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Ausbildung zum Maler- und Lackierer: Neuer Weg

Neues Ausbildungskonzept
Neuer Weg – mehr Praxis

Mit dem Start des neuen Lehrjahres bietet die Firma Heinrich Schmid ein neues Konzept für Abiturienten an, die eine zum Ausbildung zum Maler- und Lackierer absolvieren.

Autorin | Fotos: Susanne Wierse

Mehr Praxis, mehr Baustelle, digitales Lernen: Das sind die Schlagworte, die für das neue Ausbildungskonzept bei Heinrich Schmid stehen. Angesprochen sind wissenshungrige junge Leute mit Abitur oder Fachhochschulreife, die später in einer Führungsfunktion bei HS arbeiten wollen. Die zweijährige Ausbildung zum Maler- und Lackierer beinhaltet das Angebot für ein anschließendes duales Studium.

Das gemeinsam mit Susanne Kiesewetter und Andreas Deubel von der Führungs-Akademie bei HS sowie Professor Klaus Friesch von der Hochschule Esslingen entwickelte Konzept sieht eine theoretische und praktische Ausbildung im Unternehmen vor und ist in dieser Form von der HWK abgesegnet.

Theorieunterricht

Die theoretische  Ausbildung zum Maler- und Lackierer setzt sich aus drei zweiwöchigen Präsenzunterrichtsblöcken am Standort Reutlingen und ergänzendem wöchentlichen Online-Theorieunterricht zusammen. Außerdem werden zwei Vorbereitungswochen für die jeweiligen Prüfungen angeboten. Ein System, das in den zwei Ausbildungsjahren dreizehn Wochen mehr Zeit für die Baustelle ermöglicht.

„Wir orientieren uns mit unserem Unterricht am Ausbildungsrahmenplan für Maler- und Lackierer“, erklärt Susanne Kiesewetter. „Die Schüler erhalten neben den Präsenzunterrichtsblöcken wöchentlich 1,5 Stunden Online-Unterricht, ergänzt durch Erklärvideos und Lernmaterialen auf der Online-Plattform. Und über allem steht der Praxisbezug mit der Frage: Wo findest du dieses Thema auf der Baustelle?“ Auch das Berichtsheft wird online geführt. Das bietet den Vorteil, dass für Ausbilder sowie Lehrlinge sichtbar gemacht wird, wie der Stand der Ausbildung ist.

Der Einstieg in die Ausbildung zum Maler- und Lackierer beginnt mit dem zweiwöchigen Unterrichtsblock zum Thema „Elementare Farbenlehre“. Folgen werden noch die Blöcke Innenraum sowie Fassade. „Die Themen werden immer als gesamter Baustein besprochen,“ erklärt Klaus Friesch. „Eine Projektmappe wird angelegt, Gestaltungsaufgaben werden gestellt, Themen wie Aufmaß und Abrechnung mit eingebunden. Eines greift mit ins andere.“

Feedback von Schülern

Und wie finden die Auszubildenden, die aus Betrieben von HS-Standorten aus ganz Deutschland für den Präsenzunterrichtsblock angereist sind, ihre ersten Tage? Jonas Olejniczak, der sich schon seit seinem Schulpraktikum bei der HS- Niederlassung in Heidelberg sicher ist, dass er eine Ausbildung zum Maler- und Lackierer machen will. „Ich habe mich sehr gefreut, dass Dr. Carl-Heiner Schmid sich gestern persönlich so viel Zeit für uns genommen hat. Er hat uns motiviert und die Perspektiven aufgezeigt, die man im Unternehmen hat.“ Seine Kommilitonin Celina Raab aus Freiburg ergänzt: „Bisher ist es ein toller Unterricht und es ist eine sehr nette Klasse. Sicher, man muss in kürzerer Zeit mehr erreichen, dafür herrscht aber ein gutes Lernklima.“

Weitere Fotos:
www.malerblatt.de

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