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Gebäudehülle & Innenraum

Stimmung machen

Mit einer gut arrangierten indirekten Beleuchtung kann ein Raum gezielt ins rechte Licht gerückt und Atmosphäre geschaffen werden. Mithilfe von LED-Lichtquellen und Zierprofilen lässt sich diese unkompliziert installieren – auch vom Maler.

Autor: Susanne Sachsenmaier-Wahl | Fotos: Brillux

Der Maler ist längst nicht mehr nur der Spezialist für Wände und Decken. Auch die Bodengestaltung gehört seit langer Zeit zu seinem Aufgabengebiet. So kann er seinem Kunden ein Gesamtpaket für den Innenraum anbieten. Um der Raumatmosphäre das Tüpfelchen auf dem i zu verleihen, bietet sich darüber hinaus eine passende Beleuchtung an. Diese kann ebenfalls vom Maler installiert werden – zumindest wenn es sich um LEDs in Verbindung mit Zierprofilen handelt. Simon Heuermann, Produktgruppenberater Raum-Design bei Brillux, erklärt, wo die Vorteile eines solchen Systems liegen: „Mit der Symbiose aus modernen, formschönen und untereinander kombinierbaren Zierprofilen und der indirekten Beleuchtung wird Stimmung und Wohlbefinden geschaffen. Der wesentliche Vorteil des Systems liegt darin, dass neben Decke, Wand und Boden die vierte Dimension – das Licht – aktiv in das moderne Interior-Design eingebunden wird. So eröffnet sich Malern, Raumausstattern und Stuckateuren ein neues Geschäftsfeld, welches ohne Unterstützung durch einen Elektroinstallateur ausgeführt werden kann und so die Kompetenz und das Know-how des Handwerksbetriebs ausbaut.“ Doch nicht nur der Handwerker profitiert von diesem Zusatzgeschäft, betont Heuermann: „Für den Kunden bedeutet es eine Zeit- und Kostenersparnis, da die komplette Installation aus einer Hand erfolgen kann.“

Perfekt abgestimmt

Um es dem Handwerker so einfach wie möglich zu machen, bietet Brillux mit seinem Beleuchtungssystem sämtliche Komponenten, die benötigt werden. „Ein Baustein des Systems sind die modernen, gradlinigen Zierprofile. Die zehn Decken-, Wand- und Sockelprofile bieten nahezu endlose Kombinationsmöglichkeiten für die moderne Innenraumgestaltung. Entsprechende Elektro-Komponenten wie LED-Flexplatinen in zwei verfügbaren Längen, eine Funk-Fernbedienung, zwei System-Steuerungen, ein Verteiler, Zuleitungen in zwei verschiedenen Längen sowie Alu-Profile komplettieren das Gesamtsystem TuneLight“, erläutert uns Simon Heuermann das durchdachte System. Die Aluprofile etwa verhindern das Durchleuchten der LEDs durch die Zierprofile und erleichtern nebenbei die Montage der LED-Flexplatinen. Und aus einem weiteren Grund sollten diese unbedingt hinter der Zierleiste verklebt werden. „Durch den Einsatz der opalenen Abdeckung erfolgt eine besonders homogene Ausleuchtung. Ebenso wird durch die gleichmäßige Wärmeableitung der Profile die Lebensdauer der LED-Flexplatinen unterstützt“, lässt uns Simon Heuermann wissen.

Einfach zu installieren

Die Installation des Systems ist einfach gehalten (siehe S. 25). Wer mit der Montage von Zierprofilen vertraut ist, wird auch das Beleuchtungssystem ohne Schwierigkeiten an die Wand oder Decke bringen können. Sollten dennoch „Berührungsängste“ vorhanden sein, hat Brillux auch hier eine Lösung parat. „Schulungen sind nicht zwingend für die Verarbeitung notwendig. In unseren Niederlassungen bieten wir allerdings einen Kompaktkurs zum Thema TuneLight an. Im Rahmen des Kompaktkurses werden das System, die einzelnen Komponenten, die Funktionsweise und die Installation anhand von plakativen Beispielen vorgeführt und erklärt“, sagt Simon Heuermann.

Auch die technischen Anforderungen sowohl an den Handwerker als auch an den Raum halten sich in Grenzen. „Aufgrund dessen, dass das TuneLight-System als Plug-and-play-Lösung funktioniert, sind keine weiteren elektrotechnischen Vorkenntnisse des Handwerkers nötig. Lediglich eine Steckdose für die System-Steuerung ist als technische Voraussetzung für die Installation von
TuneLight erforderlich“, verrät uns Heuermann. Was sollte bei der Installation beachtet werden, wollen wir von Heuermann wissen. „Bei der Installation sollte idealerweise immer so geplant werden, dass die LED-Flexplatinen aus der Ecke heraus verlegt werden können, damit diese nicht geknickt werden müssen.“

Gestalterische Vielfalt

„Die LED-Lichttechnik TuneLight eröffnet aufgrund flexibler, platzsparender und individueller Einsatzfähigkeit neue Anwendungsgebiete sowohl im Neubau als auch im Bestand“, ist sich Simon Heuermann sicher. Die verschiedenen Ausformungen der Zierprofile lassen einen vielfältigen Einsatz zu – so können sie als reine Zierprofile oder eben in Kombination mit indirekter Beleuchtung montiert werden. Da sie aus Polyurethan gefertigt sind, sind sie an der Oberfläche sehr glatt. Polyurethan ist zudem weniger lichtdurchlässig und damit perfekt geeignet für die Kombination von Zierprofilen mit LED-Lichttechnik für eine indirekte Beleuchtung. Aufgrund ihrer Vorgrundierung sind die Profile außerdem direkt mit Farbe beschichtbar.

Das Brillux TuneLight-System gewährleistet eine gleichmäßige Farbgebung und Ausleuchtung. Nach Simon Heuermanns Ansicht besticht das System aber durch seine Flexibilität: „Einerseits ist der Farbton stufenlos von Kaltweiß (6.000 Kelvin) bis Warmweiß (3.000 Kelvin) regelbar. Andererseits kann die Helligkeit ebenso stufenlos gedimmt werden. Ein weiterer Trumpf ist die sehr hohe Anpassungsfähigkeit auf individuelle Raumformate, da die LED-Flexplatinen in Abständen von 50 Millimetern teilbar sind.“

Die Planung ist also die halbe Miete, wenn ein Raum mit dem innovativen System illuminiert werden soll. „Damit ein solches System Räumen die gewünschte Atmosphäre verleiht, sind besondere Anforderungen zu beachten. So ist bei der Installation indirekter Beleuchtung der Abstand zur Wand bzw. Decke sehr wichtig“, sagt Martin Füchtenhans, Produktmanager Raum-Design bei Brillux. Doch wie findet man den optimalen Abstand heraus? Selbstverständlich hat Martin Füchtenhans auch dafür eine Antwort parat: „Unser Funktionskoffer gibt bei der Planung eine enorme Hilfestellung.“

Der handliche Koffer in elegantem Schwarz ist gut bestückt: Zehn Originalmuster verschiedener Wand-, Decken- und Sockelprofile erlauben, Kunden nicht nur von der Produktqualität, sondern ebenfalls von den Installationsmöglichkeiten zu überzeugen. Mit den integrierten, voll funktionsfähigen LED-Lichtkonstruktionen lässt sich die Systemtechnik in Kürze vorführen und sogar die Lichtwirkung direkt an der zu gestaltenden Wand oder Decke vor Ort beim Kunden demonstrieren. Und so findet sich meist auch sehr schnell die richtige Position der indirekten Beleuchtung.

Sollte das mobile Beratungsinstrument das Interesse an Licht- und Gestaltungslösungen mit Zierprofilen und LED-Lichttechnik beim Kunden noch nicht geweckt haben, kann der Handwerker selbstverständlich mit klassischen Mitteln „nachhelfen“. Inspiration für und Appetit auf Lichtlösungen mit Zierprofilen bietet darüber hinaus ein Prospekt mit Deko-Beispielen zu TuneLight.

Ein Video zur Montage gibt es hier:
bit.ly/2FeYjLg


Foto: Brillux

Zunächst wird der genaue Deckenabstand des Zierprofils mithilfe des TuneLight-Funktionskoffers geplant und bestimmt.


Foto: Brillux

Nun werden die LED-Flexplatinen nach Bedarf
in Abständen von 50 Millimetern mit der Schere gekürzt …


Foto: Brillux

… und mit dem auf der Rückseite der Flexplatine bereits angebrachten Klebeband auf dem Aluprofil fixiert.


Foto: Brillux

Anschließend wird der obere Teil der Kunststoffabdeckung angebracht, der für eine gleichmäßige Ausleuchtung sorgt.


Foto: Brillux

Die Kabelverlegung zur späteren Position
des Zierprofils erfolgt unter Putz oder in der Trockenbauwand.


Foto: Brilllux

Die TuneLight-Systemsteuerung wird zugänglich platziert. Dies ist selbstverständlich auch hinter einer Revisionsklappe möglich.


Foto: Brillux

Im gleichmäßigen Abstand zur Decke wird eine Markierung für die spätere Anbringung des Zierprofils vorgenommen.


Foto: Brillux

Nun werden die Zierprofile mithilfe eines Fuchsschwanzes und einer Sägelehre auf die erforderliche Länge gebracht.


Foto: Brillux

Anschließend wird der Zierprofilkleber an den beiden äußeren Kanten des Zierprofils durchgängig aufgetragen …


Foto: Brillux

… und im nächsten Schritt wird dieses entlang der zuvor angebrachten Markierung an der Wand verklebt.


Foto: Brillux

An den Kopfnähten werden die Zierprofile zusätzlich mit einem speziellen Stoßfugenkleber untereinander fixiert.


Foto: Brillux

Aluprofile werden hinter der Zierleiste verklebt. Sie verhindern ein Durchleuchten und erleichtern die Montage der LED-Flexplatinen.


PraxisPlus

Der Brillux TuneLight-Funktionskoffer stellt die gestalterischen und technischen Installationsmöglichkeiten vor, mit LED-Lichttechnik und Zierprofilen Beleuchtung und Interior-Design wirkungsvoll miteinander zu verschmelzen. Der kompakte Funktionskoffer ist das optimale Beratungsinstrument, um Kunden Inspiration in Stil, Funktion und Umsetzung von Licht- und Gestaltungslösungen zu vermitteln. Originalmuster der Zierprofile sowie der Technikkomponenten geben einen perfekten Ausblick auf die neue Lichtinstallation. Sowohl die Profilauswahl als auch die Lichtausbeute bei unterschiedlichen Montageanwendungen können simuliert werden.

www.brillux.de


Simon Heuermann, Produktgruppenberater Raum-Design bei Brillux

Mit der Symbiose aus modernen, formschönen
und untereinander kombinierbaren Zierprofilen und der indirekten Beleuchtung wird
Stimmung und Wohlbefinden geschaffen.

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