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Argumente pro Wärmedämmung

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Argumente pro Wärmedämmung

Argumente pro Wärmedämmung
Klimaschutz und die hohen Energiepreise bestimmen derzeit die Schlagzeilen. Sie schaffen in der Bevölkerung ein neues Bewusstsein für die Dringlichkeit energieeffizienter Maßnahmen. Wärmedämmung zählt dazu. Foto: AdobeStock_226315655

Dämmen oder nicht dämmen? Das ist hier die Frage, speziell bei Besitzern von Bestandsbauten. Die guten Argumente pro Wärmedämmung? Werden mehr! Warum? Das lesen Sie hier!

Autor: David Recker

Genauer betrachtet, verbergen sich dahinter drei Fragen, die für sie den Ausschlag in die eine oder andere Richtung geben. Sie lauten:

– Warum sollte ich dämmen?

– Wie kann ich die Dämmung finanzieren?

– Was bringt mir Wärmedämmung zusätzlich?

Wer Wärmedämmung zu seinen Leistungsgebieten zählt, berät erfolgreicher, wenn er auf diese Fragen Antworten hat. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen gehören folgende Basisargumente in jeden WDVS-Beratungswerkzeugkasten!

Antwort auf: Warum dämmen?

Sinn ergeben die Dinge, die unterstützen, was im eigenen Wertekatalog ganz oben steht. Da macht auch die Entscheidung für oder gegen eine Wärmedämmung keine Ausnahme. Drei aktuell enorm starke Argumente pro Wärmedämmung haben gute Chancen, bei einer Mehrheit der Interessierten zu verfangen:

Klimaschutz: Wetterereignisse wie zu warme Winter, Trockenheit, Überflutungen und Unwetter sind längst persönlich spürbare Realität. Wer davor nicht die Augen verschließen will, ist offen für Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß reduzieren. An dieser Stelle gilt es, der dafür längst sensibilisierten Kundschaft vor Augen zu führen, dass 50 Prozent unseres Energiebedarfs auf Gebäudeenergie entfallen. Der Löwenanteil davon geht auf das Konto von Heizenergie. Genau diese lässt sich mit einer geeigneten Dämmung um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Sicherheit: Die steigenden Energiepreise lösen den Reflex bei Immobilienbesitzern aus, ihren Energieverbrauch verlässlich zu senken. Dämmmaßnahmen sind vor diesem Hintergrund ein Kontrollinstrument, mit dem sich dieses Sicherheitsbedürfnis unterstützend verwirklichen lässt. Nicht irgendwann – sondern direkt spürbar und ablesbar an der Heizkostenabrechnung.

Rentabilität: Von 2016 bis hinein in die erste Hälfte des Jahres 2021 hat sich der Ölpreis auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau bewegt. In diesen Zeiten relativ niedriger Energiekosten sank die Bereitschaft zur energetischen Sanierung. Auch deshalb, weil sich der Zeitpunkt, zu dem sich die Wärmedämmung rechnete, nach hinten verschob. Der Faktor Amortisation ist bekanntermaßen ein wichtiges Kriterium. Mit den aktuellen hohen Energiepreisen verändert sich die Rechnung: Die Wärmedämmung amortisiert sich deutlich schneller. Auf diesen Rentabilitätsgewinn sollten speziell Kundinnen und Kunden, die gern genau kalkulieren, explizit hingewiesen werden.

Antwort auf: Wie finanzieren?

Man kann eine Maßnahme wie Wärmedämmung noch so sinnhaft finden und innerlich zutiefst bejahen: Besteht die Furcht, dass der Geldbeutel die Modernisierungsmaßnahmen nicht stemmen kann, gibt es keinen Auftrag für den Malerbetrieb. Über dieses Hindernis gilt es Brücken zu bauen. Und die gibt es ja glücklicherweise in Form von Fördermöglichkeiten:

Förderung per BEG: Viel Aufregung gab es im Januar 2022, als die Nachricht vom Stopp der erst 2021 in Kraft getretenen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die Runde machte. Entscheidend zu wissen ist, dass nicht alle Förderungen gestoppt worden sind: Seit dem 22. Februar 2022 können weiterhin Anträge für die Vollsanierung eines Wohngebäudes (BEG WG) und für die Sanierung durch Einzelmaßnahmen (BEG EM) gestellt werden. Es ist jeweils die Kredit- oder Zuschussvariante beantragbar. Das Programm BEG EM fördert definierte Sanierungsmaßnahmen mit bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr zu einem Fördersatz von 20 Prozent. Weitere fünf Prozent Förderbonus lassen sich durch einen individuellen Sanierungsplan erwirtschaften. Mit der BEG WG können bei Vollsanierung von Bestandswohnbauten bis zu 120.000 Euro energetisch relevante Investitionskosten pro Wohneinheit gefördert werden. Der Höchstbetrag steigt auf 150.000 Euro pro Wohneinheit, wenn durch die Maßnahmen die optimalen Effizienzhaus-Klassen EE, NH oder 40 Plus erzielt werden. Wenn diese guten Fördernachrichten zu sanierungswilligen Bauherren noch nicht durchgesickert sind – unbedingt nachreichen!

Mitfinanzierung durch Steuerbonus: Für private Auftraggeber, deren Sanierungsobjekt zehn Jahre alt oder älter ist, gibt es eine weitere Möglichkeit, mit der Wärmedämmmaßnahme großzügige finanzielle Vorteile mit minimalem Aufwand einzustreichen. Und so funktioniert die Steuerermäßigung: 20 Prozent der Aufwendungen können über drei Jahre verteilt von der Steuerschuld abgezogen werden. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen genauso wie Komplettsanierungen in Höhe von maximal 200.000 Euro je selbst genutzter Wohneinheit. Wer diese Summe komplett ausschöpft, kann den Höchstbetrag von 40.000 Euro absetzen und damit beträchtliche Steuervorteile realisieren. Für alle, die eine völlig unkomplizierte Finanzierungshilfe suchen, ist der Steuerbonus also das Mittel der Wahl.

Förderung von Land, Kommunen & Co.: Über die Bundesförderung hinaus haben die Bundesländer, viele Kommunen und weitere regionale Institutionen eigene Förderprogramme am Start. Auch sie sollten bei jedem Wärmedämmvorhaben in Betracht gezogen werden. Die Fördermittelsuche von Brillux erleichtert es, ganz schnell die fürs jeweilige Objekt infrage kommenden Programme zu identifizieren:

www.brillux.de/foerdermittelsuche

Antwort auf: Welcher Zusatznutzen?

Es kann nicht schaden, noch weitere Trümpfe im Ärmel zu haben und den Entschluss mit weiteren Zusatznutzen für den Bauherrn zu bekräftigen:

Wertsteigerung: Eine energieeffiziente, also auch gedämmte Immobilie rechnet sich im Fall eines Verkaufs. Ein Haus, das sich optimal für die Herausforderungen unserer Zeit aufgestellt hat und durch die Dämmung auch noch die Bausubstanz schützt, ist schlichtweg mehr wert.

Grundlage für zukunftsweisende Heizsysteme: Immer mehr Hausbesitzern fragen sich, wie sie in ihren Bestandsbauten die Wärmebewirtschaftung mit nicht fossilen Heizsystemen sicherstellen. Ein niedriger Gebäudeenergiebedarf, wie er durch Wärmedämmung entscheidend mit gefördert wird, ist die Grundlage für den Einsatz zukunftsweisender Techniken. So ist beispielsweise eine Wärmepumpe nur in gut gedämmten Gebäuden mit hohem Baustandard effizient. Denn: Umso niedriger das zur Beheizung notwendige Temperaturniveau ist, desto wirksamer und umweltfreundlicher arbeitet die Wärmepumpe. Auch diese 360-Grad-Sicht auf die gesamte Gebäudetechnik ist also einen Hinweis wert, um Wärmedämmung bei der Kundschaft zu platzieren.

Gestaltungsmöglichkeiten: Bislang zu kurz gekommen in der aufgeführten Sammlung pro Wärmedämmung ist die Ästhetik! Speziell bei der Fassadendämmung interessiert Immobilienbesitzende nicht nur, was die Dämmung technisch leistet, sondern auch, ob die Sichtfläche visuell überzeugt. Nur wenige wissen, dass sich WDVS-Oberflächen mit einer schier unendlichen Vielfalt aus Farbgestaltung, Putzdesign und profilgebenden Elementen individuell und wunschgemäß veredeln lassen. Das ist ein Argument fürs Auge – und lässt sich mit entsprechenden Visualisierungen wunderbar vermitteln.

Jetzt Dämmaufträge anbahnen

Die Energiewende bewältigen, das Klima schützen – bei dieser Aufgabe sind viele Kompetenzen gefordert. Was Fachleuten schon lange klar ist, kommt 2022 bei immer mehr Menschen an: Dämmmaßnahmen sind ein wichtiger und sofort umsetzbarer Baustein in dieser Kulisse. Es gilt, Hausbesitzende bei diesem erwachten Bewusstsein jetzt abzuholen. Brillux unterstützt Betriebe hierbei schon im Vorfeld der Umsetzung – beispielsweise mit einem großen Werbemittelsortiment, das die Vermarktung von Dämmleistungen einfach macht.

Direkt zur Dämm-Serviceseite:
www.brillux.de/richtig-daemmen



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