Betrieb & Markt

Gute Erträge

Ob Fahrbahnmarkierungen, Schwimmbadsanierungen oder Kunststoffbeschichtungen – für solche Arbeiten gibt es Spezialprodukte, mit denen gute Erträge realisiert werden können. Hersteller P. A. Jansen lässt diese von Malern auf Herz und Nieren prüfen.

Bärbel Bosch

Ahrweiler in Rheinland Pfalz ist bekannt für seine Spezialitäten wie Wein und Pralinen. Im Ahrtal gibt es auch die Lackfabrik P. A. Jansen, die zwar mit Genussmitteln nichts zu tun hat, mit Spezialprodukten aber um so mehr. Das Traditionsunternehmen feierte 2003 sein 125-jähriges Bestehen und ist bis heute in Familienbesitz. Es produziert und vertreibt Beschichtungen für alle Arten von Oberflächen. Mit Farben, Lacken und Lasuren sowie zahlreichen Maler-Spezialprodukten für Grundierung, Rostschutz, Isolierung, Metallschutz, Bodenbeschichtungen, Effektlacke, Haftgründe, einem umfangreichen Markierungssystem und den Jansen Street Tattoos hat sich das Unternehmen Jansen einen Namen als innovativer, kompetenter und zuverlässiger Partner beim Malerfachhandel und Malerhandwerk gemacht. Produziert wird übrigens am Stammsitz in Ahrweiler, wo in riesigen Kesseln Farben und Lacke aufbereitet werden. Spezialitäten finden sich hier also allemal, wenn diese auch nicht zum Verzehr geeignet sind, obwohl einer der Kessel in der Produktion von Alkohol auf Farben umgesattelt hat: Früher stand er in einer Brennerei für Cognac.
„Unsere Leidenschaft gehört der hohen Qualität und der permanenten Neu- und Weiterentwicklung unserer Maler-Spezialprodukte sowie dem Erfolg unserer Kunden“, erklären die Geschäftsführer Peter Jansen – die Namensgleichheit ist nur Zufall – und Ulrich Rittmeyer. Keines der Maler-Spezialprodukte verlässt die Firma Jansen, ohne zuvor von Horst Böder auf Spitzenqualität hin geprüft worden zu sein. Als Nuanceur ist er darüber hinaus für das Tönen der bunten Lacke und Lasuren verantwortlich. Alle Farben werden akribisch geprüft. Der gelernte Chemiefacharbeiter entnimmt Proben, die auf Tönung, Glanz, Verlauf und Trocknung getestet werden – eine Beurteilung, die früher alleine durch die visuelle Wahrnehmung getroffen wurde. Heute stehen hochwertige Messgeräte sowie Lichtkabinen mit unterschiedlichen Lichttemperaturen zur Verfügung. „Die Qualität der Messungen hat sich durch den Einsatz der Spezialapparate wesentlich verbessert. Dennoch: Augenmaß ist weiterhin gefragt. Von mir wird kein Lackaufzug freigegeben, den ich letztlich nicht noch einmal gesehen und gefühlt habe“, so Horst Böder.
Die Ausrichtung auf Spezialfarben hat mehr und mehr zugenommen und durch diese Nischenpositionierung hebt sich Jansen vom Markt ab. Bei Jansen erhalten Maler alles fürs lukrative Zusatzgeschäft. Neben Innovation, Eigenentwicklung und Spezialisierung setzt das Unternehmen auf Marktnähe. Das Maler- und Lackiererhandwerk steht bei Jansen im Fokus. Deshalb werden auch die neuesten Produktentwicklungen von ausgewählten Malern getestet und beurteilt – dem Malerkompetenzkreis. Mit Unterstützung dieses Kompetenzkreises, bestehend aus insgesamt zwölf Malermeistern und Profi-Verarbeitern aus der Region, entwickelt Jansen neue Produkte. Die Teilnehmer des Maler-Kompetenzkreises begleiten Produkte im Vorfeld, sie testen diese, geben Jansen ein Feedback mit Verbesserungsvorschlägen und Kritik. Die Testphase eines Produktes dauert drei Monate, die Entwicklung vorweg oft zwei Jahre. Bei regelmäßigen Treffen werden die Qualität und Verarbeiterfreundlichkeit diskutiert, etwa, ob der Weißgrad stimmt, das Fließverhalten etc. Für die Kommunikation mit den Malern sind unter anderem der Produktmanager Frank Jakobs und der Anwendungstechniker Norbert Frenken zuständig. Norbert Frenken ist natürlich nicht nur für den Kompetenzkreis verantwortlich. „Wir schulen die Maler in Ahrweiler oder vor Ort beim Großhandel. In Zukunft werden wir unseren Service insbesondere mit Unterstützung unserer erweiterten Anwendungstechnik ausbauen“, erklärt Peter Jansen und betont weiter: „Wir eröffnen dem Maler neue Möglichkeiten für verschiedene Arbeitsfelder, z. B. mit unseren Streettattoos. So können Maler Nischen bedienen, bzw. sie erfüllen den Anspruch, für alle Kundenwünsche Lösungen zu bieten. Das bringt auch in der Folge Aufträge.“
Der Malerkompetenzkreis testet und beurteilt neue Produkte.
Wir eröffnen dem Maler neue Möglichkeiten für verschiedene Arbeitsfelder.

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