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Schiff ahoi

Betrieb & Markt
Schiff ahoi

Der Malerbetrieb Georg Hendricks spezialisierte sich unter anderem auf Schiffsbeschichtungen. Die Stunden seiner Mitarbeiter ermittelt er via mobiler Zeiterfassung.

Genau 25 Meter lang, 9,60 Meter breit, 9,40 Meter hoch und ein stolzes Gewicht von 22 Tonnen: Das sind die Maße der großen Yacht, die silbrig glänzend auf dem Betriebsgelände von Georg Hendricks in Kleve steht. „Die gehört leider nicht mir, sondern einem Kunden, der sie von uns fertigstellen lässt“, so der Maler- und Lackierermeister. „Wir haben den schönen Auftrag erhalten, dieses Prachtstück außen und innen zu beschichten.“ Der in einer ortsansässigen Werft entstandene Motor-Katamaran hat eine Wohnfläche von 100 Quadratmetern, die von Hendricks und seinem Team mit Glasgewebe und Wischtechniken wohnlich ausgestaltet werden. „Es macht richtig Spaß, weil man sich immer wieder vorstellt, wie die von uns gestalteten Räume bald ihre Fahrt um die Welt antreten.“ Den komplett aus Aluminium gefertigten Korpus beschichtet Hendricks mit speziellen Schiffslacken. Nebenan steht ein kleineres Exemplar: ein Boot, das zum Angeln genutzt werden soll. Es hat im Unterwasserbereich eine Lackbeschichtung erhalten, die gegen Algen- und Muschelbefall ausgerüstet ist.

„Die Schiffe bilden aber nur einen Teil unserer Aufträge. Selbstverständlich führen wir auch die üblichen Malerarbeiten für private Kunden durch. Derzeit besonders beliebt ist neben den ja schon klassischen Wisch- und Spachteltechniken unsere Baumwolltechnik. Es handelt sich um eine Naturfasermischung mit hohem Baumwollanteil, die mit Wasser vermischt als spachtelfähige Masse verarbeitet wird.“ Durch die strukturierte Oberfläche des Materials schlucken die Wände und Decken die Geräusche und verbessern damit die Raumakustik.
Ansonsten sind es Bodenbelagsarbeiten, Trockenbau und WDVS-Arbeiten, die das Geschäft ausmachen. „Nebenbei“ arbeitet Hendricks seit über zehn Jahren als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer Düsseldorf. Beim TÜV Rheinland ist er zertifiziert für die Sanierung von Schimmelschäden und Mitglied der GEB 20, einem Zusammenschluss von Gebäudeenergieberatern (HWK). Sie treffen sich einmal im Monat in Oberhausen, tauschen Erfahrungen aus und bilden sich weiter.
Die Arbeit im Büro erledigt er ganz allein. Woher nimmt er die Zeit für das alles? „Ich habe das Glück“, so Hendriks, „eine passende Branchensoftware gefunden zu haben, die mir sehr viel Arbeit abnimmt. Ohne die WinWorker Software wäre vieles schlichtweg zeitlich nicht möglich.“
Sein Team ist häufig für die öffentliche Hand unterwegs, in diesem Sommer zum Beispiel am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium der Kreisstadt. Hier gilt es, über 30 Räumen, der großen Eingangshalle, dem gesamten Flurbereich, den Treppenhäusern und über 100 Türen wieder frische Farben zu verpassen – ein großes und anspruchsvolles Projekt, das ohne unterstützende Technik für Hendricks nicht zu realisieren wäre.
Das WinWorker mobile Aufmaß begeistert ihn gerade bei solchen Aufträgen. „Für mich ist es ungeheuer praktisch, gerade in großen Gebäuden oder zum Beispiel in Treppenhäusern. Das Handling ist viel einfacher als die handschriftliche Eingabe. Früher musste ich häufig bis zu 13 DIN- A4-Seiten Aufmaß per Hand schreiben: Wände, Decken, Fußböden aufmessen, Fenster, Schultafeln und Nischen abziehen, Heizkörper dazu, Fußleisten dazu – und das für jeden Klassenraum einzeln. Dann habe ich alle Aufmaßdaten sonntags ins System übertragen. Das dauerte zum Teil vier bis fünf Stunden. Sie können sich ja vorstellen, wie viele Fehler sich da eingeschlichen haben…“. Jetzt ist die Erfassung über ein Laserdistanz-Messgerät in Kombination mit einem Smartphone bequem und sicher, und die Daten werden blitzschnell in die Software übertragen. Sie können nach Bedarf zusammengestellt werden, zum Beispiel sortiert nach Wandflächen, Fenstern oder raumweise. Ähnliches gilt für die mobile Zeiterfassung, die der Betrieb bereits im sechsten Jahr nutzt. Für die großen Aufträge wie die Sanierung des Gymnasiums, aber auch für alle anderen Projekte, ist diese Art der Zeiterfassung mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Zuerst hatte Hendricks nur Palms im Einsatz, dann für einige Mitarbeiter Smartphones. In diesem Jahr wurden zusätzlich herkömmliche Handys zunächst für zwei Mitarbeiter angeschafft. Hiermit lassen sich die Arbeitsstunden besonders schnell und einfach erfassen. „Unsere drei Auszubildenden und ein neuer Mitarbeiter haben die mobile Zeiterfassung noch nicht“, so Georg Hendricks. „Sie schreiben noch auf Wochenzetteln mit, und ich gebe die Daten händisch ins Programm ein. Da merke ich immer, wie viel Aufwand es ist, ohne die Möglichkeiten der mobilen Geräte. Die möchte ich nicht mehr missen. Und auch die Mitarbeiter haben sich daran gewöhnt: Als neulich einige mobile Geräte wegen eines Handytauschs kurzzeitig nicht zur Verfügung standen, gingen die Mitarbeiter schon fast auf die Barrikaden und forderten ihre Geräte zurück.“
Bei der Einführung hatte der Malermeister noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, weil die Mitarbeiter die volle Kontrolle fürchteten. Auch der Technik wurde zunächst nicht über den Weg getraut. Mittlerweile sind neue Mitarbeiter innerhalb von drei Tagen perfekt eingearbeitet, nicht zuletzt, weil die erfahrenen Kollegen sehr gut helfen können. „Nach anfänglicher Skepsis stellte sich also sehr schnell heraus, dass die mobile Zeiterfassung gerade für Malerbetriebe wie unseren genau das Richtige ist“, resümiert Georg Hendricks zufrieden.
„Wenn ich die mobile Zeiterfassung nicht hätte, müsste ich jemanden einstellen, der die Arbeitszeitdaten erfasst. Außerdem wäre ohne mobile Zeiterfassung eine vernünftige Nachkalkulation gar nicht möglich oder zumindest sehr mühsam. Bei mir ist das heutzutage nur ein Knopfdruck.“ Hendricks kann sich auf der Basis der gesammelten Daten aus der Stunden- und Materialmitschreibung von der Software Berichte erstellen lassen, die zeigen, ob die Baustelle nach Plan läuft.
Die Stundenmitschreibung auf mobilen Geräten ist auch aus einem weiteren Grund praktisch: Gerade Auftraggeber aus den Kommunen erwarten, dass man bei häufig anfallenden Stundenarbeiten auch wirklich minutengenau auflistet: Arbeitsanfang, Ende, Pause – eigentlich sogar mit Unterschrift des Mitarbeiters. Hendricks: „Das ist bei mir ein Klacks: Ich gehe ins Projekt, und WinWorker stellt die minutengenau per Handy erfassten Daten perfekt aufbereitet zur Verfügung. Die Stadt war beim ersten Mal sehr angetan, die Technik hat sie auch fasziniert. Ich muss nun nichts mehr einzeln von den Mitarbeitern unterschreiben lassen, das wird hier voll anerkannt. Es ist alles sauber aufgelistet.“
Der Gesetzgeber will es jetzt nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz ja ganz genau haben – dafür ist der Maler- und Lackierermeister perfekt gerüstet: WinWorker liefert passgenaue Auswertungen der Arbeitszeitdaten für alle Eventualitäten, auch für den Steuerberater. „Der hat mich übrigens damals auf WinWorker aufmerksam gemacht, als ich mit meiner vorherigen Software unzufrieden war. Seitdem kann ich gar nicht mehr ohne.“ Dank digitaler Unterstützung kann Hendricks davon ausgehen, dass der große Katamaran pünktlich wie geplant im September 2010 in See stechen kann.

kompakt
Der Malerbetrieb Georg Hendricks organisiert seinen Betrieb mithilfe einer exakt passenden Software.
Malerbetrieb Georg Hendricks
Tel.: (02821) 768444
WinWorker Software
Sander + Partner GmbH
Tel.: (02823) 4256–0
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