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Auf Umwegen zum eigenen Malerbetrieb

Bildungspyramide der Sto-Stiftung
Auf Umwegen zum eigenen Malerbetrieb

Malergeselle Tobias Fischer
Tobias Fischer hat seine Ausbildung im Familienbetriebabsolviert. Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große
Die Sto-Stiftung fördert mit der Bildungspyramide junge Malergesellen auf ihrem Karriereweg.

Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Tobias Fischer hat große Pläne. Er möchte das Malerhandwerk modernisierten. Den Anfang macht er als baldiger Chef eines Familienbetriebes in Berlin-Friedrichshain. Der Malergeselle wird diesen nach seiner zweijährigen Weiterbildung zum „staatlich geprüften Farb- und Lacktechniker“ von seinem Vater, Thomas Fischer, übernehmen.

„Ich bin umgeben von Handwerkern aufgewachsen. In unserer Familie gibt es viele Gewerke, vom Malerhandwerk bis zum Sanitärbereich. Nach dem Abitur hatte ich vor, meinen eigenen Weg zu gehen, und bin letztendlich doch wieder beim Handwerk angekommen“, erzählt Fischer. Der ambitionierte 29-Jährige hat „Wirtschaft und Recht“ an der Technischen Hochschule in Wildau studiert und mit einem Bachelor abgeschlossen. Beim Studium wuchs der Wunsch, es doch im Handwerk zu versuchen. Zumal die Option, den Familienbetrieb eines Tages zu übernehmen, im Raum stand.

Meister und Techniker

Mit dem Studium hat Fischer einen Grundstock für seine Selbstständigkeit gelegt. Die Ausbildung zum Maler und Lackierer war ein weiterer Schritt in die Richtung. Seit August 2020 drückt er wieder die Schulbank an der Wilhelm-Ostwald-Schule, Oberstufenzentrum für Gestaltung in Berlin. Mit dem Meister und Techniker in der Tasche sollen seine Pläne in die Tat umgesetzt werden. „Mein Vater wird nicht von einem auf den anderen Tag aufhören. Wir planen einen langsamen Wechsel. Man übernimmt nicht einfach so einen Betrieb mit mehreren Angestellten“, erklärt er.

Klassik meets Moderne

Als Chef möchte Fischer sowohl auf Baustellen als auch im Büro tätig sein. „Das Schönste an dem Beruf sind doch das Endresultat und der zufriedene Kunde vor Ort“, betont er. Sein Ziel ist es, das klassische Handwerk mit modernen Medien zu vereinen. Dabei setzt er auf Social Media, Apps & Co. „Junge Menschen müssen wieder mehr für das Handwerk begeistert werden. Das funktioniert nur, indem man ihnen den Job mit den Medien erklärt, die sie umgeben“, ist sich Fischer sicher. Umweltbewusstsein und die Neugier auf Neues sind zwei weitere Aspekte, die ihn beruflich antreiben. „Ich bin stets offen für neue Werkstoffe und möchte mit ökologisch wertvollen Materialien arbeiten“, erklärt er.

Weitere Infos:
www.sto-stiftung.de

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