Beim Allgäuer Baufachkongress 2014 legte der Veranstalter Baumit Wert auf noch mehr Praxisbezug im riesigen Potpourri der für die Teilnehmer frei wählbaren Vorträge.

Freie Auswahl

An drei Tagen hatte Oberstdorf im Allgäu jeweils rund 1.000 Besucher mehr: Sie alle steuerten den Allgäuer Baufachkongress von Baumit an. Kein Wunder, waren doch die Vorträge, auf die sich die Anreisenden freuen durften, durchweg hochkarätig. Der Eröffnungstag, Mittwoch, 22. Januar 2014, stand unter der Überschrift „Zukunft“. Donnerstag, 23. Januar 2014, lief unter „Modernisierungstag“. Und der Freitag, 24. Januar 2014, hieß „Fachkräftetag“.

„Das neue Motto „Erfolge gestalten!“ verstehen wir als Aufforderung an die Teilnehmer. Auf der Basis ihrer persönlichen Zielvorstellung, angereichert mit der Ressource Wissen, sollen die Weichen für erfolgreiches Wirtschaften gestellt werden. Der Allgäuer Baufachkongress soll dabei gleichermaßen Quelle für Geschäftsideen und Wissen mit hohem Praxisbezug sein“, so Baumit-Geschäftsführer Ludwig A. Soukup.
Für die Teilnehmer aus Architektur, Wissenschaft, Handel und Handwerk wurde ein Dreitagesprogramm auf die Beine gestellt, das mit über 60 Fachvorträgen aufwartete. Mehr als 50 Referenten boten ein über 70-stündiges Themen-Potpourri aus Fachvorträgen, Diskussionen und praktischen Anwendungsbeispielen.
„Damit unsere Gäste möglichst einfach Wissen „mitnehmen“ können, haben wir – noch intensiver als in der Vergangenheit – die Referenten auf den erfolgreichen Wissenstransfer in die Praxis eingestimmt. Den Anspruch des höheren Praxisbezugs haben wir ebenfalls in unser Ausstellungskonzept einfließen lassen. So nutzen wir erstmals zusätzliche Flächen der Veranstaltungsräume und Teile des Außenbereichs für die Präsentation von interessanten Produktlösungen“, so Kongressleiterin Heike von Küstenfeld.
Der Zukunftstag am Mittwoch beschäftigte sich mit Trends und Fragen der Energiewende, Städtebau, Demografie, Handwerker 2.0, Design und Produkt.
Direkt nach der Eröffnung des Baufachkongresses durch Baumit-Geschäftsführer Ludwig A. Soukup konnte Moderator Burkhard Fröhlich Prof. Dr. Utz Claassen begrüßen. Sein Vortrag hatte die provokative Überschrift „Irrsinn Energiewende!?“. Der streitbare Professor erläuterte die Auswirkungen der Energiewende und stellte die Chancen wie auch die Risiken dar. Eindeutig für die Energiewende ist Dr. Daniele Ganser. „Ressourcen-Kriege: Warum wir die Energiewende brauchen!“ So lautete sein Vortrag, in dem er betonte, dass durch Nachfrageminderung zukünftigen Konflikten der Nährboden entzogen wird.
Am Donnerstag wurden beim Modernisierungstag die Themen Attraktivität des Modernisierungsmarktes, Effizienzhaus Plus im Altbau, die neue Studie zur Wohngesundheit, Sanierung im historischen Bereich sowie Handwerker-Franchisesysteme beleuchtet.
Den Abschluss bildete der Fachkräftetag am Freitag mit Vorträgen zu Herzlichkeit, Menschlichkeit, Fachkräftemangel, Nachwuchsgewinnung, Motivation und Höchstleistung.
Aus den verschiedenen Neuerungen gegenüber früheren Kongressen stach eine besonders hervor: Das Baumit Medien-Café, das Kaffeebar, Besprechungs-Lounge und Informations-Zentrum in einem war. Im Medien-Café wurden nützliche Werkzeuge für Handwerker vorgestellt:
  • Auf Bauhandwerker24 suchen private Modernisierer und Bauherren qualifizierte Handwerker. Die teilnehmenden Handwerksbetriebe erhalten die Angebotsanfragen per E-Mail und nennen ihre Konditionen.
  • Das Sentinel-Bauverzeichnis bietet speziell für den Bereich „gesünder wohnen“ viele Funktionen, mit denen Investoren und andere Bauherren einen einfachen Zugang zu geprüften Bauprodukten bekommen.
  • Die Baumit Vorher/Nachher-Software ist geeignet, um Kunden vorab eine Farbgestaltung zu präsentieren.
  • Ein Helfer für alle Geschäftsprozesse ist die Software Winworker. Mit ihrer mobilen App ist sie auch auf der Baustelle unverzichtbar für Dokumentation, Zeiterfassung und für die Aufmaßrechnung.
  • Mit der Software Calcoo können Fassadenlösungen schnell geplant werden.
  • Preise für WDVS können mit dem WDVS-Kalkulator komfortabel ermittelt werden. Jeder Baumit-Kunde erhält eine individuelle Version mit jeweils eigenen Konditionen.
Baumit nützte den Hauptsaal und Flächen im Außenbereich für die Präsentation von insgesamt nahezu 1.000 Putz- und Farbmustern. Ganz nach dem Motto „zeitlose Kreativität“ wurde anhand von 70 verschiedenen Mustern Lust gemacht auf individuelles Gestalten. Alle 888 Farbtöne des Life-Farbsystems wurde vor Ort als Echtmuster gezeigt.
Die interessanteste Entwicklung bei der Vortrags-Buchung war die extrem große Nachfrage zum Thema WDVS. Viele Teilnehmer nutzten die Chance, von den Geschäftsführern des Fachverbandes WDVS, Dr. Wolfgang Setzler, und des Industrieverbandes WerkMörtel, Dr. Hans-Joachim Riechers, aus erster Hand zu hören, wie die Verbände der aktuellen Serie kritischer Berichterstattungen begegnen und welche Tipps sie für die Beratung geben.

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