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Weiterbildung: Ausbildung zum staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker

Weiterbildung
Potenziale ausschöpfen

Die Ausbildung zum „staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker“ eröffnet zukunftssichere Berufschancen über den Meister hinaus bis hin zum Hochschulstudium.

Fotos: Sto-Stiftung/Christoph Große

Nach der Ausbildung entscheiden sich junge Gesellen oft schnell für einen Meisterbrief. Eine weitere Möglichkeit ist eine zweijährige Vollzeit-Weiterbildung zum „staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker“. Sie eröffnet weitere Berufschancen über den Meister hinaus bis hin zum Hochschulstudium.

Förderung

Ein Stipendium für die Ausbildung zum „staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker“ sowie Studienbeihilfen zum Bachelor- und anschließendem Master-Studium bietet die Sto-Stiftung. Jörg Radkowski, Leiter der „Staatlichen Fachschule für Farb- und Lacktechnik“ am Oberstufenzentrum (OSZ) für Gestaltung in Berlin, ist froh um das Engagement. „Der Mittelstand ist Garant für die Stabilität der deutschen Wirtschaft. Hier fehlt es an qualifizierten Führungskräften“, erklärt er. „Zukunftsorientierte, engagierte junge Menschen mit einem handwerklichen Background haben beste Chancen auf eine berufliche Karriere. Die Weiterbildung zum Farb- und Lacktechniker bietet dafür eine solide Basis“.

OSZ Berlin

Das „OSZ Gestaltung Berlin“, bietet vielfältige Bildungsgänge. „Der Schwerpunkt der Weiterbildung zum Techniker liegt bei der Vermittlung unternehmerischer und betriebswirtschaftlicher Kompetenzen sowie der Möglichkeit, handwerklich interdisziplinär handeln zu können. Fächer wie BWL, Rechnungswesen, Arbeitspädagogik oder Personalmanagement stehen neben Chemie, Anwendungs- und Gestaltungstechnik sowie Mathe und Deutsch auf dem Stundenplan“, erklärt Radkowski. „Zudem legen wir großen Wert auf ein projektorientiertes Arbeiten, das in einer Semesterarbeit mündet“, betont er. Die Absolventen lernen selbstständig Projekte zu planen und diese potenziellen Kunden gegenüber zu präsentieren.

Begeisterte Schüler

Der 29-jährige Manuel Moos hat einige Jahre Berufserfahrung als Malergeselle gesammelt und möchte „im Leben mehr erreichen“, wie er erklärt. „Der Techniker hat für mich das größte Potenzial. Das Fachwissen, das ich hier erlernen kann, begeistert mich“, sagt Moos. Er ist im zweiten Ausbildungsjahr und zuversichtlich, was seine berufliche Zukunft anbetrifft. „Ich möchte für ein größeres Unternehmen in der Industrie arbeiten“, erklärt er.

Stephanie Knorr (31) ist auf dem zweiten Bildungsweg zum Handwerk gekommen. Die junge Mutter war in ihrer Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen-Assistentin als sie ihr Kind bekam. Unglücklich mit ihrer ersten Berufswahl wechselte sie nach der Elternzeit die Branche und machte ihren Gesellenbrief als Malerin- und Lackiererin. „Ich weiß noch nicht genau, wohin mich die Reise beruflich führt. Momentan könnte ich mir vorstellen, nach der Weiterbildung noch mal zu studieren. Vielleicht werde ich Berufschullehrerin“, erzählt sie.

Die Schülerportraits:
www.malerblatt.de


Manuel Moos macht im Sommer 2021 seinen Abschluss zum Farb- und Lacktechniker. Der Berliner ist ebenfalls Stipendiat der Sto-Stiftung. Er ist froh über die finanzielle Unterstützung, die seine Weiterbildung ermöglicht hat. Moos zieht auch einen Ortswechsel in Betracht, um in einem größeren Betrieb in der Farb- und Lackbranche arbeiten zu können.


Stephanie Knorr ist auf dem zweiten Bildungsweg zum Handwerk gekommen. Mit dem Techniker in der Tasche möchte die 31-Jährige nicht wieder auf die Baustelle zurück. Ein anschließendes Studium zur Berufsschullehrerin schließt sie nicht aus.


PraxisPlus

Farb- oder Lacktechniker

Die Weiterbildung an den sieben Fachschulen in Berlin, Hildesheim, Fulda, Lahr, München, Stuttgart und Hamburg wird gefördert von der gemeinnützigen Sto-Stiftung, die je zwei Studierende an den sieben Fachschulen mit jeweils 2.000 Euro pro Semester unterstützt und den Stipendiaten exklusive Seminare anbietet.

www.sto-stiftung.de

www.fachschulen-farbe.de

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