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Malbuch für Kinder

Darauf muss man erst einmal kommen: Man stellt ein Malbuch für Kinder her, in welchem der Malerberuf mit all seinen Facetten rüberkommt.

„Wir machten so gute Erfahrungen mit dem ersten Malbuch, sodass wir jetzt ein zweites zeichnen und texten ließen“, so Hans Lehmann, Maler- und Lackierermeister aus Stuttgart. Der rege Unternehmer ist bei der Innung Stuttgart der Vorsitzende des Ausschusses Öffentlichkeit.

Warum nun gerade ein Malbuch für die Kunden? „Sie glauben nicht, wie gut das ankommt. Wenn wir bei Privatkunden sind und es hat Kinder im Haushalt, dann beschenken wir die Kleinen direkt. Oftmals arbeitet ein Kollege aber auch bei den Großmüttern und Großvätern. Überreicht man den Großeltern für ihre Enkel so ein Malbuch, sind sie sofort begeistert.“

Hans Lehmann selber nahm für seinen Betrieb nach Herstellung des Malbuches erst einmal vorsichtig eine Charge von 50 Stück: „Die haben hinten und vorne nicht gereicht. Danach orderte ich natürlich eine größere Stückzahl.“ Hans Lehmann hatte noch die Idee, dieses schöne Malbuch nicht nur in den Haushalten der Kunden zu lassen, sondern auch den Kindergärten für alle Kinder je ein Buch zu schenken: „Der Maler soll noch positiver besetzt werden und vor allem auch zeigen, was in diesem Beruf alles geboten wird.“

Der Begleittext des Malbuches berücksichtigt auch den gesellschaftlichen Wandel. So kommt am Anfang eine Unternehmerin, damit sofort klar ist, dass nicht nur Männer in der Branche eine Zukunft haben. Max heißt der Lehrling, den die Kinder ab da auf seinem Werdegang begleiten. Der junge Mann geht auch als Maler ins Ausland. Wieder in Deutschland, arbeitet er auch mit ausländischen Kollegen zusammen. Mit wenigen Sätzen wird auch für Kinder verständlich das Thema Wärmedämmung rübergebracht: „Das tolle an der Wärmedämmung ist, dass sie im Winter das Haus warm hält, sodass man weniger heizen muss.“ Im letzten Kapitel wird der ehemalige Lehrling Max selber Chef und gründet, ganz klar, einen Innungsfachbetrieb.

Hans Lehmann schwärmt geradezu von dem neuen Werbemittel des Lan-desinnungsverbandes Baden-Württemberg: „Ich hätte nicht gedacht, dass das Malbuch so einschlägt. Es ist total positiv in der Wahrnehmung, es erklärt, was der Maler alles macht. Ein Kollege von mir war so begeistert, dass er sofort 500 Exemplare bestellte.“

Nur der Umschlag ist speziell auf den Landesverband Baden-Württemberg zugeschnitten. „Das eigentliche Malbuch ist für jeden Landesverband unverändert einsetzbar. Nur der Umschlag muss individuell gedruckt werden.“ Ganz am Schluss nach der Geschichte von Max hat das Kind auch noch die Möglichkeit, selber ein Bild zu malen, in welchem Maler vorkommen. Wer sein Bild einschickt, der kann etwas gewinnen.

Das Werbemittel stellte sich als willkommenes Geschenk heraus: „Das Malbuch kam noch viel besser an, als wir das bei der Planung dachten.“

Foto: Ulrich Schweizer
Quelle: Malerblatt 12/2011

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