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Wirtschaftlicher, schneller und sauberer

Technik
Wirtschaftlicher, schneller und sauberer

Den Kampf um Preis- und Wettbewerbsvorteile gewinnt immer häufiger der, der rationeller arbeiten kann. Neben dem Einsatz moderner Maschinentechnik und Logistik kommt es auch darauf an, welche Produkte man verarbeitet.

Ein zwei- bis achtgeschossiger Gebäudekomplex der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (ha.ge.we) mit insgesamt 88 Wohneinheiten erhielt im Zuge einer umfassenden Renovierung, Modernisierung und Neugestaltung ein Wärmedämm-Verbundsystem. Den Zuschlag bekam der Malerbetrieb Köcher GmbH. Mit ausschlaggebend war der geplante Einsatz eines organisch gebundenen Armierungsmaterials, welches sowohl bezüglich Preis, Verarbeitung und der farblichen Gestaltung überzeugte. Das Malerblatt sprach mit Dipl.-Ing. Ernst Uhing von der ha.ge.we sowie mit Günter Köcher, Geschäftsführer des Malerbetriebes Köcher GmbH.

Herr Köcher, Sie erhielten den Zuschlag für das Objekt nicht zuletzt auf Grund der Entscheidung für ein organisch gebundenes Armierungsmaterial. Warum kein mineralisches Material?
Günter Köcher: Wir tendieren grundsätzlich zu organisch gebundenen Materialien, ganz einfach auch deshalb, um Fördertechnik besonders effektiv einsetzen zu können. Rationelle Verarbeitung ist für uns ein entscheidendes Kriterium, um günstig kalkulieren zu können. Wir arbeiten überall da, wo es machbar ist, mit Maschinentechnik. Der Kostendruck ist so hoch, und mit Maschinentechnik ist die Verarbeitung deutlich wirtschaftlicher. Die täglichen Reinigungszeiten fallen weg. Man kann morgens sofort starten. Außerdem geht es natürlich viel schneller, wir schaffen mehr Fläche. Zudem bedeutet der Einsatz von Fördertechnik auch für unsere Mitarbeiter eine Vereinfachung, denn es ist körperlich deutlich weniger anstrengend.
Auch die eingesetzte Armierungsmasse erwies sich als sehr wirtschaftlich. Es handelte sich um eine optimierte Herstellerqualität. Erste Tests hatten uns schnell überzeugt, das Material auszuprobieren.
Um welches Produkt handelt es sich?
Günter Köcher: WDVS Armierungsmasse ZF-SiL 3585. Wir waren zunächst sehr kritisch, was die ausgelobten Eigenschaften betraf, weil Brillux seine Rezeptur recht neu umgestellt hatte und wir auch mit Mitbewerberprodukten schon gute Erfahrungen gemacht haben. Aber ZF-SiL überzeugte uns nicht nur durch hervorragende maschinelle Verarbeitungseigenschaften, sondern auch hinsichtlich der Standfestigkeit und der sehr guten verarbeitungsoffenen Zeit. Durch Leichtzuschläge ist die Qualität besonders ergiebig. Man verbraucht also weniger. Das war auch ein Plus an Wirtschaftlichkeit. Aber das schönste ist, dass sich die Armierungsmasse wie Butter aufziehen lässt.
Herr Uhing, welche Erfahrungen haben Sie mit organischen Armierungsmassen gemacht? Bewerten Sie die eingesetzte Qualität auch so positiv?
Ernst Uhing: Wir bevorzugen organische Materialien überall dort, wo mit stärkeren Belastungen zu rechnen ist.
Ich weiß nicht, ob sich die Armierungsmasse ZF-SiL wie Butter verarbeiten lässt… Aber ich weiß, dass sie optimale mechanische Stoßbelastbarkeitswerte hat. Da darf schon mal ein Fahrrad umfallen oder ein Fußball auf der Fassadenfläche landen. Das macht dann zum Glück gar nichts.
Die gute Haltbarkeit und auch die Ausrüstung mit Protect zum Schutz gegen Algen und Pilze sind für uns wichtige Argumente, um die Investition zu sichern. Genau so wichtig ist die Optik: Alles muss in ein Gesamtkonzept eingebettet sein.
Können Sie das etwas genauer beschreiben?
Ernst Uhing: Das geht schon beim Thema WDVS los. Wärmedämmung ist für die wirtschaftliche Aufstellung eines Wohnungsunternehmens ein entscheidender Posten. Durch richtige und entsprechend berechnete Wärmedämmung und die entsprechende Heizungsanlage können Nebenkosten gesenkt werden. Dazu kommen gestalterische und handwerkliche Komponenten. Bei beiden haben wir hohe Ansprüche an die Qualität.
Das Objekt Freiburger Straße/Lothringer Straße ist ein gutes Beispiel. Ob es die Vordächer, die Außenbeleuchtung, die durch Solarenergie beleuchteten Hausnummern, die Landschaftsarchitektur oder die Farbgestaltung sind: Alles muss in ein Gestaltungskonzept eingebettet sein. Zwar ist es nicht immer einfach, die Ideen auf die Wand zu kriegen, aber wir waren mit den Vorschlägen und Entwürfen aus dem Brillux Farbstudio sehr zufrieden. Das Objekt brauchte Farbe. Wir haben Mut zur Farbe bewiesen. Das Ergebnis spricht für sich. Die Mieter sind sehr zufrieden und fühlen sich wohl.
Herr Köcher, Herr Uhing, wir danken Ihnen für das Gespräch.
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