Im Einklang mit der Natur

Während Urlaubern im Feriendorf Geltinger Birk an der Ostsee eine frische Meeresbrise um die Nase weht, sorgen im Innenbereich der Häuser reine Naturkalkfarben und -putze für ein gesundes Raumklima.

Fotos: Haga

Naturkalk ist ein nach alten Handwerkstraditionen hergestellter reiner Gruben- bzw. Sumpfkalk. Die Technik des Einsumpfens von Löschkalk wurde schon in den alten Hochkulturen in China und Ägypten entwickelt und hat sich seit Tausenden Jahren bewährt. Je länger die Einsumpfzeit, desto feiner und wertvoller wird der Naturkalk.

Naturkalk muss reifen

Wie bei einem guten Wein oder Käse kommt es bei Naturkalk auch auf die Reifezeit an. Das ist der Unterschied zu billigem Industriekalk, der in Qualität und Wirksamkeit nicht annähernd an authentischen Naturkalk herankommt. Gefertigt werden die reinen Naturkalkfarben und -putze bereits seit 1953 vom kleinen, traditionsreichen Schweizer Hersteller Haga nach alten Traditionen und Rezepturen in konsequent biologischer Qualität. Die Reinheit wurde vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) überprüft und bestätigt. Sumpfzeiten von mehreren Jahren sind bei HAGA die Regel. Die wertvollsten Naturkalke reifen bereits seit 30 Jahren. Der strahlende Helligkeitsgrad dieses Schweizer Naturkalkes ist unerreicht, ebenso die wohltuende, wohngesunde Wirkung auf das Raumklima.

Feuchtigkeit wird aufgenommen

Naturkalk lässt Schimmel keine Chance, da er aufgrund seines besonders hohen basischen pH-Werts den Sporen jeglichen Nährboden entzieht. Das feinporige Kapillarsystem fungiert als zusätzlicher Schutz: Es kann Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk aufnehmen und gibt sie hinterher nur wohldosiert in kleinen Portionen an die Luft ab. Auch optisch macht Naturkalkputz etwas her: Er erlaubt ein breites Spektrum an Gestaltungsvarianten und Techniken beim Auftragen. Auf dem natürlich-ästhetischen Untergrund kommen die Werke norddeutscher und dänischer Künstlerinnen und Künstler in den Reetdorfhäusern besonders gut zur Geltung. Auch die Möbel stammen von Handwerkern aus der Region. Wie konsequent das Reetdorf das Prinzip der Nachhaltigkeit lebt, zeigt sich bis ins kleinste Detail: Vor dem Empfangsgebäude ist eine Ladestation für Elektroautos vorgesehen, ein Einkaufsservice versorgt Gäste auf Wunsch mit regionalen Produkten, geputzt wird nur mit umweltverträglichen Reinigungsmitteln.

Nachwachsende Rohstoffe

Die exklusiv ausgestatteten Atelierhäuser und Künstlerkaten mit so vielversprechenden Namen wie „Der Besitz“, „Seglerwohnungen“ oder „Kapitänsbrücke“ werden über eine zentrale Photovoltaikanlage und je eine Sole-Wasser-Wärmepumpe pro Gebäude energetisch versorgt. „Wir bauen mit Ziegeln, Reet und Holz – also mit nachwachsenden Rohstoffen, wie sie hier immer verwendet wurden“, sagt Architektin und Investorin Marion Essing.

Wenn alles fertig ist, wird das Reetdorf 41 Gebäude an einem der schönsten Ostseestrände in Schleswig-Holstein umfassen – mit einem Ausblick hinüber bis Dänemark. Aber auch in Sachen Tourismus eröffnet das Feriendorf neue Horizonte: „Wir sind stolz, dieses ökologische Vorzeigeprojekt, das ein Aushängeschild für Schleswig-Holstein ist, mit reinen Naturkalkfarben und -putzen mitzugestalten“, sagt Thomas Bühler von Haga. „Auf diese Weise entsteht ein Öko-Feriendorf mit nachhaltigem Erholungswert.“

Weitere Informationen:
www.ostsee-reetdorf.de