Alligator Beste Beispiele

Top-Servicepaket

Absolut selten ist das geworden, dass ein Malerbetrieb auch noch die fünfte Generation begeistert. Weil es aber bei Stegmaier Malerbetrieb und Heimtexstudio in Schwäbisch Gmünd-Straßdorf genau so läuft, dürften die Eltern und die Großeltern alles richtig gemacht haben: Der 17-jährige Max Stegmaier will in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Dann ist der Fortbestand des Unternehmens also gesichert. Wobei Malermeister Ralph Stegmaier und seine Frau Beate noch mittendrin im Arbeitsleben sind, so aber ihren Sohn Schritt für Schritt an den Betrieb und an eine spätere Nachfolge heranführen können. Beate Stegmaier ist gelernte Lehrerin, ist aber im Betrieb als Meisterfrau tätig und kümmert sich auch um die Belange der drei Meister, drei Vorarbeiter, drei Gesellen und drei Lehrlinge.

Was ließ und lässt den Malerbetrieb und das Heimtexstudio Stegmaier so gut dastehen? „Wir versuchten immer, Innovationen und Trends am Markt frühzeitig aufzunehmen und im Betrieb umzusetzen, ob es sich nun um bestimmte Techniken und Produkte handelte oder um die Handwerkerleistungen selber.“ Nach Beispielen gefragt, nennt der Unternehmer Ralph Steigmaier Spanndecken, die Illusionsmalerei und die Schimmelsanierung. All das war schon „im Angebot“ als sich für diese Arbeitsgebiete noch wenige Betriebe in der Malerbranche interessierten.

Studiert man die Fahrzeugbeschriftung bei „Stego“, wie das auch bei Kunden bekannte Kürzel des Unternehmens lautet, dann sticht eines unter den diversen Leistungen ins Auge: Seniorenservice. Dann gehört Ralph Stegmaier also zu denjenigen, die inzwischen auch bemerkten, wie schnell das Heer der potenziellen Kunden im Alterssegment 50plus wächst? „Das wissen wir natürlich, wie groß und interessant die Zielgruppe ist. Aber wir bieten Serviceleistungen für Senioren seit 20 Jahren an, nicht erst seit das Allgemeingut ist und durch alle Medien geht.“ Ein Vorreiter mit Weitblick also auch hier. Deshalb ist das für Ralph Stegmaier längst Alltag und eben nichts Besonderes mehr.


Leistungspalette

Noch nicht ganz so lange Zeit stellen die Stegmaiers jedoch fest, dass nicht nur ältere und alte Auftraggeber Lust auf die besonderen Service-Leistungen haben, die für Senioren konzipiert wurden: „Immer mehr wird unser Service von den Jungen nachgefragt, ob es nun um einen Urlaubsservice geht oder darum, Vorhänge ab- und wieder aufzuhängen. Und häufig stellen wir fest, dass neue Kunden über Weiterempfehlungen zu uns kommen – und alles aus dem Grundgedanken heraus, den Stegmaier-Seniorenservice eben auch als jüngerer Kunde in Anspruch zu nehmen.“ Wie es aussieht, haben die Stegmaiers hier ebenfalls einen Vorsprung, auch wenn manche Dinge nicht unbedingt strategisch geplant, sondern im Alltag einfach wahrgenommen, einfach registriert wurden.

Könnte es sein, dass die gesamte Branche den Fokus eher noch auf ein zu kleines Segment potenzieller Kunden richtet? Und könnte es weiter sein, dass die Senioren einfach die ersten waren, die mehr Dienstleistungen nachfragten und auch bereit sind, dafür zu bezahlen, doch eigentlich immer mehr zahlungskräftige Kunden jeden Alters genau diese Leistungspalette haben wollen? Ralph Stegmaier meint, zumindest Indizien dafür wahrzunehmen. „Der große Unterschied beider Altersgruppen zeigt sich nur darin, dass bei den Jungen ein Festpreis wichtig ist und bei den Senioren durchaus auch nach Stunden abgerechnet werden kann. Die älteren Kunden sind oft im Ruhestand und haben Interesse an den Malerarbeiten. Deshalb stehen die ab und zu daneben und sehen, dass die Maler schaffen und somit die berechneten Stunden gerechtfertigt sind.“

Ralph Stegmaier gehört mit seinem Betrieb zu einer losen Handwerker-Kooperation verschiedener Gewerke, die Synergien nutzen. „Gerade mit Blick auf die Senioren entpuppt sich die Kooperation manchmal als Trumpf. Den Älteren ist es am wichtigsten, dass alles reibungslos läuft. Und wenn man da andere Handwerker empfehlen kann, die ihre Termine gut mit denen des Malers koordinieren, dann sind die älteren und alten Kunden zufrieden.“


Raumausstattung

Ein angrenzendes Gewerk ist bei Stegmaiers direkt im Haus: die Raumausstattung. Zuständig dafür ist Beate Franke, Ralph Stegmaiers Schwester, die als Meisterin und Technikerin für Farbe, Werbung und Gestaltung diesen Bereich verantwortet. So finden im Showroom und im Heimtexstudio Maler- und Raumausstatter-Leistungen zusammen. Für das Geschwisterpaar wie auch für die Kunden ist diese Konstellation ideal, weil es doch viele Berührungspunkte gibt, aus denen sich einerseits Leistungen für die Kunden und andererseits Umsätze für den Maler- und den Raumaustatterbereich schaffen lassen.

Vitamin C-Servicepaket

Wie am Schnürchen läuft der Alltag in einem Malerbetrieb dann, wenn die Abläufe gut organisiert sind. Bei Ralph Stegmaier ist das der Fall: „Das geht aber nur dann, wenn auch unsere Lieferanten zuverlässig sind und uns Serviceleistungen erbringen. Da sind wir die Kunden und wünschen uns eine gute Betreuung. Das heißt aber für uns auch, dass sich ein Lieferant um uns bemüht und etwas mehr Engagement bringt als ein Hersteller, der uns nicht kennt.“ Dass hier dann genau dieselben Mechanismen zum Tragen kommen wie beim Verhältnis eines guten Malerbetriebs zu seinen Kunden, ist klar: „Es hängt alles an den Menschen. Wenn der Kontakt gut ist und man sich gegenseitig schätzt, dann klappt auch die Zusammenarbeit.“

Weil das mit Verkaufsberater Eugen Kiemele genauso war, wechselten die Stegmaiers auch den Farblieferanten, nachdem der engagierte Maler- und Lackierermeister zu einem anderen Arbeitgeber ging: „Eugen Kiemele beriet uns immer gut, hielt sich an Termine und Abmachungen – und so folgten wir ihm und kauften als Kunden fortan bei Alligator.“ Den Schritt bereute man in Schwäbisch Gmünd-Straßdorf augenscheinlich nicht, weil man nicht nur Farben & Co. dort bestellte, sondern auch eine Mischanlage ins Stegmaier’sche Lager stellte. „Für uns ist das jetzt prima – wir sind einfach flexibler. Manchmal wissen wir erst ein paar Stunden vorher, welche Farbtöne wir bei Dispersions- und Fassadenfarben benötigen.“ Ralph Stegmaier freut sich über die Anlage, doch auch darüber: „Alligator hat auch themenbezogene Prospekte für den Endkunden. Das finde ich klasse.“ Alligator-Kommunikationsleiterin Manuela Beiter freut sich, dass die Unterlagen so Anklang finden: „Wir setzen in den Prospekten sehr auf Stimmungen und aufs Wohlfühlen. Da bekommt der Kunde Lust auf die neue Fassade oder die Malerarbeiten im Innenraum.“ Und weil Alligator seine Kunden am Markt bestmöglich unterstützen will, wurde von Alligator das „Vitamin C-Servicepaket entwickelt. „Ganz wichtig ist uns, dass der Kunde seine betriebliche Identität behält – und das kombiniert mit dem Alligator-Markenversprechen.“ So wir ein erstklassiger Musterservice geboten, auch perfekte Servicetools. Das Vitamin-C-Paket führt im Aktionsgebiet des Malerbetriebs für ihn zu einem positiven Identifikations-Effekt, was wiederum die Marktbearbeitung für den Malermeister vor Ort begünstigt. „Das Vitamin-C-Servicepaketals Produkt-, Marketing- und Werbemittelmix ist speziell auf die Zielgruppe Ein- und Zweifamilienhausbesitzer zugeschnitten. Wir bieten dafür beispielsweise Info-Broschüren, Türschilder, Gerüstnetze, Werbeschilder an“, so Manuela Beiter. Und hier schließt sich der Kreis: immer mehr Service erwarten Senioren und andere gute Kunden vom Malerbetrieb. Und Service sowie Flexibilität erwartet auch der Maler-Unternehmer von seinen Lieferanten. Manuela Beiter von Alligator weiß auch, was ihre Kunden dazu bewegt, zu Stammkunden zu werden: „Wo man sich gut aufgehoben fühlt und wo der Service passt, da bleibt man gerne Kunde.“ Und wo sich Menschen wohlfühlen, da verweilen sie gerne – zum Beispiel im Café des Süddeutschen Malermuseum von Vater Eugen Stegmaier. Aber das wiederum gibt Stoff für einen separaten Artikel…

Fotos: Ulrich Schweizer
Quelle: Malerblatt 12/2011

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