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Die Teilnehmer des Programms „Chance Stuckateurberuf“ mit Sozialarbeiterin Bente Petzold (l.) und Sprachlehrerin She Xiaoling.
Foto: Stephan Bacher, Fachverband der Stuckateure
Eine Initiative des Stuckateurverbandes ermöglicht bei unzureichenden Sprachkenntnissen den Einstieg in den Beruf.

Qualifizierungsprogramm für Migranten

Die baden-württembergische Fachorganisation des Stuckateurhandwerk führte von Februar bis September 2017 an der „Überbetrieblichen Ausbildungsstätte“ in Leonberg ein sechsmonatiges Qualifizierungsproramm für Migranten mit unzureichenden Sprachkenntnissen durch. Das „3-Säulen-Modell“ aus Sprache, Theorie und Praktikum fand in dieser Form zum ersten Mal statt. Nun schlossen 14 Teilnehmer erfolgreich die Maßnahme ab: Vier Teilnehmer konnten in ein Ausbildungsverhältnis und weitere drei Teilnehmer in ein Beschäftigungsverhältnis bei Stuckateurbetrieben vermittelt werden. Auch für die meisten der weiteren Teilnehmer konnte ein anderer beruflicher Werdegang gefunden werden. Ziel der vom Jobstarter-Projekt Go2Bau initiierten Maßnahme war es, die Teilnehmer in eine duale Ausbildung zu bringen – oder alternativ in eine Helfertätigkeit zu vermitteln. Das Programm soll auch 2018 fortgesetzt werden. Interessierte Stuckateurbetriebe aus Baden-Württemberg können sich von den MitarbeiterInnen des Jobstarter-Projekts Go2Bau beim Stuckateurverband kostenfrei beraten lassen. Dies gilt auch für alle anderen Bereiche des Azubi-Marketings.