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Airless-Spritzen

Airless-Spritzen
Wie funktioniert eigentlich … Airless-Spritzen?

Airless-Spritzen: Superfeine Zerstäubung, hohe Flächenleistung. Das Airless-Farbspritzverfahren ist wirtschaftlich, effizient und umweltfreundlich. Folge 17: Der Farbauftrag im Airlessverfahren.

Holger Joest, Leiter Produktmanagement Storch Technik + Service

Airless-Geräte sorgen für einen gleichmäßigen Oberflächenauftrag, bieten eine optimale Materialausbeute und sind zudem sehr leicht in ihrer Handhabung. Insbesondere im Vergleich zu Farbwalzen und Pinseln spart der Anwender Zeit und Kraft und erhöht gleichzeitig die Oberflächenqualität um ein Vielfaches.

Airless = Mit hohem Druck fein zerstäubt

Beim Airless-Farbspritzverfahren (Airless, englisch „luftlos“) wird der Beschichtungsstoff durch hohen Druck sehr fein zerstäubt und auf die Oberfläche aufgebracht. Ein Airless-Farbspritzgerät setzt sich zusammen aus einer Materialpumpe, einem Hochdruckschlauch und einer Spritzpistole. Die wie in diesem Beispiel elektrisch betriebene Kolbenpumpe saugt den Beschichtungsstoff aus dem Behälter und fördert ihn über den Schlauch zur Spritzpistole.
Die enorme Förderleistung geht auf das Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Farbstufe mit Bypass-Ventil zurück: Das Getriebe reduziert die Drehzahl des Motors und überträgt die Leistung auf den Kolben in der Farbstufe. Durch die schnelle Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens wird der Beschichtungsstoff über das starre oder flexible Ansaugsystem angesaugt, verdichtet und in den Hochdruckschlauch bis zur Spritzpistole gefördert. Wird diese nun betätigt, tritt das Material mit einer sehr hohen Geschwindigkeit aus der Düse und wird in kleinste Teilchen zerstäubt. Diese feine, luftlose Zerstäubung entsteht durch den Druckabfall sowie den Luftwiderstand beim Austreten des Materials aus der Düse.
 

Schlauchlängen von 90 Metern Länge möglich

So werden beim Auftrag des Spritzguts auf die Oberfläche einwandfreie, gleichmäßige Ergebnisse erzielt. Schlauchlängen von 90 Metern Länge ohne merklichen Druckabfall sind mit Airless-Farbspritzgeräten wie der hier gezeigten Storch Airless LP 540 möglich. Sie sind effizient und anwenderfreundlich und eignen sich für die Beschichtung von kleinen und großen Flächen. Besondere Vorteile ergeben sich beim Farbauftrag auf rauen Oberflächenstrukturen wie Rauputzen. In Verbindung mit dem auf die jeweiligen Anforderungen exakt abgestimmten Zubehör und dem korrekten airlesstauglichen Material bietet sich eine rationelle Oberflächenbeschichtung für die vielfältigsten Anwendungsgebiete.

Übung macht den Meister

Um beim Einsatz der Airless-Farbspritztechnik ein optimales und vor allem wirtschaftliches Ergebnis zu erzielen, sollte der Anwender mit der Technik vertraut sein. Denn das Gerät allein garantiert nicht den Erfolg eines individuellen Beschichtungsauftrags. Erst die korrekte Bedienung des Gerätes, die Wahl des optimalen Materials für die jeweilige Oberfläche, eine passende Düsengröße sowie der Einsatz des adäquaten Zubehörs ermöglichen den profitablen Einsatz dieser Technologie. Die Firma Storch bietet Praxistrainings zu ihren angebotenen Airless-Systemen an.
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