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Diabolo Software

Die Grundausstattung der Software diabolo ist kostenlos. Ideal für Existenzgründer und Kleinbetriebe, so der Hersteller.

Wie schnell lässt sich damit aus dem Stand heraus ein Angebot schreiben? Ein Praxistest der Malerblatt-Redaktion.

Donnerstag Vormittag, 9.55 Uhr. Ein roter Button „Kostenlos Downloaden“ begrüßt mich auf der diabolo-Webseite. Nachdem ich meine Kontaktdaten hinterlegt habe, kann ich die Installationsdatei herunterladen. Knapp 100 Megabyte ist die exe-Datei groß. Ich speichere sie auf meinem Desktop. Ein Doppelklick startet das Installationsprogramm. Ich folge den Hinweisen.

10.13 Uhr Die Installation ist erfolgreich abgeschlossen. Ein 30-seitiger „Schnelleinstieg“ im PDF-Format wird angezeigt. Was ich noch nicht weiß: Er wird mir später noch wertvolle Dienste leisten.

10:15 Uhr Ich starte das Programm. Ein Hinweis erscheint: „Firmendaten eingeben!“ Nach zehn Minuten ist das erledigt.

10:30 Uhr Nun ist auch der erste Kundenkontakt angelegt. Das war einfach. Überhaupt ist die Benutzeroberfläche intuitiv bedienbar. Nun möchte ich ein Angebot erstellen. Ich wechsle auf den Menüpunkt „Kalkulation/Angebote“. Das Programm erinnert mich daran, vorher den (Kunden-) Datensatz abzuspeichern. Es denkt mit.

Kundendaten lassen sich rasch erfassen.

10:38 Uhr Das erste Projekt ist angelegt. Ich erstelle ein Angebot. Da im Leistungskatalog keine Leistungen hinterlegt sind, gebe ich die geforderten Arbeiten individuell ein. Fußboden abdecken, Decke und Wände streichen – mehr soll es für den Anfang nicht sein. Die Programmoberfläche wird mir immer vertrauter.

11:15 Uhr Das Angebot steht. Im Grunde genommen habe ich etwas länger als eine Stunde gebraucht – von der Installation des Programms bis zum ersten Angebot. Das ist teuflisch schnell! Doch als ich das Angebot ausdrucken möchte kommt ein kurzer Moment der Ernüchterung. Es enthält weder Firmenlogo, noch Fußzeile und auch keine Bankverbindung … logisch, wie auch? Also werde ich zuerst das Layout optimieren. Spätestens jetzt brauche ich das Handbuch.

Leistungstexte lassen sich aus einem LV übernehmen oder frei eingeben.

12:30 Uhr „Briefbogen erstellen und als Hintergrundbild abspeichern!“, empfiehlt dieses. Also öffne ich ein leeres Word-Dokument, erstelle mit dem Texteditor ein Logo und füge eine Fußzeile hinzu. Das Ganze speichere ich als PDF, öffne die Datei in einem Bildbearbeitungsprogramm und speichere sie erneut im JPG-Format ab. Fertig.

12:57 Uhr Dank dem ausführlichen Handbuch und Punkt 15.2 „Eigenes Firmenpapier einrichten“ sieht das Angebot dann doch recht schnell professionell aus.

13:22 Uhr Es ist vollbracht. Das Angebot ist ausgedruckt und genügt – mit kleinen Abstrichen – meinen gestalterischen Ansprüchen.

Von der Installation bis zum ersten Angebot – ein Vormittag sollte genügen.

Fazit: Die kaufmännische Software diabolo ist einfach zu bedienen. Der Funktionsumfang ist für die Bedürfnisse von Kleinbetrieben ausreichend. Erweiterungsmöglichkeiten, (allerdings kostenpflichtigen) machen das System zukunftssicher. Wer sich einen Vormittag die Zeit nimmt, sich in das Programm einzuarbeiten, lernt eine leistungsfähige Handwerkersoftware kennen.

Josef Schneider

praxisplus

Software für kleines Geld. Die folgenden Programme kosten weniger als 500 Euro. Sie eignen sich daher insbesondere für Existenzgründer und Kleinbetriebe:

blue:solution software GmbHsmarthandwerk,
ma Soft e.K., malistor StartUP,
Moser, diabolo.

www.smarthandwerk.de

www. malersoftware.com

www.diabolo.de

Quelle: Malerblatt 02/2016

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