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SYS-PowerStation von Festool: Koffer unter Strom

SYS-PowerStation
Koffer unter Strom

Ab Mai 2021 lässt sich der Strom für einen ganzen Arbeitstag in einem handlichen Koffer, der SYS-PowerStation bereithalten. Kein Strom auf der Baustelle, um die Elektrogeräte zu betreiben und endloser Verlängerungskabel-Salat gehört dann der Vergangenheit an.

Autorin: Susanne Sachsenmaier-Wahl | Fotos: Festool

Wer kennt das nicht? Bevor mit den eigentlichen Arbeiten auf der Baustelle begonnen werden kann, muss zuerst eine Stromquelle gesucht werden, müssen gefühlt mehrere Hundert Meter Verlängerungskabel quer durch die Baustelle gezogen werden. Denn arbeiten komplett ohne Strom ist heute nur noch in wenigen Fällen möglich. Selbst wenn Pinsel und Farbwalze mit Muskelkraft geschwungen werden, so fehlt es doch häufig an elektrischem Licht. Vor allem in Rohbauten oder auf Großbaustellen kann die „Stromsituation“ schon mal zum echten Problem werden. Entweder ist überhaupt keine (freie) Steckdose auffindbar oder das Verlängerungskabel ist zu kurz. Und schnurrt das Elektrowerkzeug endlich, bleibt nur zu hoffen, dass die Sicherung hält …

Völlig stressfrei – zumindest was die Stromversorgung angeht – lässt es sich ab Mai dieses Jahres auf Baustellen arbeiten. Denn dann bringt der Elektrowerkzeughersteller Festool einen Systainer auf den Markt, der bis zu 1.500 Wattstunden Strom speichern kann.

SYS-PowerStation: Steckdose to go

Die mobile Steckdose besitzt die üblichen Abmessungen der neuesten Systainer-Generation, wiegt lediglich 16 Kilogramm und kann somit von jedem Mitarbeiter problemlos zum Einsatzort transportiert werden. Die „SYS-PowerStation“, so der Name der Akku-Box, bietet mit dauerhaft 3.680 Watt und kurzzeitig bis zu 11.000 Watt genug Leistung für alle netzgebundenen Werkzeuge – sogar für Absaugmobile, große Sägen und Bohrhämmer.

Festool verspricht dem Anwender, dass die Sys-PowerStation „genügend Energie für einen kompletten Arbeitstag ohne Stromnetz“ bereit halte. Doch was heißt das konkret? In Praxistests habe man mit dem Langhalsschleifer „Planex“ inklusive angeschlossenem Absaugmobil ganze 200 Quadratmeter Fläche schleifen können, mit der Kapp-Zugsäge „Kapex KS 60“ (ebenfalls inklusive Absaugmobil betrieben) seien 560 Kappschnitte für einen Parkettboden erledigt worden, der Baustrahler „Syslite Duo“ habe ganze 16 Stunden für Helligkeit gesorgt. Damit dürfte ein normaler Arbeitstag tatsächlich ausgefüllt sein.

Einziger Wermutstropfen: Die Akku-Box verfügt nur über eine Steckdose. Lediglich ein USB-C Anschluss bietet gleichzeitige Lademöglichkeit für portable Geräte, wie Tablets oder Smartphones. Der Betrieb eines Absaugmobils plus Werkzeug ist dennoch problemlos möglich: Während das Absaugmobil von der „mobilen Steckdose“ gespeist wird, zieht das Werkzeug über die am Sauger vorhandene Steckdose Strom.

Perfekt durchdacht

Die Bedienung der Sys-PowerStation ist einfach. An der Frontseite des Systainers befindet sich ein An-/Ausschalter. Einschalten, Elektrowerkzeug einstecken, arbeiten. Um ein unfreiwilliges Einschalten der „Steckdose“, z. B. während des Transports, zu verhindern, gibt es einen weiteren An- und Ausschalter im Inneren des Systainers. Der aktuelle Ladezustand lässt sich ganz einfach und jederzeit über die auf der Frontseite integrierte LED-Ladeanzeige ablesen. Da das spritzwassergeschützte, robuste Gehäuse über dieselben Abmessungen wie herkömmliche Systainer verfügt, kann die mobile Steckdose – etwa zum Transport – mit anderen Systainern verbunden werden. Mithilfe des Verschlusssystems T-Loc lässt sich die PowerStation auch sicher auf dem Absaugmobil befestigen. Die integrierten Aufnahmeschienen ermöglichen darüber hinaus das Verstauen der „Stromkiste“ in der Fahrzeugeinrichtung „bott vario3“.

Wenn die mobile Steckdose nach Feierabend sicher in der Werkstatt angekommen ist, muss der Akku aufgeladen werden. Dazu wird die PowerStation an eine normale 230-Volt-Steckdose angeschlossen. Nach dreieinhalb bis vier Stunden Ladezeit kann das „Stromkistchen“ am nächsten (Arbeits-)tag wieder verschiedenste Elektrogeräte zum Schnurren bringen – ganz ohne Lärm und Gestank. Nicht zuletzt deshalb dürfte die Sys-PowerStation auch in der Freizeit ein gern gesehener Gast sein, z. B. auf Grillpartys oder beim gemütlichen Fußballabend in einer lauen Sommernacht im Garten. Laut Hersteller ist die Stromqualität so gut, dass auch der Betrieb elektronisch empfindlicher Geräte wie beispielsweise Laptops, Fernseher oder Musikanlagen problemlos möglich ist. Und dass das Vergnügen alles andere als kurz ist, dürfte die folgende Zahl verdeutlichen: Mit einem 49-Zoll-Fernseher kann man über 30 Stunden fernsehen. Das entspricht ca. 17 Fußballspielen inklusive Halbzeit.

Weitere Informationen
bit.ly/3hICzbY


Festool

Mit der Sys-PowerStation kann man mit einem 49 Zoll Fernseher über 30 Stunden fernsehen. Das entspricht ca. 17 Fußballspielen inkl. Halbzeit.

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