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Die Handygiraffe bietet ein breites Anwendungsspektrum

Trockenbau
Flex Handygiraffe Langhalsschleifer

Die Handygiraffe eignet sich zur Bearbeitung von Spachtel- oder Füllerflächen, zur Oberflächenreinigung, zum Entfernen alter Tapetenreste oder zum Finishing von Wänden und Decken im Trockenbau, besonders in engen und schwer zugängliche Räumen.

Fotos: Flex

Als Maler weiß man, dass ein Anstrich immer nur so gut sein kann wie sein Untergrund. Eine professionelle und gewissenhafte Vorbereitung von Oberflächen ist daher das A und O. Im Markt bekannt ist der Langhalsschleifer „Giraffe“. Häufig gilt es aber auch, in begrenzten Räumen oder an schwer zugänglichen Stellen zu arbeiten. Für solche Fälle bietet Flex Werkzeuge die neue Handygiraffe GCE 6-EC an. Das Gerät löste den Vorgänger WSE 7 Vario Anfang 2021 ab und bietet ein breites Anwendungsspektrum.

Ob zur Bearbeitung von Spachtel- oder Füllerflächen, zur Oberflächenreinigung, zum Entfernen alter Tapetenreste oder zum Finishing von Wänden und Decken im Trockenbau: Für Flexibilität sorgt das Wechselkopfsystem der Handygiraffe. Je nach Anwendung kann der Anwender zwischen vier verschiedenen Schleifköpfen wählen – rund oder dreieckig sowie mit rotativem oder exzentrischem Antrieb.

Das leisten die Wechselköpfe der Handygiraffe

Alle Köpfe sind auch mit der Giraffe GE 7 und der Akku-Giraffe GE MH 18.0-EC kompatibel. Was genau sind nun die Besonderheiten der einzelnen Schleifköpfe? „Zum einen haben wir einen rotativen Rundschleifkopf. Dieser eignet sich optimal, wenn es darum geht, einen hohen Abtrag von Wänden oder Decken zu erzielen“, erklärt Produktmanager Ralf Paertmann. Um effizient an Übergängen, etwa zwischen Wand und Decke, zu arbeiten, empfiehlt der Experte den runden Segmentschleifkopf mit drehbarem Randsegment. „Durch das Randsegment kann ich an Übergängen arbeiten, ohne meine Arbeit unterbrechen oder hinterher mühevoll per Hand nacharbeiten zu müssen. So bin ich insgesamt etwa fünfmal schneller als mit einem Schleifkopf ohne Randsegment“, so der Produktmanager. Eine Neuheit ist der Exzenterkopf mit vier Millimetern Hub und freilaufendem Teller. „Wie bei einem Exzenterschleifer mischen sich bei diesem Kopf Exzenter- und Drehbewegungen. Allerdings haben wir durch die Größe eine ganz andere Schleifleistung als mit einem kompakten Schleifer. Anders als die rotativ arbeitenden Köpfe geht es hier nicht darum, viel Material abzutragen, sondern um ein perfektes Finishing. Dieses ist mit der Handygiraffe bis in den Q4-Bereich möglich“, ergänzt Paertmann. So können Flächen anschließend direkt neu beschichtet, gestrichen oder lackiert werden.

Ermüdungsarm auch über Kopf

Mit gerade einmal 1,2 Kilogramm ist die Basismaschine ein echtes Leichtgewicht. Das ermöglicht ein bequemes Arbeiten auch über Kopf oder im Einhand-Betrieb. „So kann man zwischendurch auch mal die Hand wechseln beziehungsweise mit einer Hand arbeiten und mit der anderen gleichzeitig die Fläche kontrollieren“, erläutert Paertmann. Auch für die Arbeit auf Gerüsten oder Leitern ist die GCE 6-EC durch ihr geringes Gewicht und ihre kompakte Bauweise sehr gut geeignet. Die ergonomische Griffkappe sowie der Handgriff tragen ebenfalls zum Arbeitskomfort bei. „Durch die Griffgestaltung liegt der Druckpunkt bei der Arbeit genau auf einer Achse mit dem Schleifteller. So kann man die Maschine kontrolliert führen und es besteht keine Gefahr, sie zu verkippen und so das Material zu beschädigen“, erklärt Paertmann. Zu einem ermüdungsfreien Arbeiten trägt auch der bürstenlose Motor bei. Neben der Antriebswelle ist dieser zusätzlich mit einer flexiblen Welle ausgestattet. Durch diese Kombination ergibt sich eine hohe Laufruhe, Vibrationen werden effektiv reduziert. Die Drehzahl ist in sechs Stufen einstellbar. So lässt sich die Arbeitsgeschwindigkeit problemlos an die spezifischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien anpassen – vom harten Untergrund bis zur weichen Spachtelmasse.

Enthaltene Sicherheitselemente

Der Überlastschutz lässt die Maschine bei zu hohem Druck abschalten. Der Wiederanlaufschutz verhindert einen unkontrollierten Start etwa nach einem Stromausfall. Mögliche Verletzungen werden so vermieden. Die Temperaturüberwachung schützt den Motor zusätzlich vor Schäden und verlängert dessen Lebensdauer. Über den Absauganschluss lassen sich zudem Sicherheitssauger an das Gerät anschließen. Staub auf dem Bau ist somit kein Problem mehr. Praktisch ist auch der Schiebeschalter. Dieser lässt sich in zwei Stufen ganz einfach arretieren und lösen. „Schalte ich die Maschine aus, bleibt der Teller sofort stehen. So kann ich in Sekundenschnelle meine Oberfläche kontrollieren und wieder mit der Arbeit beginnen“, sagt Ralf Paertmann.


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