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Nano und Fassadenschutz

Die Partner des Herbol Fassaden-Schutzbriefes trafen sich parallel zur Messe „Farbe – Ausbau & Fassade“ in Köln zum InForum.

Die Stimmung war gut im Kölner Hilton Hotel als Ulrich Thoma, Geschäftsbereichsleiter Marken bei der Akzo Nobel Deco, die gut 250 Teilnehmer des Herbol InForums parallel zur Branchenmesse „Farbe – Ausbau & Fassade“ begrüßte. Geladen waren ausschließlich Betriebe, die für den Herbol Fassaden-Schutzbrief (FSB) lizenziert sind, also Fassadenspezialisten, die eine enge Partnerschaft mit Herbol eingingen. Der Moderator Philipp Bitterling führte durch die Veranstaltung und stellte zunächst den neuen Leiter Marken-Center Herbol vor. Alexander Schwade, bisher für andere Konzernmarken zuständig, machte sich den FSB-Betrieben bekannt.

Fassaden-Schutzbrief
Schwerpunkt im ersten Teil des InForums war der Herbol Fassaden-Schutzbrief. Harald Brockhaus, der das Programm seit 2006 leitet, konnte in Frank Kaltenmeier aus Nussloch den dreihundertsten von unterdessen fast 320 Lizenzbetrieben beglückwünschen. Dann präsentierte Harald Brockhaus eine kurze Rückschau auf die zwei Jahre seit dem letzten InForum und zeigte den Teilnehmern die zahlreichen Leistungen des Programms, von der technischen Qualifikation über die Marketing- und Verkaufsschulung, die juristische Weiterbildung bis hin zu den Marketing-Instrumenten und der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit. Presseartikel über den Fassaden-Schutzbrief haben unterdessen eine Gesamtauflage von 3,3 Millionen überschritten, Informationsveranstaltungen für Auftraggeber finden ständig in ganz Deutschland großes Interesse. Neue Seminare zu den Themen „Wartung argumentieren und verkaufen“ und „FSB digital“ halten die Lizenzbetriebe in diesem Jahr fachlich und kaufmännisch auf dem Laufenden. Überzeugend war der Erfolgsbericht des Düsseldorfer Malermeisters Jörg Schmitz, der berichten konnte, wie man mit dem Fassaden-Schutzbrief Aufträge bekommt, die vorher unerreichbar waren. Rechtsanwalt Wolfgang Reinders, Berater des Malerhauptverbandes, erläuterte anschließend, welche juristischen Gründe es für den Kunden gibt, Wartungsverträge nach dem Modell des Herbol Fassaden-Schutzbriefes abzuschließen. Den neuen digitalen Fassaden-Manager stellte Donato Marra vor. Er ist Leiter des Technischen Services bei Herbol und gab Antwort auf die Frage, wie die Daten des Fassaden-Managers in alle gängigen Malerprogramme integriert werden können.
Nanotechnologie
Eine Weltpremiere erlebten die Teilnehmer nach der Pause. Abgedunkelter Raum, alles schimmert blau, zwei ganz in blau verkleidete Figuren betreten mit ihren Schutzschilden die Bühne und enthüllen eine Gebindepyramide. Das war der Gänsehautauftakt für die Vorstellung des neuen Produktes Herbol Symbiotec Ô, das in enger Zusammenarbeit von Akzo Nobel und BASF entwickelt wurde. Die beiden Partner haben bis Ende 2007 eine exklusive Markenkooperation vereinbart. Symbiotec ist die erste echte Nano-Fassadenfarbe, geprüft und testiert vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam. Die BASF steuerte das innovative Nanobindemittel Col.9 bei, Akzo Nobel die Produktentwicklung, an deren Ende eine Fassadenfarbe mit völlig neuen Eigenschaften steht: deutlich geringere Anschmutzung bei hoher Farbtonstabilität, ausgewogenes Verhältnis zwischen Feuchteschutz und Wasserdampfdurchlässigkeit und geringere Brandlast. Andreas Götz, Anwendungstechnik Akzo Nobel, und Oliver Wagner, Anwendungstechnik BASF, stellten die neue Technik vor. Sie begeisterten das Publikum mit einem erklärenden Film und zahlreichen Charts. Zum Schluss hatte jeder verstanden, warum die Symbiose von Organik und Anorganik eine Revolution in der Fassadenbeschichtung bedeutet. Die Elastizität von organischen Farben wird mit der Härte anorganischer Farben kombiniert. Udo Busch, Produktmanager Herbol Dispersionen, erklärte den Namen Symbiotec und das neu entwickelte Qualitätssiegel „Herbol Nanotec“. Die Teilnehmer waren von der innovativen Farbe begeistert und auch davon, dass Symbiotec bis Ende 2007 ausschließlich über die FSB-Betriebe vermarktet wird.
Krokodile und Piranhas
Beach Boys und ACDC als Acapella? Ja, das geht, das sorgt sogar für Stimmung, wenn die Gruppe „The Wanderers“ zum Einsatz kommt, wie nach der Eröffnung der Abendveranstaltung durch Alexander Schwade. Im Aquarium des Kölner Zoos, wo sonst die Fische und Echsen langsam zur Nachtruhe übergehen, versammelten sich fast 300 Gäste, um gemeinsam zu feiern. Das Programm hatte es in sich. Moderator Klaus Rupprecht, führte durch einen gelungenen Abend.
Helmut Becker

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