Betrieb & Markt

Präzise Ergebnisse

Beim vorbereitenden Aufmaß, während der einzelnen Arbeitsschritte oder bei der Abschlusskontrolle: Für präzise Ergebnisse ist hochwertige Messtechnik zur Ermittlung von Maßen und Winkeln, zum exakten Ausrichten von Tapetenstößen und Farbkanten und zur Bestimmung des Feuchtegehalts von Baustoffen unerlässlich.

Fotos: Storch

Maßband und Zollstock waren gestern. Heute nutzt der Profihandwerker beim Aufmaß kompakte Laser-Entfernungsmesser. Im Zeitalter der Digitalisierung gehört außerdem eine App dazu. Mit Messbereichen von wenigen Zentimetern bis zu 70 Metern sind solche Geräte flexibel in der Anwendung. Eine geringe Messtoleranz von weniger als zwei Millimetern sorgt dabei für genaue Ergebnisse. Profi-Geräte errechnen darüber hinaus auch Flächen und Volumen – sogar indirekt über Pythagoras-Funktionen. Zahlendreher gehören damit ebenso der Vergangenheit an wie Rechenfehler und das Aufaddieren von Messungenauigkeiten. Eine einfache und intuitive Bedienung sollte bei solchen Geräten selbstverständlich sein. Eine Steuerung und Foto-Dokumentation über Apps für Smartphones erleichtert die Bedienung und vereinfacht die Dokumentation. Für den täglichen Einsatz auf der Baustelle sind gute Entfernungsmessgeräte darüber hinaus robust, staubsicher und ergonomisch konzipiert.

Laser-Nivelliergeräte

Schlagschnur und Schlauchwasserwaage gehören zum Standard-Handwerkszeug von Malern und Stuckateuren. Doch die altbewährte Technik hat auch ihre Tücken: Sie ist langsam, aufwendig, fehleranfällig und vergleichsweise unpräzise. Eine Alternative bieten Laser-Nivelliergeräte, die einfach und schnell Lasermarkierungen an Wand und Decke projizieren. Profigeräte sind selbstnivellierend konstruiert, sodass Anwendungsfehler minimiert werden. Die Laserprojektion ist hilfreich bei der Ausrichtung und Verarbeitung von Motiv-tapeten und Bordüren, Stuckelementen, Trockenbaukonstruktionen und Fliesenlegearbeiten. Die Bedienung solcher Geräte sollte einfach und selbsterklärend sein, damit wertvolle Arbeitszeit eingespart werden kann.

Feuchtemessung von Baustoffen

Feuchte- und Klimamessgeräte sind für Maler und Stuckateure wichtige Begleiter. Ein Profigerät zeigt zuverlässig den Feuchtegehalt von verschiedenen Untergründen wie Putz, Estrich oder Holz und schützt so vor kosten- und zeitintensiven Nacharbeiten. Auch bei der Ermittlung von Ursachen und Feuchtequellen bei Wasserschäden erweisen sie sich als wertvolle Helfer.

Messgeräte für Feuchte und Klima haben zwei Einsatzgebiete: die Kontrolle der eigenen Arbeit – etwa beim Aufbringen von Estrich oder Putz – sowie die Analyse des Raumklimas und das Aufspüren von Kältebrücken. Nur die zuverlässige Kontrolle der Feuchte von Oberflächen, also zum Beispiel die Belegreife von Estrichen oder die Ermittlung der Untergrundfeuchte vor Beschichtungen, garantiert ein optimales Arbeitsergebnis und schützt vor kostenintensiven Nacharbeiten. Gleichzeitig kann der Maler durch eine genaue Analyse des Raumklimas schnell die Ursachen von Feuchteschäden herleiten und dem Kunden entsprechende Gegenmaßnahmen anbieten.

Zuverlässige Messung

Dass ein Messgerät präzise Ergebnisse liefern muss, versteht sich von selbst. Der Toleranzbereich für Profi-Feuchtemessgeräte liegt bei +/- 1 Prozent. Das garantiert eine zuverlässige und genaue Messung, sodass die Restfeuchte von Putz, Estrich und Beton präzise ermittelt und Folgearbeiten zeitgenau getaktet werden können. Ebenso wichtig ist ein entsprechend großer Messbereich für die unterschiedlichen Baustoffe. Bei Holz sollte das Gerät einen Bereich von fünf bis 80 Prozent abdecken, bei Putz und Mauerwerk von null bis zehn Prozent. Variable Messgrößen in Gewichtsprozent, relativen Prozent und CM-Prozent bieten Flexibilität. Außerdem sollte ein umfangreiches Zubehör an Sensoren und Sonden – etwa zur Tiefenmessung in WDVS – erhältlich sein.

Zu den entscheidenden Details, die ein Profi-Feuchtemessgerät mitbringen muss, gehören ein leicht ablesbares und beleuchtetes Display, damit auch Messungen in schlecht zugänglichen und dunklen Ecken gut möglich sind. Optische und akustische Warnhinweise bei überhöhten Messwerten stellen sicher, dass die gemessenen Werte nicht fehlinterpretiert werden können.

Messgenauigkeit bis in die Tiefe

Umfangreiches Zubehör erweitert den Funktionsumfang von Feuchtemessgeräten. Sie können häufiger eingesetzt werden und amortisieren sich schneller. Immer wichtiger werden beispielsweise Sonden, die eine Tiefenmessung ermöglichen und dabei häufig mehr als 20 Zentimeter ins Material vordringen. Dadurch können Feuchtigkeitsschäden in Wärmedämmverbundsystemen präzise und sicher aufgespürt werden. Die Ausrüstung mit robusten Hammerelektroden, die tief in das Innere von Hölzern geschlagen werden, sorgt für sichere Tiefenmessungen in Holz.

Das muss ein Profigerät können

„Die klimatischen Bedingungen beeinflussen die Qualität des Arbeitsergebnisses entscheidend. Ein zuverlässiges Feuchtemessgerät ist deshalb für Maler- und Stuckateure unerlässlicher Begleiter. Klar, dass ein Profigerät eine möglichst geringe Messtoleranz aufweist. Damit der Anwender in allen Umgebungssituationen sichere Werte erhält, empfiehlt es sich, auf Geräte zu setzen, die flexibel einsetzbar sind, zum Beispiel durch variable Messgrößen und ein umfangreiches Zubehör an Sensoren und Sonden.

Weitere Informationen:
www.storch.de



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