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VW Crafter

Volkswagen stellt seine neuen Transportermodelle vor.

Von Grund auf neu konzipiert, auf die Bedürfnisse des Kunden maßgeschneidert sei er, der neue VW Crafter, sagt Dr. Eckhard Scholz, Vorstandsprecher Volkswagen Nutzfahrzeuge, bei der Vorstellung des Transporters in einem ehemaligen Stahlwerk in Offenbach. Um diese Behauptung zu untermauern, gibt Scholz Einblicke in die Entwicklungsphase des Fahrzeugs: „Wir sind bereits vor der Entwicklung des ersten Prototyps in engem Kontakt mit Nutzern der Vorgängermodelle in Dialog getreten, haben Vergleichsfahrten gemacht, viele Interviews geführt.“

Neues Werk in Polen

Für die Produktion des neuen Crafter errichtete VW eigens ein neues Werk im polnischen Wrzesnia. Das Crafter-Werk umfasst eine Fläche von 220 Hektar, bei voller Auslastung arbeiten hier bis zu 3000 Beschäftigte. In drei verschiedenen Längen, drei Höhen und vier Grundmodellen fertigt der Hersteller seinen Transporter dort an.

Überarbeitet wurde dort unter anderem auch die Schiebtürenführung mit dem Ergebnis, dass sich die Türen nun drei Sekunden schneller öffnen und schließen lassen. Was zunächst nicht sonderlich spektakulär klingt, ist besonders für Kunden aus dem Logistikbereich, die eine solche Tür dutzendfach am Tag nutzen, aber eine ordentliche Hausnummer.

Schon auf den ersten Blick zu erkennen: Der Crafter macht sich die in der „Familie“ liegende Design-Struktur und vorbildliche Qualität seines „kleinen Bruders“, des Transporters der sechsten Generation, zu Nutze. Die geradelinig ansteigende neue Front wurde dynamischer und exklusiver mit optionalen LED-Scheinwerfern und Chromverzierungen im Kühlergrill gestaltet.

Beim heckgetriebenen Crafter mit Zwillingsbereifung reicht das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 t bis zu 5,5 t. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Durchladebreite um mehr als einen Meter erhöht. Front- und Heckantrieb, manuelles oder Automatik-Getriebe sowie Allradantrieb, sind die weiteren Optionen, die sich individuell auswählen lassen. Neu entwickelt wurden die EU-6-Motoren, die laut Hersteller den geringsten Verbrauch und die niedrigsten Emissionswerte in dieser Fahrzeugklasse besitzen. Was auch durch die elektromechanische, kraftstoffsparende Servolenkung erreicht wird. Der Crafter erzielt mit Frontantrieb ein Ladevolumen bis zu 18,4 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 2.196 Millimetern. Dabei bietet er eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 Millimetern und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 Millimetern.

Dr. Harald Ludanek, Entwicklungsvorstand bei VW Nutzfahrzeuge über die Vorzüge des Crafter-Innenraums: „Wir bieten im Bereich des Armaturenbretts viele Ablagemöglichkeiten an. Über 20 verschiedene Utensilien lassen sich hier bequem unterbringen, beispielsweise gibt es eigens ein Zollstockfach.“ Im Handschuhfach lässt sich ein DIN-A4-Ordner unterbringen, zudem verfügt der Transporter künftig über eine USB- und Audioschnittstelle, an die sich ein Navigationsgerät oder ein Laptop anschließen lassen. Für hohen Fahrkomfort sorgen die optional erhältlichen Sitze mit dem Gütesiegel „Aktion gesunder Rücken“.

Andreas Ehrfeld
Malerblatt 11/2016
Fotos: VW

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