Zum zehnten Mal konnte der Allgäuer Baufachkongress die Teilnehmer begeistern und mitreißen.

Aufbruch und Dynamik

Einmal mehr gelang es dem Allgäuer Baufachkongress, unglaublich viele Teilnehmer nach Oberstdorf zu bringen. Und wie jedes Mal schaffte es die Kongressleiterin Heike von Küstenfeld mit ihrem Team, es den „Allgäu-Pilgern“ an nichts fehlen zu lassen. Vor allem die geistige Nahrung war es, die Baumit bereits im Vorfeld versprechen konnte: 60 Fachvorträge und 70 Stunden Programm – das ist wohl kaum noch zu toppen.

Wer den Kongress von Anfang an begleitete, der weiß um den Geist, der bei dieser Veranstaltung herrscht: Es riecht förmlich nach Aufbruch. Und nicht nur der Veranstalter Baumit, sondern eben auch die massenhaft angereisten Besucher vermitteln immer Dynamik und vor allem Offenheit und Interesse an den zukunftsträchtigen Alternativen für die Branche. Auch 2012 wurde keine/r enttäuscht!
Geschäftsführer Ludwig A. Soukup stimmte die Teilnehmer des Kongresses bei der Begrüßung darauf ein, was sie erwartet: eine riesige Palette kompetenter Referenten und interessanter Vorträge. Bereits die beiden Eröffnungsvorträge zeigten, dass kontroverse Meinungen nicht nur toleriert, sondern geradezu erwünscht waren: Prof. Dr. Klemens Skibicki referierte engagiert für die Sozialen Netzwerke und sah diese als „Die neue Macht des Verbrauchers“. Der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet zeigte plakativ wie der Verbraucher Meinungen, Märkte und Marken zunehmend beeinflusst. Vermutlich war es dessen Meinung, dass man Facebook, Twitter & Co. verstehen müsse oder untergehe, die seinen Nachredner etwas unwirsch auf solche absoluten Aussagen reagieren ließ: Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher relativierte den Hype um die Sozialen Netzwerke in Anbetracht des notwendigen und anstehenden Energiewandels. Der nämlich war sein Vortrags-Thema, ergänzt durch die Frage und Aussage „Chance für Deutschland und die Welt?!“ Der Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung zeigte die Brisanz der Energiesicherung und die sich daraus ergebenden Aufgaben für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft: Die Chancen auf dem Sektor der Energieeinsparung fürs Handwerk seien immens.
Ein paar willkürlich ausgesuchte „Splitter“ des Allgäuer Baufachkongresses sollen verdeutlichen, wie breit das Programm gefächert war:
Dietmar Ahle, Malermeister und Sachverständiger referierte darüber, wie in einem Handwerker-Netzwerk erfolgreich beraten und verkauft werden kann und warum den Handwerker-Netzwerken die Zukunft gehört. Peter Bachmann kümmert sich als Geschäftsführer des Sentinel-Haus-Instituts um gesundes Wohnen als Marktchance. Er betonte, dass das gesunde Wohnen ein Megatrend sei.
Der Diplom-Chemiker Dr. Bodo Buecher beschäftigte sich mit einem heißen Eisen: Aufdoppeln statt entsorgen und mit energieoptimierten Wärmedämm-Verbundsystemen.
Ebenfalls mit WDVS setzte sich Michael Hladik auseinander. Der Sachverständige für Putze und WDVS fragte provokativ: „Dicht oder nicht?“ Dabei ging es darum, ob ein WDVS die Anforderungen an Luftdichtheit erfüllen kann.
Nicht nur für die knapp zehn Prozent Teilnehmer aus dem Malergewerk dürfte der Vortrag von Prof. Thomas Kesseler interessant gewesen sein. Der Professor für Farbe und Raum brachte rüber, was Farbe in der Architektur leisten kann und leisten muss.
Andreas Reidl gab den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die Chancen, die sich allein mit den Senioren bieten: „Mit älteren Zielgruppen neue Märkte erschließen“. Wie die Baubranche von der demografischen Entwicklung profitieren kann, darüber referierte er.
Im Rahmen des Baufachkongresses stellte Baumit sein neues Baumit Life-Farbsystem vor mit den insgesamt 888 Farbtönen. Die „Big Life“ Beratungselemente für die Profis können sich sehen lassen: Die wichtigen Daten des Farbsystems sind elektronisch im integrierten USB-Speicher enthalten. Baumit sei nun bestens aufgestellt, agiere bundesweit und könne inzwischen auch eine deutliche Service-Verbesserung bieten, so Geschäftsführer Ludwig A. Soukup, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb, Heiko Werf, und Marketingleiter Bernd Frey bei der Pressekonferenz.
Nach diesem Erfolg dürfte am nächsten Kongress vom Baumit-Team bereits wieder geplant werden…
Ulrich Schweizer

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