Startseite » Glossary »

Kühlkristallisation

Kühlkristallisation

Die Kühlkristallisation wird eingesetzt, um Salze aus Elektrolyten und Beizlösungen zu entfernen. Diese Salze bilden sich beispielsweise durch die Metallanreicherung in Beizen oder durch die Reaktion von Elektrolytbestandteilen in alkalischen und alkalisch-cyanidischen Elektrolyten mit dem Kohlendioxid aus der Luft zu störendem Natriumcarbonat (Soda).

Voraussetzung für die Kühlkristallisation ist, daß die Löslichkeit des entsprechenden Salzes mit sinkender Temperatur stark abnimmt und daß die anderen Elektrolytbestandteile bei der Kühltemperatur in Lösung bleiben. Da sich im Prozeßbad nur ein Salzbestandteil anreichert (Metall-Kation in der Beize, Carbonat-Anion in den alkalischen Elektrolyten), muß der jeweilige Partner nach der Kühlkristallisation ergänzt werden. Als Abfall verbleiben Salze, die entweder wiederverwertet (cyanidhaltige Soda in cyanidhaltigen Entfettungsbädern, Eisensalze als Fällungsmittel in der Abwasserbehandlung), extern entsorgt oder der Abwasserbehandlungsanlage zugeführt werden.


Quelle: www.umweltschutz-bw.de

Anzeige
Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild Malerblatt 4
Ausgabe
4.2021
ABO
Anzeige

Malerblatt Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Malerblatt-Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Medien GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Malerblatt-Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Malerblatt-Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de