Umfrage

Kundenberatung: Farbfächer vs. Software

Foto: Malerblatt
Wir fragten, Fachleute antworteten:
Welche Hilfsmittel setzen Sie bei der Farb- und Gestaltungsberatung Ihrer Kunden ein? Setzt sich ein Trend zu digitaler Software durch oder ist die klassische Beratung mittels Farbfächer und Musterflächen weiterhin die bevorzugte Methode?

Susanne Kieswetter. Maler- und Lackierermeisterin, Heinrich Schmid.
Die Problematik bei allen Farbgestaltungsprogrammen ist, dass die Bildschirmwiedergabe und die Ausdrucke die Farbtöne nicht 100 Prozent realistisch darstellen können. Deshalb sollte zusätzlich mit Farbtonkarten und Musterflächen vor Ort gearbeitet werden. Außerdem muss die Software auch beherrscht werden, um damit zügig und kostengünstig zu arbeiten. Ich bin der Meinung, dass digitale Farbgestaltung Zukunft hat, denn Softwareanwendungen, insbesondere auf mobilen Geräten, ermöglichen eine schnelle Visualisierung des Gesamteindrucks und der gewünschten Gestaltung.
Marion Haubner. Haubner Fachhandel-Malermeister.
Ich habe nur einen Farb- und Lackfächer beim ersten Termin vor Ort dabei. Der Kunde kann nun drei Beratungsvarianten wählen. Ganz klassisch erhält er Farbfächer diverser Hersteller und wählt mit unserer Unterstützung die gewünschten Farbtöne aus. Weiterhin arbeiten wir auf Wunsch mit Farbblättern und Tapetenmustern. Es werden 3–4 Farbsitutationen und Wohnstile als Collage zusammengestellt. Zudem kann eine softwaregesteuerte Beratung für Fassade oder Raum gebucht werden. Diese letzten zwei Varianten bieten wir jedoch nicht kostenfrei an, da sie sehr arbeitsintensiv sind.
Sebastian und Constanze Epe. Malerwerkstätten EPE Köln / Remscheid.
In unserer Farbberatung kommt es auf den Kunden an welche Beratungstools eingesetzt werden. Einige möchten die Farben lieber an Mustern und Flächen erleben und sich erst unter dem Einfluss von Licht- und Raumwirkung entscheiden. Hier bietet der Einsatz von digitalen Medien nur eine visuelle Ergänzung. Es gibt aber auch Kunden, die man mit visuellen Medien und Apps begeistern kann und bei denen erst danach eine konkrete Farbauswahl mit der Farbkarte erfolgt. Gerne verwenden wir auch passend gestaltete Moodboards. Hier kann man eine gute Kombination beider Tools – also Fächer und Software einsetzen.
Jan Müller. Malermeister Müller und Sohn.
Für den ersten Kundentermin haben wir zunächst nur Farbkarten dabei. Diese sind gute Hilfsmittel für den ersten Eindruck, allerdings meist nur auf einer sehr kleinen Fläche. Da hilft uns dann die Software weiter. Besonders bei Fassaden greifen wir auf Computerprogramme zurück, da die Vorstellungskraft der Kunden alleine häufig nicht ausreicht. So können Hauseigentümer sehen, wie das Gebäude mit einem neuen Anstrich in verschiedenen Farbtönen aussehen könnte. Wir verwenden in unserer Firma daher beide Methoden: Zur Vorauswahl die Farbkarte und im weiteren Verlauf die Software.

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