Fassade saniert mit Klinker und Putz

Materialmix bei der Fassadensanierung

Energetische Sanierung führt zur Einheitsarchitektur? Wie falsch dieses Vorurteil ist, will die Temps GmbH aus Neustadt a. Rbge. bei der Sanierung einer Wohnhausfassade in der Südstadt Hannovers belegen.

Ziel des Bauherren war es, einerseits den Heizenergieverbrauch zu senken und andererseits das Gebäude optisch aufzuwerten. Das Architekturbüro btp Architekten, Hannover, entwarf hierfür eine vielfältig gegliederte Fassade aus unterschiedlichen Materialien.

WDVS als Basis

Die Basis dafür bildet ein mineralisches Wärmedämm-Verbundsystem (StoTherm Mineral). Im Erdgeschoss wurde dieses als StoBrick-System ausgeführt und mit robusten Klinkerriemchen belegt. In den Geschossen darüber wechseln dunkle, fein gefilzte Putzflächen und helle Bereiche mit Besenstrichstruktur. Zusätzlich sind diese gegliedert durch massive mineralische Fassadenelemente.

Auf den dunklen Putzfeldern schützt eine wärmereflektierende Farbe (StoColor X-black) die Fassade vor zu starker Aufheizung durch die Sonne. Die  Realisierung einer solchen Fassadenvielfalt konnte laut Geschäftsführer Ulrich Temps, mit der „für den Handwerker notwendigen Sicherheit“ problemlos ausgeführt werden, weil die Materialien „von einem einzigen Systemlieferanten“ bezogen wurden. Auch Kay Faulhaber, Bauleiter bei Temps, betont, dass die anspruchsvolle Detail- und Anschlussplanung von der engen Zusammenarbeit zwischen Handwerker und Hersteller profitierte: „Wir haben Gesimsübergänge und Dämm-Versprünge anhand von Mustern, Standard- und Sonderdetails von Sto diskutiert, um eine dauerhafte und handwerklich machbare Lösung zu finden.“ Das vollständige Interview mit Ulrich Temps finden Sie unter zukunft-fassade.de/stories.

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