Anwendungstechnik

Ökologische Alternative

Nebender nachhaltigen CO2-Speicherung für ein besseres Klima ist die umweltfreundliche Recycelbarkeit ein weiterer Aspekt, der für eine Hanffaserdämmung spricht.

Natürliche Produkte wie zum Beispiel Holz und Hanf erleben am Bau eine Renaissance. Gefragt sind Naturprodukte und nachhaltige Produktinnovationen, die sich an die Natur anlehnen. Und dieser Trend ist ungebrochen. Es macht daher Sinn, sich verstärkt mit ökologischen Alternativen zu gängigen Dämmstoffen und etablierten Anstrichmitteln zu befassen. In diesem Marktsegment ist nach Einschätzung führender Marktforschungsinstitute mit einer überdurchschnittlichen Nachfragesteigerung zu rechnen.

Besonderes Augenmerk gilt hier der Capatect-Dämmstoffplatte aus dem regional nachwachsenden Bio-Rohstoff Hanf – einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Nachwachsend, nachhaltig und natürlich ist die neue Generation der Wärmedämmung. Die Dämmplatte besteht aus natürlichen Rohstoffen, die während ihres Wachstums erhebliche Mengen Kohlendioxid binden und sehr gut recycelbar sind. Produkteigenschaften wie hohe Diffusionsoffenheit oder verbesserter Schall- und Hitzeschutz gehören gleichfalls zu den Vorzügen dieser Wärmedämmung. „Als nachwachsenden Rohstoff für die Dämmung sehen wir Hanf als richtungsweisende Lösung“, so Caparol-Geschäftsführer Dr. Tony Horneff. Bemerkenswert sind insbesondere die guten Dämmeigenschaften des Materials in Kombination mit seiner beeindruckenden Ökobilanz: „Hanf speichert mehr Kohlendioxid als für Anbau, Ernte, Verarbeitung und Transport in die Atmosphäre gelangt.“

Ingenieuren der österreichischen DAW-Vertriebsgesellschaft Synthesa ist es nach jahrelanger intensiver Forschungsarbeit gelungen, aus den nahezu reißfesten Hanffasern vollwertige Dämmprodukte für die Fassade zu entwickeln. Im Mai vorigen Jahres wurde mit der neuen Hanf-Produktion in Haugsdorf (Österreich) begonnen. Mittlerweile wurden zahlreiche Testobjekte realisiert, die Produktion läuft auf vollen Touren. In intensiven Schulungen wurden Caparol-Anwendungstechniker ausgebildet, die nun ihrerseits wiederum Land auf Land ab Handwerksbetriebe im Umgang mit dem Material schulen. Damit ist die Basis gelegt. Auf der Messe Farbe, Ausbau & Fassade führt Caparol das neue Hanffaser-WDVS unter der Bezeichnung Natur+ als bislang einziger Anbieter offiziell in den deutschen Markt ein.
Somit können Malerfachbetriebe Endkunden, die herkömmlicher Dämmung kritisch gegenüberstehen, in Sachen Fassadendämmung eine ökologische Alternative bieten. „Damit bieten wir dem Markt eine echte, natürliche Innovation, die insbesondere im Ein- und Zweifamilienhausbereich ihre Liebhaber finden wird. Dadurch kann ein erheblicher Beitrag an CO2 eingespart und gleichzeitig die Wohnqualität in den Haushalten maximiert werden“, sagt Horneff.

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