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Jansen

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Lieferfähigkeit bei 95 Prozent

Jansen lud zum Jahrestag der verheerenden Flut ins Werk ein, berichtete über Fortschritte bei der Instandsetzung des Werkes und stellte ein neues Produkt vor. Geschäftsführer Peter Jansen erläutert: „Heute ist der 14.07.2022 – genau ein Jahr nach der verheerenden Flut hier im Ahrtal, bei der unser Werk massiv zerstört worden ist. Ich darf heute sagen, wir haben die Zeit genutzt und uns wieder nach vorne gekämpft. Vor knapp einem Jahr haben wir es uns zum Ziel gesetzt, uns heute – exakt ein Jahr nach der Katastrophe – mit einer echten Innovation im Markt zurückzumelden, und ich bin unglaublich stolz auf das gesamte Team, dass wir genau dieses heute tun werden“.

„Nachdem wir Ende letzten Jahres mit dem Ahrweilit® No.1 das erste Produkt nach der Flut hier am Standort abfüllen konnten, entwickeln, produzieren und füllen wir nun auch die ersten Lacke – ein für uns besonders relevanter Geschäftsbereich – wieder auf unserem Werksgelände ab,“ unterstreicht Alexandra Bardjasteh, Gesellschafterin des Unternehmens, und schildert eindrücklich, dass dieses auch für sie persönlich ein sehr ergreifender Moment sei: „Wir kämpfen hier gemeinsam für unsere Zukunft. Es war und es ist uns eine Herzensangelegenheit, jeden einzelnen Arbeitsplatz zu sichern. Für die Region und für das Ahrtal“. Viele Büros und Hallen befinden sich noch im Rohbau-Stadium. Aber überall sind Handwerker bei der Arbeit. In der Schlosserei ist Werkstattleiter Andreas Harz dabei, Maschine für Maschine in mühevoller Kleinarbeit instandzusetzen.

Jansen Spachtel

„Als Familienunternehmen haben wir zwar eine sehr solide Eigenkapital-Finanzierung, jetzt sind wir bei unseren Zielen jedoch zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte auf fremde Hilfe angewiesen. Und dennoch haben wir uns von der Flut nicht beirren lassen und an unserer grundsätzlichen strategischen Ausrichtung festgehalten“, ergänzt Peter Jansen weiter. Jansen investiere weiterhin sehr stark in den Markt und in die Produktentwicklung. So sei die Neueinrichtung des eigenen Labors eine der ersten Investitionen, die getätigt wurden. Ebenso hat das Unternehmen sein Vertriebsnetz neu aufgestellt, um den Markt noch intensiver bearbeiten und noch näher an den Maler heranrücken zu können.

Jansen gibt an, bis dato wieder eine Lieferfähigkeit von bis zu 95% erreicht zu haben, auch wenn die Bearbeitung der Aufträge noch nicht ganz so schnell gehe wie vor der Flut. Hieran arbeite das gesamte Team aktuell mit Hochdruck. Der Umsatz sei bereits auf ca. 80% des Vor-Flut-Niveaus angestiegen. Im Rahmen der Presseveranstaltung wurde auch ein neues Produkt vorgestellt, die ISO-HDF Holzdeckenfarbe PRO. (Weitere Informationen dazu in der Rubrik Technik und Werkstoffe.) Der ISO-HDF PRO ist ein ganz klares Signal, dass wir überlebt haben und dass wir es schaffen werden. Und, dass der Markt und alle anderen wieder mit uns rechnen können“, so Alexandra Bardjasteh abschließend.

www.jansen.de

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