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Vollgas bei der Wärmedämmung

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Vollgas bei der Wärmedämmung

Eine Wärmedämmung ist nicht nur für Fassaden effektiv, auch Keller und Dach profitieren.
Über 70 Prozent der von privaten Haushalten eingesetzten Energie wird für Wohnzwecke verwendet, fast 80 Prozent davon für die Raumheizung. Diese Zahlen weisen auf die Schwachstellen unzähliger bestehender Gebäude hin: ungenügende Dämm-Maßnahmen. Effektive Wärme- dämmung spart nicht nur Energie, sondern erhöht den Wert einer Immobilie.

Andreas Krechting, Brillux

Beim Energieverbrauch liegen die privaten Haushalte noch vor der Industrie und dem Verkehr auf dem ersten Platz. Über ein ungedämmtes Dach bzw. Dachgeschoss können bis zu 50 Prozent der Heizwärme verloren gehen, über einen ungedämmten Keller immerhin noch bis zu 20 Prozent. Ein klarer Fall also für Wärmedämmung. Eine effektive Wärmedämmung spart jedoch nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt durch wesentlich weniger CO2-Emissionen. Mit attraktiven Förderprogrammen liefert deshalb auch die Bundesregierung Hausbesitzern beste Argumente für energetische Sanierungsmaßnahmen.
Im Zuge der Einführung des Energieausweises, den Verkäufer oder Vermieter im Falle eines geplanten Verkaufs oder einer Vermietung potenziellen Käufern oder Mietern ab Juli 2008 vorzeigen müssen, wird die Energieeffizienz von bestehenden Gebäuden auf dem Immobilienmarkt eine noch größere Rolle spielen als bisher. In Zahlen gefasst, werden die Potenziale zur Wärmedämmung noch deutlicher: In Deutschland gibt es ungefähr 17,3 Millionen Wohngebäude. 73 Prozent davon wurden bis 1978, also vor dem Wirksamwerden der ersten Wärmeschutzverordnung, ohne energetischen Mindeststandard, errichtet. Der Bedarf ist also enorm. Und die Vorteile der Wärmedämmung liegen auf der Hand: Ob Dämmung der Fassade, von Dach und Geschossdecken oder der Kellerdecke – jede Maßnahme zur Wärmedämmung zeigt sofortige Wirkung, spart erheblich Heizenergie und somit Geld ein. Gleichzeitig sorgt das Ausschalten von „Wärmebrücken“ wie der Kellerdecke bzw. Dachgeschossdecke für mehr Wärme, Wohnbehaglichkeit und Komfort.
Mehr als nur schöne Fassaden
Hersteller wie z.B. Brillux bieten Systeme zur Wärmedämmung, mit denen sich das ganze Haus dämmen lässt. Allein zur Fassadendämmung stehen von den Münsteranern sieben Wärmedämm-Verbundsysteme, für jedes Anforderungsprofil, jeden Untergrund und Anwendungszweck zur Verfügung. So gibt es vom Neubau bis zur Renovierung, vom Einfamilienhaus bis zum Hochhaus die richtige Lösung. Bestes Beispiel ist das WDV-System Qju; als erstes schaumverklebtes WDV-System macht Qju ein Nachjustieren während oder nach der Anbringung der Dämmplatten überflüssig, da die speziellen Systemkomponenten ein Verrutschen oder Abdrücken der Platten verhindern.
Keller und Dach
Sie sind nicht zu unterschätzen: In der Dämmung von Kellerdecken und Dachboden schlummern, bislang leider oft ungenutzte, Potenziale. Dabei lässt sich die Dämmung von Kellerdecken und Dachböden schnell und ohne größere „Schmutzbelastung“ für den Bauherrn oder Mieter durchführen. Eine besonders schnelle, einfache und zudem saubere Verarbeitung ermöglicht die Qju-Up-Kellerdeckendämmung. Wie bei dem patentierten WDV-System Qju auf Klebeschaumbasis mit Fixierungswinkeln, wird auch bei der Qju-Up-Kellerdeckendämmung der Klebeschaum 3700 auf Basis von Polyurethan zur Verklebung der EPS-Hartschaum-Dämmplatten eingesetzt. Dabei fallen kaum Rüst- und Reinigungszeiten an, es muss kein Kleber angerührt werden, der mühselige Klebertransport entfällt und weder Wasser noch Strom werden verbraucht. Die leichtgewichtigen Dämmplatten lassen sich mit dem ebenfalls leichten Klebeschaum prima, ohne körperliche Belastung, über Kopf verkleben.
Großes Dämmpotenzial haben auch ungedämmte Dächer bzw. Dachgeschosse und zwar in der Regel auch dann noch, wenn bei Altbauten die Dachschrägen bereits einen gewissen Mindest-Dämmstandard aufweisen: Denn die Decke – sprich der Dachboden – lässt die Wärme des darunter liegenden bewohnten Raumes oft ungehindert abfließen. Meist liegt hier eine zwar mit Gipskarton oder verputzten Trägerplatten bekleidete, jedoch nur schlecht oder gar nicht gedämmte Betondecke bzw. Holzbalkenlage vor. Mit den Dachboden-Dämmplatten 3817 bzw. 3818 lassen sich diese „wärmetechnischen Schwachstellen“ schnell beseitigen. Zudem können die Dachboden-Dämmplatten auch zur effektiven Dämmung von Kellerböden eingesetzt werden. Sie bestehen aus druckbelastbarem, expandiertem Polystyrol-Hartschaum im Verbund mit Spanplatten der Güteklasse V 100, Schichtdicke 19 mm. Diese sind wiederum umlaufend mit Nut und Feder ausgerüstet. Durch die Kombination gewährleisten die Dachboden-Dämmplatten nicht nur höchste Dämmwerte sondern auch eine hohe mechanische Belastbarkeit. Für unterschiedliche Anforderungen stehen Standard- Dämmplattendicken von 40 bis 140 Millimeter zur Verfügung, auf Anfrage sind die Elemente auch bis 260 Millimeter Dicke lieferbar. Damit können auch die hohen Förderprogramm-Anforderungen mühelos erfüllt werden.
Durch die hohe mechanische Belastbarkeit lassen sie sich auch als Trockenestrichelement mit normaler Gehbelastung einsetzen. Somit steht einer möglichen Ausbaumaßnahme von Keller oder Dachboden, sei es zum Arbeitsraum, Spiel- oder Gästezimmer oder zum eigenen Fitnessbereich, mit beiden Systemen, nichts im Wege.

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