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Management-Konferenz Opti-Maler-Partner

Am 17. und 18. Januar 2014 fand die 29. Management-Konferenz der Opti-Maler-Partner statt.

Halten Sie lieber eine Zeitschrift in den Händen oder ist es doch Ihr Tabletcomputer, auf dem Sie Ihre Artikel lesen? Immer mehr Menschen sind hauptsächlich mobil online. Doch was bedeutet dies für das Malergewerbe? Dieser Frage ging Werner Deck auf der 29. Management-Konferenz der Opti-Maler-Partner in Karlsruhe nach.

In den letzten Jahren gab es in der Malerbranche wohl kaum revolutionäre Entwicklungen. Was sich aber getan hat, ist die rasant zunehmende weite Verbreitung von kinderleicht bedienbaren Smartphones und Tabletcomputern.

Onlinepräsenz

„Wer sich nicht im Internet zeigt, auf den zeigt bald der Pleitegeier.“ Mit dieser provokanten Aussage begann Werner Deck am 18. Januar seinen Vortrag vor seinen Franchisepartnern. Und so ganz unrecht dürfte er damit nicht haben.

Inzwischen suchen laut einer Innofact-Studie 80 Prozent der 18- bis 39-jährigen Privatkunden online nach einem Handwerker. Es ist an der Zeit, sich dies zunutze zu machen. Doch gerade die Maler scheuen das Internet. Werner Deck fand heraus, dass nur 53 Prozent aller Maler überhaupt online vertreten sind. Damit steht die Berufsgruppe im Vergleich zu anderen Handwerkern sehr weit hinten. Wer nicht im Internet präsent sei, dem unterstelle man schnell, nicht auf dem aktuellen technischen Stand zu sein, unterstreicht Werner Deck.

Werner Deck schwört auf Online und Social Media.

Eindruck schinden

Die Teilnehmer stimmten Herrn Deck zu. Immerhin werden inzwischen ungefähr ein Drittel der Angebotsanfragen per E-Mail verschickt und die allgemeine Kontaktaufnahme über die Webpräsenz hat in den letzten Jahren stark zu genommen. Dabei ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen. Ein weiteres prägnantes Stichwort, welches Werner Deck nennt, ist „Responsive Webdesign“. Oft eignen sich die Homepages nämlich gar nicht für eine Darstellung auf Smartphones. Durch das Erstellen einer Onlinepräsenz mit „Responsive Webdesign“ passt sich die Darstellung aber optimal dem Endgerät an und man erzielt eine größere Aufmerksamkeit beim potenziellen Kunden.

Am Nachmittag ging es dann weiter. Zu Gast war der Marketingexperte Jürgen Linsenmaier. Schon als Student machte er sein Hobby zum Beruf, gründete einen Verlag und war danach viele Jahre als Manager eines Medienhauses tätig. Für ihn stellt die Reputation eines Unternehmens das A und O des Erfolgs dar. „Ihr guter Ruf verkauft! Sonst nichts.“ Aber wie kommt man dazu? Jedenfalls nicht über Anleitungen, sondern über Prinzipien wie Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit, die im kleinsten Detail umgesetzt werden sollen. Service und Produktqualität seien sowieso Usus. Das Wichtigste seien absolute Authentizität und Präsenz – sei es bei zukünftigen Kunden, ehemaligen Kunden oder potenziellen Kunden, denn diese bilden im Grunde die Reputation einer Persönlichkeit.

Werner Deck und Rita Bogner im Gespräch mit den Teilnehmern.

Unerlässlich sei die Nacharbeitung von neuen wie auch alten Kontakten. „Haben Sie einfach so mal einen ehemaligen Kunden angerufen und ihn gefragt, wie es ihm geht? Nein? Dann tun sie es.“

Am Abend überreichten dann die Opti-Maler-Partner gemeinsam mit dem Meisterkoch Sören Anders einen Scheck in Höhe von 13.000 Euro an die Hänsel+Gretel-Stiftung. Danach ließen die Teilnehmer den Tag bei Zaubershow und Dinner ausklingen.

Am Samstag führte Dr. Wolfgang Setzler, Gründer der WSM GmbH, die Konferenz fort: „Die Marke bin ich. 10 Gebote zur erfolgreichen Markenführung im Handwerk.“ An aktuellen Beispielen aus der Branche erklärte er die Gebote für eine erfolgreiche Positionierungund Pflege einer Marke.

Dr. Wolfgang Setzler empfiehlt, sich selber zur Marke zu machen.

 

Ivana Zaja
Fotos: Ivana Zaja
Quelle: Malerblatt 03/2014

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