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Hanf-WDVS

Auf der Messe FAF 2016 präsentiert Caparol ein Hanf-WDVS. Attraktive Marktchancen für Maler und Stuckateure.

Innovative Produkte entstehen dann, wenn altbewährte Materialien und modernste Produktionsverfahren mit viel Sachverstand und einer gehörigen Portion Idealismus zusammentreffen. Diese Formel scheint auch die Grundlage der neuen Fassadendämmung Capatect Natur+ von Caparol zu sein.

Das Dämmsystem basiert auf Hanf. Die älteste Kulturpflanze der Welt wird bereits seit 7.000 Jahren vom Menschen genutzt. Hanf besitzt ausgezeichnete ökologische Eigenschaften. Für den Anbau sind weder Dünger noch Pestizide erforderlich. Die Pflanze bindet viel CO2. In nur drei Monaten ist sie mit rund vier Metern Höhe ausgewachsen und kann geerntet werden. Der Weg vom österreichischen Anbaugebiet in die hochmodernen Produktionsanlagen von Caparol ist kurz. Kurze Transportwege – noch ein Argument, das für die Nachhaltigkeit des Produktes spricht.

Ökologische Alternative

Malermeister Michael Mayr aus Lindenberg im Allgäu leitet in fünfter Generation einen Malerbetrieb. Zehn Mitarbeiter haben er und sein Vater beschäftigt. Als Mayr im Mai letzten Jahres bei einem Händler zum ersten Mal die Hanf-Dämmplatte von Caparol sah, fand er das spannend. „Das Motto unseres Betriebes war es schon immer, offen zu sein für neue Entwicklungen.“

Eigentlich war das Produkt noch gar nicht auf dem Markt. Als der Hersteller ihn fragte, ob er das System in der Praxis testen wolle, sagte Mayr umgehend zu. Zufällig hatte er in Lindau am Bodensee zu der Zeit ein Mehrfamilienhaus zu dämmen. „Spontan habe ich den Bauherren die Hanf-Alternative angeboten. Als ich ihnen von den vielen Vorteilen des Materials erzählte, haben sie zugestimmt.“

Vom Ergebnis sind alle begeistert. „Die Bauherren waren sehr zufrieden. Sie haben nun ein ökologisches Produkt auf ihren Mauern. Vor allem aber der verbesserte Schallschutz hat für positive Reaktionen gesorgt“, berichtet Mayr. Auch er selbst ist vom Hanf-WDVS überzeugt. Das zeigt sich darin, dass er eine spezielle Gerüstplane besorgte. „Wir haben uns gedacht: Wenn wir hier schon etwas ganz Besonderes machen, dann darf das ruhig bekannt werden. Wir erhielten daraufhin viele Anfragen. Das zeigt, dass wir einen Trend bedienen.“ Den Wunsch nach Nachhaltigkeit.

Hightech-Produkt

Diesen Trend kann Volker Tank nur bestätigen. Tank ist Diplom-Mineraloge und Projektmanager Hanf bei Caparol. „Immer mehr Bauherren legen Wert auf ökologische Materialien. Sie sind bereit, dafür auch höhere Preise zu akzeptieren.“ Von Hanf als Dämmstoff ist er überzeugt. „Hanf ist aufgrund seiner vielen Eigenschaften ein extrem guter Baustoff für eine Dämmung. Bei den Wärmedämmwerten steht er herkömmlichen Produkten in nichts nach. Seine Schalldämmwerte sind sogar wesentlich besser. Hanf ist diffusionsoffen und sorgt für ein angenehmes Raumklima.“ Rund 13 Jahre habe Caparol geforscht, bevor es nun das Produkt in der Breite auf den Markt bringt, berichtet Tank. „Wir haben komplett neue Maschinen für die Plattenfertigung entwickelt.“ Rund 300 Gebäude sind in Europa bereits erfolgreich mit Hanf gedämmt worden, in Deutschland etwa 50. „Wir haben viel Erfahrung gesammelt und stellen ein ausgereiftes Produkt zur Verfügung.“

Marktchance

Malermeister Michael Mayr sieht in Hanf eine große Marktchance. „Wärmedämmung gehört heute zum ökologischen Grundkonsens. Doch Styropor stößt bei einem Teil der Bevölkerung auf Vorbehalte. Ob zu Recht oder Unrecht sei dahingestellt.“ Mit der Hanfdämmung als Alternative kann er neue Kunden ansprechen und seinen Kundenstamm ausweiten, ist Mayr überzeugt.

Auch Tank prophezeit dem Hanf-WDVS eine große Zukunft. Man müsse gar keine große Werbung dafür betreiben, „der Markt kommt auf uns zu.“ Auch Malermeister Mayr will weiter die Werbetrommel rühren. „Wir werden das System all unseren Kunden bei einem Tag der offenen Tür vorstellen.“ Er ist sich sicher: „Wir begeben uns bei solchen Aufträgen nicht in eine Preis-Abwärtsspirale mit anderen Anbietern. Wir präsentieren uns den Kunden als Betrieb mit modernen Leistungen und Lösungen und können uns damit auch für andere, hochwertige Aufträge empfehlen.“

Die Verarbeitung von Hanf sorgt für Aufmerksamkeit – vor allem wenn man mit einer Gerüstplane darauf hinweist.
Foto: Maler Mayr GmbH

Kai Sonntag
Quelle: Malerblatt 02/2016

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