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Bella Italia

Inspiration
Bella Italia

Das Planungskonzept für diese Villa legte den Fokus auf eine raffinierte Kombination von klassischen und modernen Elementen. So wurde der zeitlose Material- und Farbgeschmack mit modernen Baulösungen und zeitgenössischen Gegenständen gemixt.

Fotos: Eclisse

Der Zahn der Zeit hatte an dem alten Mailänder Wohnhaus aus den 70iger-Jahren genagt und deutliche Spuren hinterlassen. Der in die Jahre gekommene Bau ließ inzwischen an Wohnkomfort und Energieeffizienz sehr zu wünschen übrig. Heute, nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, ist das Haus kaum wieder zu erkennen: Entstanden ist eine großzügige Villa mit einem spannenden Mix an Einrichtungsgegenständen, die keine Wünsche mehr offenlässt. Und in puncto Energieeffizienz erfüllt das Haus nun den Top-Standard A1.

Kraftakt Generalsanierung

Von vornherein war klar, dass bei der Sanierung nur wohngesunde und ökologische Baustoffe zum Einsatz kommen sollten. Zunächst wurde das komplette Gebäude entkernt. So sollte etwa die Gebäudetechnik erneuert und dabei die bestehenden Anlagen durch hocheffiziente Energielösungen ersetzt werden.

Gut gedämmt

Bevor aber die Haustechnik installiert wurde, ging es an die Isolierung der Gebäudehülle. Um eine möglichst effiziente Dämmung zu erhalten, wurden auf die Außenwände des Hauptgebäudes natürliche Mineralwollplatten angebracht. Zum Schutz gegen Wind und Wetter erhielten diese Mineralwollplatten als Verkleidung eine dünne Wand aus Ziegelstein. Diese Lösung – ähnlich eines Wärmedämmverbundsystems – erhöhte die Energieeffizienz des Hauses entscheidend.

Wandbündige Lösungen

Von Anfang an wünschten sich die Bauherren die wandbündigen Türsysteme von Eclisse ohne jegliche Verkleidung und Zierleisten. Passend dazu sollten auch die wandbündigen Sockelleistenprofile im gesamten Haus, auch im Treppenbereich, angebracht werden.

Dank der Syntesis Collection konnte dieses Konzept sowohl mit Schiebetüren als auch mit Drehflügeltüren eins zu eins umgesetzt werden. Schlicht und ganz ohne Türstockverkleidung verschmelzen die Türen nun optisch mit den weißen Wänden. Damit diese Ästhetik gelingen kann, sind die Zargen wie auch die Türblätter mit einer Grundierungsschicht vorbehandelt. Hierdurch wird die Haftung der Farben sichergestellt. Auf diese Weise lassen sich Türen und Wände in einem einheitlichen Farbton streichen und ergeben ein harmonierendes Gesamtbild.

Anbringung der Sockelleistenprofile

Das Sanierungsprojekt brachte so manche Herausforderung mit sich. Da auf der Baustelle verschiedene Wandstärken und unterschiedliche Wandbeschaffenheiten vorlagen – hier isolierte Wände, dort Vollwände, neu hochgezogene Wände neben bereits existierenden Wänden – entschied Bauingenieur Andrea Lonati, die Verputzarbeiten innerhalb des Bauprojektes vorzuziehen. Dabei mussten zusätzliche Anpassungen und Verstärkungen an den Wänden vorgenommen werden. Nur so konnte er die Voraussetzung für eine lot- und fluchtgerechte Montage der Sockelleistenprofile sicherstellen und Wände und Sockelleisten perfekt aufeinander ausrichten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Sockelleisten bilden einen perfekten Übergang von der Wand zum Boden und überzeugen durch ihre edle Optik.

Harmonisches Farbkonzept

Beim Farbkonzept der Innenraumgestaltung setzte der Architekt auf Weiß im Kontrast zu natürlichen Beigetönen. So wurden sämtliche Böden im Haus inklusive der Bäder, der Küche und den Treppenstufen mit Eiche Landhausdielen verlegt. Der Boden überzeugt mit einer natürlichen Eleganz und harmoniert mit den großen Sitzmöbeln, die ebenfalls in verschiedenen Beigetönen ausgewählt wurden. Als weitere Kontrastfarbe findet man vereinzelt Grautöne im Interieur wie zum Beispiel an den Wänden der Bäder und dem Elternschlafzimmer. Insgesamt handelt es sich um ein sehr stimmiges Farbkonzept, das den Räumen einerseits Helligkeit und Klarheit verleiht, mit dem Werkstoff Holzparkett aber gleichzeitig für Behaglichkeit und optische Wärme sorgt.

Weitere Fotos:
www.malerblatt.de

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