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Marke neu positioniert

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Marke neu positioniert

Seit April unterzieht Caparol seinen Markenauftritt einer Verjüngungskur: Dazu gehören ein neues Design und eine Nachhaltigkeitsinitiative ebenso wie eine Kampagne, die den Stolz des Handwerks in den Mittelpunkt stellt. Es ist die größte Neuorientierung in der Geschichte des gestreiften Elefanten. Nach dem Start in Deutschland wird das neue Caparol ab 2023 in ganz Europa ausgerollt.

Foto: Caparol

Im Interview erläutert Christel Biendara, Leiterin Marketing Managements, Hintergründe der Neupositionierung.

Weshalb wurde mit solch hohem Aufwand ein Marken-Relaunch vorgenommen und warum gerade jetzt?

Christel Biendara: Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn Caparol hat aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre eine gute Startposition und steht zugleich vor neuen Herausforderungen wie stagnierenden Märkten, der Digitalisierung oder Veränderungen in den Kundenstrukturen. All diese Herausforderungen kann Caparol in Chancen verwandeln, wenn es seine Rolle als „Leittier“ in der Branche der Gebäudeoberflächen stärkt und wo nötig zurückgewinnt. Es geht darum, die Kräfte der Organisation weltweit zu bündeln und Caparol neu und klar für die Zukunft auszurichten.

Worauf zielt die neue Markenkampagne ab und wie sieht sie aus?

Christel Biendara: Caparol stellt sich neu auf, rückt Oberflächen in den Mittelpunkt und begleitet das mit einer coolen Kampagne. Sie zielt darauf ab, das Malerhandwerk gerade für junge Menschen noch attraktiver zumachen. Dabei nutzen wir alle Kanäle: von Social Media und Online-Werbung über Anzeigen bis in den Handel. Ein Höhepunkt des umfassenden Kommunikations-Paketes ist ein eigens produziertes Musik-Video, in dem „Jump“ von Kris Kross zur neuen Malerhymne macht wird. Darin geht es um Oberflächen, um die Wertschätzung und Leidenschaft fürs Malerhandwerk, um pure Emotion für Caparol als leidenschaftlicher Partner des Handwerks.

Was kommt im neuen Markenslogan zum Ausdruck?

Christel Biendara: Mit dem Slogan „The Power of Surface“ wollen wir den Oberflächen und denjenigen, die sie erschaffen, die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen.

Ein neues Design gehört auch zum Auftritt der Zukunft.

Christel Biendara: Ja, wir haben die Kraft der Oberfläche in eine Optik übersetzt, bei der die gesamte Kommunikation von Caparol selbst zur Oberfläche wird. Das gelingt durch übereinander- liegende Schichten, die gekonnt mit intensiven Farben und Strukturen spielen. So entsteht ein visueller Rahmen, der die ganze Vielfalt der Kommunikation in einem flexiblen Designsystem zusammenhält. Die selbstbewusste Haltung kommt nicht zuletzt in der ungewöhnlichen Größe und Anordnung der Schrift zum Ausdruck, die ebenfalls ein Teil der Oberfläche wird. Eine wichtigere Rolle erhält zudem das Logo. Der Elefant transportiert als Wasserzeichen bzw. Tattoo eine starke Botschaft: In dieser Oberfläche steckt die Qualität von Caparol.

Wie lautet die Kernaussage der neuen Markenpositionierung?

Christel Biendara: Die Essenz haben wir in unserem „Markenkern“ definiert. Er besteht aus drei englischen Worten, die weltweit unsere gemeinsame Basis für das Verständnis der Marke sind: „Redefining the Surface“. Oberfläche neu definieren. Als unser Anspruch heißt das: Wir verstehen die Bedeutung der Oberfläche besser als jeder andere, wir nutzen ihre Möglichkeiten und erweitern sie ständig. Wir geben der Oberfläche und ihren Erschaffern die Anerkennung, die sie verdienen, und gestalten die Lebensräume der Zukunft – stark, smart und schön.

Wen spricht Caparol mit dem Ziel an, der bevorzugte Partner für anspruchsvolle Gebäudeoberflächen zu werden?

Christel Biendara: Das professionelle Handwerk, aber auch Investoren wie die Wohnungswirtschaft, Architekten, Planer, Nutzer und Endverbraucher – alle, die einen Partner für anspruchsvolle Oberflächen brauchen.

Mehr zur neuen Marke Caparol
www.caparol.de/obernice


PraxisPlus

„Mit Caparol umdenken“ lautet das Motto der Nachhaltigkeits-Initiative. Neben klimaneutraler Produktion und nachhaltiger Formulierung wird auf eine nachhaltige Verpackung gesetzt. Bei der Herstellung der Eimer wird zu 70 Prozent Verpackungsmüll verwendet. Zunächst werden 400 Artikel des Innenraum-Sortiments ressourcenschonend umgestellt. Biomasse statt Erdöl als Bindemittel bei unveränderter Qualität heißt es nun für die Innenfarbe Indeko-plus. Das spart drei Kilo Kohlendioxid pro 12,5-Liter-Gebinde. Zum Sortiment, das früher CapaGeo und nun CapaGreen heißt, hat sich wieder die Farbe PlantaGeo gesellt,
die Kartoffelstärke als Bindemittel nutzt. Weiterhin bleibt die UniversalLasur Aqua mit Bindemittel aus Leindotter ein Flaggschiff des Sortiments nachwachsender Bindemittel.

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