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Perfekter Glanz

Technik
Perfekter Glanz

Das Wasserschloss Loburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich ein Rittergut, gehört es heute dem Bistum Münster und beherbergt nach zahlreichen Umbauten und Erneuerungen ein Internat.

Vom Keller bis zum Dachgeschoss – in den vergangenen Jahren wurde die Loburg nach und nach renoviert. Anlass war die Einführung des Ganztages für das Gymnasium Colle- gium Johanneum und die schulische Nutzung des Schlossgebäudes für das Ganztagsangebot.

Dabei erhielt das Gebäude in zahlreichen Bereichen wieder seine geschichtliche Baustruktur zurück, etwa indem getrennte Räume wieder miteinander verbunden wurden. Den Zuschlag für die Malerarbeiten erhielt der Malerbetrieb Witte aus Warendorf und damit den Auftrag, 4.500 Quadratmeter Wand- und Deckenflächen, 200 Quadratmeter Holzfenster, 420 Quadratmeter Fensterläden, 400 Quadratmeter Türen und 600 laufende Meter Fußleisten zu beschichten. Georg Witte wandte sich an die Brillux Niederlassung in Münster. „Ich habe gehofft, dass es bei Brillux noch ein paar Tipps zur Optimierung der Arbeitsabläufe gibt, um so schnell, effizient und sauber wie möglich arbeiten zu können“, so Georg Witte. Die Hoffnung erfüllte sich. Denn Verkaufsberater Carsten Schlieker empfahl dem Malermeister nicht nur den Einsatz von Spritzspachteln und moderner Maschinentechnik. Für eine noch wirtschaftlichere Ausführung der Spachtelarbeiten riet er zur Einbettung des Glasfaser-Spachtelvlies. Da diese Applikationsmethode für Georg Witte und sein Team Neuland war, organisierte Carsten Schlieker hierzu in der Münsteraner Nieder- lassung kurzerhand einen Workshop. „Carsten Schlieker und der Leiter der Anwendungstechnik, Jörg Hücker, haben meinen Mitarbeitern und mir zunächst das Verfahren erklärt und dann haben wir die Verarbeitung der Materialien gemeinsam praktisch durchgeführt. Ich war sofort begeistert“, erinnert sich Georg Witte.
Schnell und rationell
Wenn bei einem Projekt wie der Loburg mit einer Gesamtfläche von 4.500 Quadratmetern ein Spachtelgang größtenteils entfällt, bedeutet das eine enorme Zeitersparnis. Bereits die Kombination von Spritzspachteln und moderner Maschinentechnik ist unschlagbar. Doch mit der Spachtelvlies-Einbettung wird es noch wirtschaftlicher, da sowohl das Füllvermögen der Spachtelung optimiert als auch der nachträgliche Schleifaufwand deutlich reduziert wird. Als Ausgangssituation fand Malermeister Georg Witte, der zeitweise mit einem Team von bis zu 15 Mitarbeitern vor Ort war, hauptsächlich verputztes Ziegelmauerwerk vor. Dank der Vlieseinbettung konnte ein Beifallen der Spachtelmasse deutlich verringert und ein dritter Spachtelgang größtenteils eingespart werden. Im ersten Schritt legte das Malerteam eine Schicht mit Airless-Spritzspachtel 1890 vor, die anschließend mit der Zahnkelle gleichmäßig durchgekämmt wurde. In die noch nasse Spachtelschicht wurde das Spachtelvlies faltenfrei eingelegt und per Hand leicht angedrückt. Die Verlegung der folgenden Spachtelvliesbahnen erfolgte im Doppelschnittverfahren mit einer Überlappung von mindestens fünf Zentimetern. Im nächsten Schritt wurden die Flächen dann mit einem abgerundeten Flächenspachtel so lange gleichmäßig abgeglättet bis die Zahnkellenstruktur unter dem Vlies vollständig verschwunden war. Um für die nachfolgende Beschichtung ein gleichmäßiges Saugverhalten sicherzustellen, wurden die Flächen nach der Trocknung mit einer weiteren Schicht Spachtelmasse dünn abgeport. „Sowohl der Airless-Spritzspachtel als auch das Spachtelvlies ließen sich phantastisch verarbeiten“, schwärmt Georg Witte. „Durch diese Applikationsmethode haben wir sehr viel Zeit eingespart. Ohne das Spachtelvlies hätten wir in der Loburg einen deutlich höheren Spachtelaufwand gehabt. Und es ging nicht nur um eingesparte Zeit, unsere Arbeit war so auch viel sauberer und es gab kaum etwas zu entstauben. Damit konnten wir nicht nur beim Auftraggeber punkten – auch für mich und meine Mitarbeiter ist es so natürlich viel angenehmer.“
Rationelle Produkte
Mit dem Airless-Spritzspachtel kam eine weiße, verarbeitungsfertige Spritzspachtelmasse zum Einsatz, die aufgrund ihrer hohen Diffusionsfähigkeit perfekt für den vorliegenden Untergrund geeignet war. Bei dem eingesetzten Vlies handelt es sich um ein stabiles, offenporiges, weichmacherfreies PVC-Glasfaservlies, das bei der Verarbeitung kein Schrumpfen und Dehnen zeigt, also ebenfalls spannungsarm wie die Spachtelmasse und nachfolgende Beschichtungen ist. Die so vorbereiteten Untergründe boten die besten Voraussetzungen für perfekte, glatte Wand- und Deckenflächen.
Innovative Spritztechnologie
Neben den Wand- und Deckenflächen umfasste der Auftrag die Beschichtung von 200 Quadratmetern Holzfenster, 420 Fensterläden, 400 Quadratmetern Türen und 600 laufenden Metern Fußleisten im Innenbereich. Carsten Schlieker empfahl dem Malerteam von Georg Witte Hydro-PU-XSpray Spritzlacke. Sie sind an die speziellen Anforderungen der neuen XVLP-Spritztechnologie angepasst. Den Lack des rationellen 2-Schicht-Systems gibt es in praktischen, leicht zu öffnenden 1-Liter-Schraubgebinden, die sich ganz einfach und ohne Umfüllen direkt an die entsprechenden Geräte anschrauben lassen. Paul Ossenkemper, Technischer Berater bei Brillux, der Georg Witte bei diesem Projekt vor Ort betreute: „Durch das besonders hohe Luftvolumen und den niedrigen Druck der XVLP-Spritztechnologie wird eine sehr hohe Zerstäubungsleistung erreicht, die im Zusammenspiel mit den Hydro-PU-XSpray-Lacken für ein Oberflächenfinish sorgt, das bislang nur mit Airless- und AirCoat-Technologie möglich war.“ „Wir haben in der Loburg fast 100 Liter Hydro-PU-XSpray per XVLP-Spritztechnologie verarbeitet. Das Spritzgerät ließ sich sehr einfach bedienen und die Lacke waren toll zu verarbeiten,“ so Georg Witte. „Die Oberflächenergebnisse sind perfekt. Und das bei einem im Vergleich zur Verarbeitung mit Pinsel und Rolle deutlich reduzierten Aufwand. Einfacher kann Spritztechnologie nicht sein.“
Durch diese Applikationsmethode haben wir sehr viel Zeit eingespart.

praxisplus

Wasserschloss Lohburg, Ostbevern
Ausführung der Arbeiten:
Malerbetrieb Witte, Warendorf
Architekturbüro: Fritzen + Müller- Giebeler, Ahlen
Eingesetzte Brillux-Produkte:
Airless-Spritzspachtel 1890, Glasfaser-Spachtelvlies 1560, Super Latex ELF 3000, Dolomit ELF 900, Hydro-PU-XSpray Filler 2220, Hydro-PU-XSpray Seidenmattlack 2288, Impredur Ventilack 822
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