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Digitale Bühne für eure schönsten Arbeiten

Youthcrafts.Festival
Digitale Bühne für eure schönsten Arbeiten

Das Youthcrafts.Festival bietet Azubis und jungen Malergesellen/-innen eine neuartige Bühne, um besonders kreative Arbeiten aus dem Arbeitsalltag zu präsentieren.

Was ist das Schönste in Handwerk? Die häufigste Antwort darauf ist doch meistens, dass man am Ende des Tages genau sieht, was man gemacht hat. Dabei ist es doch eigentlich schade, dass erfolgreich abgeschlossene Projekte oder eine gelungene Arbeit meistens nur dem Kunden vorenthalten bleiben. Mit dem Youthcrafts.Festival soll sich das nun ändern. Denn das Online-Format bietet jungen Handwerkern genau dafür eine Plattform, und zwar auf den wichtigsten Sozialen Kanälen wie Instagram und YouTube.

Unterstützt wird die Aktion außerdem von fast 30 Handwerksinfluencerinnen und -influencern, die das Event fleißig promoten und so für eine enorme Reichweite sorgen.

Dieses Jahr startet Youth.Crafts zunächst für Tischler, Schreiner sowie Maler und Lackierer. Das ist jedoch nur der Anfang, denn jedes Jahr sollen weitere Gewerke hinzukommen.

Teilnahme am Youthcrafts.Festival

Um teilzunehmen, muss man lediglich ein paar tolle Fotos von seinem Lieblingsprojekt schießen – ganz egal ob ausgefallene Kreativtechnik, Tapezierung, eine außerordentlich gut gelungene Lackierung. Noch bis zum 30. Mai können die Fotos auf linktr.ee/youthcrafts.festival  hochgeladen werden und schon ist man dabei. Wichtig: Wenn ihr Arbeiten im Rahmen von Kundenaufträgen einreichen wollt, müsst ihr zuvor deren Einverständniserklärung einholen. Ein vorgefertigtes Dokument steht dafür ebenfalls als Download zur Verfügung.

Ab Juni werden dann alle Arbeiten auf den Sozialen Kanälen präsentiert.

Die Idee zum Online-Event

Gründerin und Initiatorin des Youthcrafts.Festival ist Isabelle Vivianne, selbst gelernte Tischlerin und Influencerin. Vor etwa viereinhalb Monaten startete sie mit der Idee zum Projekt und ist jetzt unglaublich stolz, was sie in der kurzen Zeit alles auf die Beine gestellt hat. „Mir ist es so wichtig, jungen Handwerker/-innen eine Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten zu präsentieren und einer breiten Masse zugänglich zu machen. Wir wollen auch eine Community schaffen, in welcher das gemeinschaftliche Gefühl von Wertschätzung ganz weit oben steht.“ Denn das kommt im Arbeitsalltag häufig zu kurz, wie die Handwerkerin in ihrer Ausbildung selbst erfahren musste.

Mit dem Format soll im Grunde die Gesellenstücksausstellungen des Handwerks sukzessive auf ein digitales Level gebracht werden wie Isabelle erklärt: „Durch Corona sind die meisten Ausstellungen leider ausgefallen. Dabei ist dieser Moment der wichtigste der gesamten Berufsausbildung. Damit dieser tolle Moment jetzt sowie zukünftig nicht nur in unserer Handwerksbubble bleibt, öffnen wir durch den Onlineauftritt des Festivals die Ausstellungen für Zielgruppen, die sonst nie aktiv mit dem Handwerk in Berührung gekommen sind. Zum Beispiel werden Musiker und viele weiter mit integriert.“

Alternative für Maler und Lackierer

Was für Schreiner und Tischler im Rahmen des Festivals ganz einfach möglich ist, gilt jedoch leider nicht für die Maler. „Aufgrund von Bestimmungen der Innung ist es im Maler- und Lackiererhandwerk leider nicht erlaubt, Gesellenstücke zu Fotografieren und in irgendeiner Weise zu verwenden“, erzählt Isabelle etwas schwermütig. „Aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Als Alternative können sie eben ihre Lieblingsprojekte einreichen oder die Arbeiten, auf die sie besonders stolz sind. Wir hoffen sehr, dass so auch ganz viele Malerinnen und Maler mitmachen.“

Das große Engagement beweist, wie wichtig Isabelle das Handwerk und die damit verbundene Wertschätzung ist. „Wir alle sehen da Problem des Nachwuchs- und Fachkräftemangels, daher müssen wir zeigen, wie attraktiv und leidenschaftlich es sein kann in so einem Beruf zu arbeiten. Mit dem Event soll die ganz klare Message gesendet werden: Das Handwerk ist wichtig, vielseitig und bedarf viel mehr Beachtung.

Isabelle erzählt, dass sie häufig Nachrichten von jungen Leuten bekommt, die ihr sagen, dass sie gerade einen Tiefpunkt auf der Arbeit erleben. Doch der Einsatz der Tischlerin und das Youthcrafts.Festival motiviere sie jeden Tag wieder auf’s neue, weiterzumachen. „Daram merkt man, dass sich die ganze Mühe wirklich gelohnt hat. Mein kleines Team und ich haben so viel Energie und Zeit in das Projekt investiert und freuen uns jetzt einfach darauf, dass es los geht.“ Bis dahin wird sie noch einige Nächte durchpowern – alles, auch mit einem ganz persönlichen Ziel: „Am Ende meines Lebens möchte ich zurückblicken und sagen können, dass ich etwas Großes bewegt und anderen Leuten geholfen habe.“

Mehr Informationen zum Festival gibts auf Instagram @youthcrafts.festival

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