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Mehr als Schablonenmalerei

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Mehr als Schablonenmalerei

Mit Bordüren lassen sich Räume gliedern; mit Borten können aber auch Akzente an der Wand oder der Decke gesetzt werden – und das auf vielfältige Weise.

Susanne Sachsenmaier, Marion Tichy

Bordüren eignen sich hervorragend als Trennlinie zwischen zwei verschiedenen Farbtönen, Techniken oder Strukturen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein abgesetzter Sockel schaffen. Daneben können sie eine schlichte Wand aufwerten und zum Blickfang machen.
Am häufigsten trifft man schablonierte Bordüren an. Neben den seit jeher bekannten Blumenornamenten bietet die Industrie heute auch moderne Motive für die verschiedensten Räume als fertige Stupf- oder Klebeschablonen an. Wesentlich individuellere, zum jeweiligen Interieur passende Wand- oder Deckengestaltungen lassen sich aber mit selbst geschnittenen Schablonen erzielen. Auch hinsichtlich der Ausführung kann man für Abwechslung sorgen: die Schablone muss nicht immer deckend ausgemalt werden. Sie kann auch mit dem Schwamm getupft, lasiert oder nur bruchstückhaft ausgefüllt werden. Ein toller 3D-Effekt ergibt sich, wenn man die gleiche Schablone zweimal leicht versetzt übereinander malt.
Aufgeklebt statt aufgemalt
Neben Schablonenmalereien eignen sich jedoch auch zahlreiche andere Techniken zur Herstellung einer Bordüre. Wie wäre es beispielsweise mit aufgeklebten Knöpfen für die Verschönerung des Nähstübchens oder gar Münzen zur Wandgliederung in der Schalterhalle einer Bank? Wem das zu kostspielig ist, der kann natürlich auch günstigere Materialien einsetzen, wie z.B. eine simple Gipsspachtelmasse. Daraus lässt sich – mithilfe einer Zahnspachtel – etwa ein Streifen im „Zebra“-Look herstellen. Oder wie wäre es mit an die Wand gespritzten „Sahnehäubchen“? Mit Sicherheit ist die Versuchung süß, die Wände in einer Konditorei auf diese Weise zu verzieren!
Form und Farbe
Plastische Ornamente lassen sich einfach mithilfe von dünnen Polystyrolplatten, wie man sie zur Innenwanddämmung verwendet, herstellen. Oder man schaut sich einmal im Bastelladen um. Hier gibt es Ringe, Halbkugeln usw. aus Polystyrol, die man normalerweise für Trockenblumengestecke verwendet. Anschließend kann man die ausgeschnittenen oder gekauften Formen mit einem füllenden Beschichtungsstoff überziehen und nach Wunsch farbig gestalten. Auf diese Weise kombiniert man Form- und Farbwirkung.
Das passende Motiv
Wichtig ist bei der Gestaltung mit Bordüren, dass man sich den Raum sowie die Einrichtungsgegenstände vor der Gestaltung genau anschaut, seinen späteren Verwendungszweck und/oder die Vorlieben des Bewohners herausfindet. Einem Afrika-Fan wird man beispielsweise mit einem afrikanischen Ethno-Muster mehr Freude bereiten als mit einem hochmodernen grafischen Muster. Und die kleine, reitbegeisterte Tochter wird sich über eine Pferdebordüre in ihrem Kinderzimmer mehr freuen als über eine mit Blümchen. Eine nach diesen Gesichtspunkten ausgewählte Bordüre wird niemals störend wirken, sondern immer der Mittelpunkt einer jeden Raumgestaltung sein.
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