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Laseraufmaß

Software Winworker
Laseraufmaß

Malermeister Jan Ehren aus Kevelaer benutzte fürs Aufmaß moderne Lasertechnik in einem historischem Gebäude.

Laser-Messgeräte sind aus dem betrieblichen Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Vor allem die einfache Bedienung sowie das schnelle und exakte Aufmessen sind klare Pluspunkte gegenüber der Zollstock-Methode. Wenn die Messgeräte dann auch noch direkt mit anderen Geräten wie iPad und Co. kommunizieren, ist das das „Sahnehäubchen“ für den Komfort.

Wenn man mit Malermeister Jan Ehren durch eine seiner Baustellen geht, weiß man, warum ein komfortables Aufmaßwerkzeug heute so wichtig ist für Malerbetriebe. Im traditionsreichen Priesterhaus im Wallfahrtsort Kevelaer wird derzeit ein großer Teil des weitläufigen Obergeschosses renoviert. Ehren arbeitet zusammen mit anderen Gewerken an der Erneuerung des Flurs vor den Pilgerzimmern und des großen Konferenzraums des Hauses. Da kommen viele Quadratmeter Fläche zusammen.

Der kirchliche Träger arbeitete in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Jan Ehren und auch schon mit dem Vorgängerbetrieb von Vater Erich. Der Malermeister hat sich so einen guten Ruf erarbeitet und dem historischen Gebäude mit seinen Malerarbeiten seinen Stempel aufgedrückt. In den Räumen mit über 350-jähriger Geschichte wird derzeit mit neuester Technik gearbeitet: Gleich zu Beginn packt Jan Ehren sein iPad mini und ein Laser-Distanzmessgerät aus und macht sich ein Bild vom Raum.

Malermeister Ehren macht sich ein Bild vom Raum.


Wände aufmessen

Dann geht alles ganz fix: Das Projekt „Priesterhaus“, das in der Malersoftware WinWorker im Büro angelegt worden ist, wird in der Raumaufmaß-App fürs iPad aufgerufen. „Alle Kunden- und Objektdaten sind nun verfügbar, das ist praktisch“, meint Jan Ehren.

Der Konferenzraum wird mit den Fingern kurz skizziert. Und schon kann’s losgehen mit dem Messen: Dafür legt Ehren den Leica Disto D510 an der ersten Wand an und drückt auf den Messknopf: Automatisch wird die in der Skizze ausgewählte Wand in der App mit dem genauen Maß versehen. Die Bluetooth-Schnittstelle im Lasermessgerät macht den Datenaustausch möglich. Wand für Wand entsteht der Raum maßstabsgerecht in 2-D und kann gleich in einer dreidimensionalen Ansicht kontrolliert werden.

Der Grundriss des Raumes in der App.


Bauteile definieren

Der helle Konferenzraum hat viele Fenster: In der Raumaufmaß App zieht der Malermeister als nächstes einfach mit den Fingern die Bauteile Fenster, Nischen und Heizungen aus der Auswahlleiste an den entsprechenden Platz auf der Wand. „Beim Messen der einzelnen Bauteile ist der Leica Disto besonders pfiffig“, so der Malermeister: „Der Lagesensor im Gerät erkennt sofort, ob ich die senkrechte oder die waagerechte Strecke messe, und ordnet die Maße automatisch der Höhe und Breite zu.“

Und was ist mit den eingebauten großen Bücherschränken im Konferenzraum des Priesterhauses? „Die ziehe ich als Baukörper ebenfalls aus der Bauteil-Auswahlleiste auf die abgebildete Wand in der App und vermesse sie gesondert“, beschreibt Ehren kurz und ist in wenigen Minuten fertig mit dem gesamten Raum. Die Daten schickt er gleich an die WinWorker Software im Büro, wo das Aufmaß sofort in ein fertiges Dokument umgewandelt wird.

Der Raum ist fertig aufgemessen, die Bauteile sind drin.


Kompetenzvorsprung

Jan Ehren nutzt für seine Aufmaße schon länger Lasermessgeräte: „Damit komme ich einfach gut zurecht. Das Messen geht schnell und ich erhalte sehr genaue Werte.“ Früher hat er bei großen Bauvorhaben oft Hand in Hand mit seinem Vater gearbeitet: Einer hat gemessen, der andere die Maßketten in ein eigens dafür entwickeltes Formular eingetragen. „Aber das Eintragen und Abtippen war doch immer zeitaufwendig. Jetzt habe ich die zwei Schritte in einem erledigt und alles ist automatisch und sicher berechnet“, so Jan Ehren. „Ich habe festgestellt: Das macht Eindruck bei den Kunden.“

Fenster sind im Nu aufgemessen, einmal senkrecht …

… einmal waagerecht messen – das Leica Disto überträgt dank Neigungssensor automatisch Höhe und Breite.


Austausch vereinfacht

Aber auch im Austausch mit seinen Mitarbeitern ergeben sich durch das mobile Raumaufmaß Vorteile. „Ich kann meinen Leuten schon vor dem Baustellenbeginn zeigen, wie die Räume aussehen und welche Besonderheiten an den einzelnen Wänden zu beachten sind. Dabei ist die 3-D-Ansicht besonders anschaulich.“ Auch Fotos – beispielsweise von kniffligen Stellen – kann Ehren mit dem iPad in der App machen und Markierungen hinzufügen. Alles ist dann zum jeweiligen Projekt abrufbar. „Das hat das Arbeiten im Team deutlich erleichtert“, resümiert Jan Ehren.

Malermeister Jan Ehren aus Kevelaer. Fotos: Winworker


Erfahrungsberichte

Marcel Brecht vom Malerbetrieb Brecht in Edingen-Neckarhausen nutzt ebenfalls seit einigen Monaten die App fürs iPad in Kombination mit dem Laser-Distanzmessgerät:

„Wir arbeiten von Anfang an sehr gern mit dem mobilen Raumaufmaß, vor allem funktioniert das Zusammenspiel mit dem Leica Disto sehr gut. Bei Wünschen und Problemen steht uns bei WinWorker immer ein netter Mitarbeiter im Support zur Seite, um weiterzuhelfen bzw. Anregungen aufzunehmen.“

Mustafa Morca, MORCA Malermeister, Ingolstadt:

„Das mobile Raumaufmaß ist eine richtig gute Idee. Bei privaten Kunden hatte ich die App und das Leica Disto D510 schon mehrfach im Einsatz. Besonders praktisch finde ich, dass ich die Positionen des Leistungsverzeichnisses in der App dem Aufmaß zuordnen kann. So habe ich das Angebot in einem Arbeitsschritt gleich mit fertig gestellt.“

Quelle: WinWorker
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