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Aktiv die Bekanntheit steigern

Betrieb & Markt
Aktiv die Bekanntheit steigern

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Die erfolgreiche Existenzgründung ist ein Sprint, die Etablierung am Markt ein Marathon. Deshalb heißt es für Neu-Selbstständige, werblich laufend am Ball zu bleiben. Wie plant und realisiert man im ersten und zweiten Jahr nach dem Betriebsstart die eigene Vermarktung? Die wichtigsten praktischen Tipps.

Autor: David Recker

Zum erfolgreichen Unternehmensstart gehören mehr als Begeisterung, Einsatzbereitschaft, Können, betriebswirtschaftliches Wissen und ein tragfähiges Finanzierungskonzept. Eine Vermarktung, die den Betrieb professionell präsentiert, bekannt macht und Kundenkontakte anbahnt, ist eine weitere zentrale Voraussetzung für den gelungenen Sprung in die Selbstständigkeit. Fakt ist: Besonders Betriebe, die ganz neu am Markt sind, profitieren von kontinuierlichen Marketingaktivitäten, um sich in den ersten Jahren ein verlässliches Kundenpolster aufzubauen. Welche Maßnahmen sich eignen, um mit möglichst kleinem Aufwand wirksam die Firmenbekanntheit zu steigern und Anfragen zu generieren? Eine Ideensammlung mit konkreten Tipps!

Klassisch, aber nicht old school

Gerade junge Betriebe profitieren davon, sich regelmäßig über die unterschiedlichsten Kanäle im Einzugsgebiet sichtbar zu machen. Klassisch gedrucktes Werbematerial gehört unbedingt mit in den Marketing-Werkzeugkasten. Drei der effizientesten Werbemaßnahmen aus dieser Kategorie sind:

– ein Unternehmensflyer für die Haushaltswerbung. Er kann aus nur zwei Seiten bestehen, sollte die betrieblichen Stärken und das Leistungsspektrum kurz und sympathisch vorstellen sowie offensiv klar machen: Der Betrieb ist neu, jung und voller guter Ideen. Solch ein Flyer ist günstig zu produzieren und kann nach und nach in die Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt werden. Entweder durch Dienstleister oder – preiswerter – unter Mithilfe von Freunden und Familie.

– eine Anzeige im Stadtmagazin bzw. Gemeindeblatt: Diese lokalen Medien werden auch heute noch gelesen. Wer hier einmal im Monat mit einer – meist recht günstigen – Anzeigenschaltung auf sich aufmerksam macht, wird nach und nach erinnert und bei Bedarf angerufen.

– Türanhänger als wirksame Werbemittel im Baustellenumfeld: Fährt das eigene (beschriftete!) Firmenfahrzeug auf der Baustelle vor, wird der Betrieb von den Nachbarn ohnehin registriert. Die Aufmerksamkeit lässt sich mit einem besonders sympathischen Werbemittel verstärken, das das Format der „Bitte nicht stören“-Schilder von Hotels aufgreift: Diese Türanhänger lassen sich mit einer kurzen Firmenbeschreibung nebst Kontaktdaten bedrucken. Ein Verweis darauf, dass man in der Nachbarschaft tätig und jederzeit bei Fragen und Wünschen ansprechbar ist, gehört ebenso dazu.

Mehr Präsenz zeigen

Jeder Kontakt mit dem Firmenlogo und Firmennamen zahlt auf das Konto ein, bei potenzieller Kundschaft im nahen Umfeld wahrgenommen und schließlich auch für einen Auftrag angefragt zu werden. Besonders plakative Werbung im öffentlichen Raum gelingt mit diesen beiden Maßnahmen:

– Gerüstbanner: An diesen Großformaten kommt keiner vorbei. Mindestens ein Gerüstbanner gehört sehr frühzeitig ins Werberepertoire von Newcomern. Es muss gar nicht viel draufstehen. Wichtig ist, dass diese Außenwerbung Blicke fängt und sowohl Firmenname als auch Logo nebst einer Kontaktmöglichkeit anbietet.

– Mitarbeiterkleidung: Bei der Kundschaft vor Ort sorgt Arbeitskleidung mit betrieblichem Erscheinungsbild für den guten ersten Eindruck und Vertrauen in die Professionalität des Betriebs. Doch auch auf allen Fußwegen, die Mitarbeitende in Arbeitskleidung absolvieren, wirbt individualisierte Kleidung ebenfalls für den Betrieb. Für den Anfang kann ein T-Shirt und Sweatshirt mit Firmenlogo und Firmenname absolut ausreichen. Je früher alle Firmenangehörigen vom Start weg damit ausgestattet werden – umso früher tritt der Werbeeffekt ein.

Sich im Netz nach vorn drängeln

Für junge Betriebe ist es selbstverständlich, im Netz Kundenkontakte anzubahnen. Steht die eigene Website, gibt es aber noch mehr zu tun. Schließlich will der Platz auf Seite 1 der Google-Ergebnisliste errungen, positive Spuren im Web hinterlassen und die Interaktion mit Interessenten angekurbelt werden. In den ersten Jahren der Selbstständigkeit haben Existenzgründer/-innen im Handwerk gute Erfahrungen damit gemacht, folgende grundsätzliche Themen anzugehen:

– Lokale Sichtbarkeit erhöhen: Wie googelt sich der Kunde seinen Dienstleister für den notwendigen Fassadenanstrich? Mutmaßlich mit der Eingabe von „Maler Stadt Fassade“. Als junger Betrieb muss man ganz schnell dafür sorgen, zu Suchworten wie diesen weit vorn in der Trefferliste vorgeschlagen zu werden. Mit einigen Kniffen der Suchmaschinenoptimierung und Google-Anzeigen lässt sich hier schnell viel erreichen.

– Bewertungen managen: Es gibt viele Bewertungsportale im Internet, in denen Kundinnen und Kunden ihre Einschätzung zu einem Betrieb abgeben können. Enorm wichtig sind jedoch wieder die Google-Bewertungen. Sie tauchen bei der Eingabe des Firmennamens nach kürzester Zeit auf der Suchmaschinenseite auf. Darauf sollte man von Anfang an ein Auge haben und aktiv werden. Konkret: Positive wie kritische Bewertungen verdienen einen Unternehmenskommentar. Denn nahezu jeder, der sich über einen Betrieb informieren will, liest genau diese Rezensionen, bildet sich eine Meinung und entscheidet an der Stelle, ob sich ein Kontakt zur Firma lohnt.

– Social Media: Instagram, Facebook oder Pinterest sind die Plattformen, mit denen man laufend Einblicke in seinen Betrieb geben, bildreich emotional erzählen und mit den Usern interagieren kann. Hier empfiehlt es sich, mit einer Plattform zu starten – sinnvollerweise mit derjenigen, auf der man sein Zielpublikum antrifft und das einem selbst sehr gut liegt. Nicht vergessen: Auch dieser virtuelle Raum will gut geplant und regelmäßig mit neuen Inhalten befüllt werden. Daher: Erst mal testen, wie viel Zeit investiert werden kann und welchen Erfolg diese eine Social-Media-Präsenz bringt.

Effiziente Unterstützung nutzen

Brillux steht Existenzgründerinnen und Existenzgründern zur Seite. Ob klassische Printwerbemittel komplett gestaltet und produziert werden sollen, Hilfe bei Online-Vermarktung benötigt wird oder eine strategische Planung der nächsten Marketingschritte ansteht: Ein Anruf genügt.

Mehrzum Thema:
www.malerblatt.de

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