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Ranking mit Bildern verbessern

Suchmaschinenoptimierte Bilder
Ranking mit Bildern verbessern

Suchmaschinenoptimierte Bilder
Suchmaschinen bewerten eine Internetseite anhand von rund 200 Kriterien. Foto: Adobe Stock/Andrey Popov
Fünf Tipps für suchmaschinenoptimierte Bilder auf Ihrer Website! Besucher hat eine Website nur dann, wenn sie auch gefunden wird. Auf diese Auffindbarkeit haben Suchmaschinen das Monopol. Sie bewerten eine Internetseite anhand von rund 200 Kriterien.

Autor: David Recker

Je besser die Bewertung ausfällt und je besser sie zur Suchanfrage eines Nutzers passt, umso weiter vorn und oben erscheint die Website in der Ergebnisliste. Diese Platzierung nennt man Ranking. Und genau auf dieses Ranking nimmt man Einfluss, wenn man seine Seite suchmaschinenoptimiert anlegt.  Besucher hat eine Website nur dann, wenn sie auch gefunden wird. Auf diese Auffindbarkeit haben Suchmaschinen das Monopol. Sie bewerten eine Internetseite anhand von rund 200 Kriterien. Je besser die Bewertung ausfällt und je besser sie zur Suchanfrage eines Nutzers passt, umso weiter vorn und oben erscheint die Website in der Ergebnisliste. Diese Platzierung nennt man Ranking. Und genau auf dieses Ranking nimmt man Einfluss, wenn man seine Seite suchmaschinenoptimiert anlegt. Die Kriterien betreffen die gesamte Architektur der Website. Text, Überschriften und die grundsätzliche Struktur zählen dazu – und noch etwas, was oft vernachlässigt wird: die Bilder einer Internetseite. Die fünf wichtigsten Ansatzpunkte, mit denen man Bilder suchmaschinenoptimiert anlegt haben wir hier zusammengestellt.

1. Suchmaschinenoptimierte Bilder, die das Thema illustrieren

Jede Abbildung auf einer Website sollte zunächst einmal die textlich dargestellten Inhalte sinnvoll ergänzen. Wenn beispielsweise von Kreativtechniken die Rede ist, ist die Abbildung eines gezeichneten Pinsels zwar nicht gänzlich falsch, aber inhaltlich zu unspezifisch. Passender ist der Beschreibung einer Spachteltechnik auch ein Foto einer damit formvollendet gestalteten Wand an die Seite zu stellen. Diese Vorgehensweise hat über den „Umweg“ der Nutzer Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking: Ein möglichst spezifisches Foto wird viel öfter angeklickt als ein nicht spezifisches. Diese höhere Klickrate fließt in die höhere Bewertung durch Google und Co. ein.

2. Umso einzigartiger, desto besser

Suchmaschinen fällt auf, wenn das auf der Website verwendete Foto auf weiteren Internetseiten verwendet wird. Ist das der Fall, gibt es Abzug im Ranking. Für individuelle, möglichst einzigartige Fotos werden Pluspunkte vergeben. Übrigens nicht nur von den Suchmaschinen, sondern auch von den Nutzern. Es lohnt sich also mit eigenen, am besten professionell erstellten Fotos, im Netz auf sich aufmerksam zu machen.

3. Die richtigen Dateiformate

Bei der großformatigen Online-Darstellung von ausgesprochen gelungenen Innenraumgestaltungen möchte man als Malerbetrieb ein möglichst scharfes, hochauflösendes Foto präsentieren. Das Problem: Sehr hoch aufgelöste Fotos haben eine große Dateigröße und laden daher sehr langsam. Ranking-Punkte vergibt die Suchmaschine aber nur für Seiten, die sich relativ schnell auf dem Bildschirm aufbauen. Auch die Nutzer haben nur begrenzte Geduld. Müssen sie zu lange warten, klicken sie sich schnell weiter. Das verkürzt ihre Verweildauer auf der zunächst ausgewählten Internetseite und führt wiederum zu weniger Punkten bei der Suchmaschinenbewertung. Umgehen lässt sich diese Problematik durch zwei Maßnahmen. Zum einen: Webtaugliche, wenig speicherintensive Dateiformate für Bilder sind JPG, GIF und PNG. Allein diese drei sollten verwendet werden. Zweitens: Die übliche Auflösung für Bilder im Netz ist – niedrige – 72 dpi. Sie laden äußerst schnell. Sollte diese Auflösung nicht ausreichen, um bestimmte Fotos befriedigend darzustellen, gibt es Komprimierungs- und Optimierungsmöglichkeiten mit Profiwerkzeugen. Jeder Webdesigner beherrscht sie.

4. Bilder „sprechen“ lassen

Suchmaschinen können Bildinhalte (noch) nicht selbstständig erkennen und auswerten. Um es bildlich auszudrücken: Suchmaschinen sehen auf dem Foto nicht, dass die Wohnzimmerwand wunderbar in Rostoptik gestaltet wurde, aber sie hören es, wenn man es ihnen sagt. Und genau diese Kommunikation zu Bildinhalten muss man schriftlich an die Suchroboter weitergeben.

Dazu bieten sich jede Menge standardisierte Möglichkeiten für die Bildbeschreibung. Es beginnt beim Dateinamen des Fotos. Steht hier statt „img-001.jpg“ viel aussagekräftiger „Wohnzimmer_Rostoptik.jpg“, kann die Suchmaschine das Foto inhaltlich einordnen. Und es geht noch besser. Für Web-Fotos gibt es die Möglichkeit, ein sogenanntes „Titel-Attribut“ einzufügen. Hier sollten die Schlagworte genannt werden, die die Inhalte des Bilds möglichst treffend beschreiben. Außerdem gibt es noch die „ALT-Texte“: Sie liegen hinter dem Bild und werden für den Nutzer nur sichtbar, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht lädt – oder der Nutzer mit der Maus darüber fährt. Doch für die Suchmaschine sind sie zu jeder Zeit lesbar und ebenfalls eine wichtige Quelle, um das Bild einzuordnen und zu interpretieren. Auch dafür gibt es Extrapunkte beim Ranking.

5. Punkten mit Bildunterschriften

Man kennt es aus Zeitschriften und Magazinen: Hier stehen Bilder selten ohne einen kurzen beschreibenden Text darunter – der Bildunterschrift. Sie verknüpft die Bildinhalte mit den Inhalten der dazugehörigen langen Texte in unmittelbarer Umgebung des Bildes. Suchmaschinen tun dasselbe. Wer seinen Bildern auf Webseiten eine Bildunterschrift gönnt, erfreut also den menschlichen Nutzer – und gibt Suchmaschinen ebenfalls „Futter“, das Bild zu verstehen. Enthält die Bildunterschrift suchrelevante Schlüsselwörter, nach denen die Nutzer suchen – z. B. wieder die Begriffe „Wohnzimmer“ und „Rostoptik“ – wird die Seite bei entsprechender Suchanfrage höher gelistet.

Ein Puzzle mit vielen Bausteinen

Ein besseres Ranking bei den Suchmaschinen fußt auf vielen verschiedenen Faktoren. Doch erfahrungsgemäß werden bei der Google-freundlichen Anlage und Beschreibung von Website-Bildern sehr viele Ranking-Punkte vergeben. Der Aufwand, der hinter suchmaschinenoptimierten Online-Bildern steht, ist vergleichsweise gering – doch umso höher der Nutzen.

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