämmen

Vier Wohntürme mit 128 Wohneinheiten zeitgemäß dämmen: Mit den „Sky Towers“ in Regensburg stemmte die Kurt Glöckler GmbH ein Großprojekt. Wir sprachen mit Geschäftsführer Marcus Glöckler über die Bauarbeiten, die Baustoffwahl und den Vorbildcharakter des Projekts.

Fotos: Gerhard Hagen / Sto SE & Co. KGaA

Herr Glöckler, welche Aspekte ragen heraus beim Projekt „Sky Towers“?

Es galt, mehrere Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen: hoher Dämmstandard, geringer Flächenverbrauch – und gerade aufgrund der Kubatur der Objekte verarbeitungsfreundliche Baustoffe. Zudem kamen natürlich für Gebäude dieser Größe nur zugelassene Systeme infrage.

Daher haben Sie ein Fassadendämmsystem gewählt, dessen Kern ein hocheffizienter Dämmstoff ist.

Richtig, wir entschieden uns für Phenolharz-Hartschaum. Der Dämmstoff ist generell für die Wohnungswirtschaft attraktiv, weil mit den schlanken Dämmplatten mehr Nutzfläche, also zusätzlicher vermietbarer Wohnraum bleibt. Die Energieeffizienz ist dabei gewahrt, denn Phenolharz weist eine besonders hohe Dämmleistung von 0,021 bis 0,022 W/mK auf. Selbstverständlich nutzen wir nur zugelassene Systeme, bei den Sky Towers ist es StoTherm Resol. Übrigens bietet der Dämmstoff bzw. das System einen weiteren Vorteil: Da Phenolharz schwer entflammbar ist und nicht schmilzt, sind keine Brandriegel erforderlich.
Die Arbeiten können also bis zur Hochhausgrenze unterbrechungsfrei ausgeführt werden. Ein Vorteil also gegenüber EPS-Systemen.

In welcher Phase wurden diese Anforderungen definiert?

Der Gewinn von Wohnfläche war ein zentrales Ziel, das vom Architekten bereits bei der Rohbauplanung berücksichtigt wurde.

An den Sky Towers befinden sich viele Einzüge und Auskragungen. Was bedeutet dies für die Fassadendämmung?

Das bedeutet, dass man bei den vielen Detailanschlüssen sehr sauber arbeiten muss. Wir haben diese gemeinsam mit dem Architekten und dem Fachberater-Team von Sto vorab geplant und erfolgreich umgesetzt. Für die Bewohner ist es zudem schön, dass mit den schlanken Platten auch in Laibungen und Balkonnischen nur wenig Platz benötigt wird. Das bringt mehr Licht in die Wohnungen!

Wie bewerten Sie die Verarbeitung
im Vergleich mit klassischen EPS-Systemen?

Die Verarbeitung bedarf etwas mehr Zeit, weil der Zuschnitt etwas aufwendiger ist und die Dämmplatten zusätzlich zu dübeln sind. Außerdem sind Trocknungsphasen zum Beispiel bei der Systemarmierung zu berücksichtigen. Andererseits gewinnen wir Zeit, da keine Brandriegel zu montieren sind.

Welche Deckbeschichtung haben Sie verarbeitet?

Siliconharzputz, konkret StoSilco K, Korn 2 mm. Alternativ bieten sich organische Oberputze an – jeweils mit einem zweifachen Anstrich. Um für höchstmöglichen Schutz gegen vorzeitigen Algen- oder Pilzbefall zu sorgen, empfehlen wir Fassadenfarben wie StoColor Silco G oder StoColor Dryonic.

Das bringt uns weg vom Objekt,
hin zum Allgemeinen – wie bewerten Sie den Gestaltungsspielraum des Dämm-systems?

Da individuelle Putzfassaden ebenso möglich sind wie die Gestaltung mit plastischen Fassadenelementen, gibt
es hier für jeden Bauherrn eine ideale Lösung.

… und die Wirtschaftlichkeit?

Im Vergleich mit EPS- oder MiWo-Systemen ist der Einkaufspreis etwas höher. Je nach Objekt ist das eine Investition, die sich für den Bauherrn rechnen kann – gerade in der Wohnungswirtschaft. Allerdings ist es noch so, dass der Anteil an Phenolharz-Hartschaum-Objekten bei uns gering ist – obwohl wir es im Neubau und in der Sanierung einsetzen.

Weitere Informationen:
www.sto.de


Marcus Glöckler, Geschäftsführer Kurt Glöckler GmbH.

Da wir Dämmsysteme mit
unterschiedlichen Dämmstoffen und
nahezu jeder Außenhaut verarbeiten,
können wir jedem Bauherrn das passende System für seine Ansprüche bieten.



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