Gebäudehülle & Innenraum

Lust aufs Lernen

In diesem Treppenhaus der Brühler Barbaraschule fällt die Orientierung nicht schwer. Foto: Sikkens
Die Qualität eines Schulgebäudes drückt aus, welchen Stellenwert eine Gesellschaft der Bildung ihrer Kinder beimisst. Im Zuge des vor Kurzem beschlossenen Konjunkturprogramms II werden momentan viele dieser mit der Zeit gealterten Gebäude Schritt für Schritt renoviert und generalüberholt. Dabei spielt jedoch mehr als nur die bloße Wärmedämmung eine Rolle.

Mit dem Konjunkturpaket II hat die Bundesregierung insgesamt 6,5 Milliarden Euro für die Modernisierung von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen bereitgestellt. Diese Mittel sollen den Investitionsstau auf dem Bildungssektor auflösen. Da aber das Raumklima das Lernklima mit beeinflusst, darf es bei einer Sanierung von Schulen nicht allein um die Verbesserung der Energieeffizienz gehen. Wie eine gesunde Zukunftsschule aussehen kann, das hat die Kooperation „Schule und Sanierung“, an der sich auch das Unternehmen Sikkens beteiligt, jetzt mit der kostenlosen Mustersanierung eines Klassenraums in der Barbaraschule in Brühl bewiesen. Dort wurden ein elastischer Bodenbelag, eine Akustikdecke und eine schallgedämmte Klassenzimmertür zur Optimierung der Raumakustik eingesetzt. Daneben wirken sich die neue Beleuchtung und das harmonische Farbkonzept positiv auf das Lernklima der Grundschüler aus.

Die Motivation fördern
Das Farbkonzept wurde unter Berücksichtigung der Schulform, des Alters der Schüler und der Funktion des Raumes entwickelt. „In den Klassenzimmern soll die Farbauswahl die Motivation und Konzentration fördern. Helle Farben schaffen eine freundliche Grundstimmung, eine abgesetzte (Tafel-)Wand in einem Farbton mittlerer Helligkeit wirkt auf die Schüler inspirierend“, erklärt Christine Gottwald, Leiterin des Sikkens Ateliers der Farbe. Bei fachspezifischen Räumen wie für Physik oder Musik empfiehlt sie, die Farbgebung dem Unterrichtsfach entsprechend zu differenzieren. Beispielsweise sollte der Chemieraum eher farbneutral gehalten werden. Im Musikraum läge die erste Wahl demnach eher nicht bei „lauten“ Farbtönen, sondern bei Pastellfarben. Dagegen dürfen Flure und Treppenhäuser oder der Pausenraum stärker farbig gestaltet werden. „Die kräftigen Farbtöne unterstützen dabei die Orientierung.“
Nachhaltige Sanierung
„Bei der Wahl der Produkte kommt es darauf an, Beschichtungen zu wählen, die auch den stärksten Beanspruchungen standhalten,“ betont Richard Rüttermann, Leiter Technik Sikkens. Die Wandfarben aus seinem Hause besitzen beispielsweise einen lebendigen Mehrfarben-Effekt und sind außerdem lichtecht, stoßfest, scheuerbeständig und ausgesprochen gut zu reinigen. Die besonders matte Oberfläche der Innenwandfarbe Alphacron verhindert zudem störende Reflexionen. Dank der feinen Struktur und changierenden Oberfläche der wasserbasierten Wandlasur Alpha Style fallen Verschmutzungen an den gestrichenen und sorgfältig geplanten Wänden nicht so schnell auf.

kompakt
Die Mittel des Konjunkturprogramms II lassen es zu, in die Jahre gekommene Schulgebäude zu sanieren. Dabei sollte jedoch auch auf das Raumklima und die gesamte Farbgebung geachtet werden.
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