Dämmaspekte

Grundsätzlich gilt bei der Wärmedämmung, dass je schlechter die Wärme geleitet wird, desto effizienter ist die Dämmung. Je kleiner also der λ-Wert ist, desto besser ist der Dämmstoff.

Dies wird meist mit dem physikalischen Grundsatz erreicht, dass stehende Luft ein sehr schlechter Wärmeleiter ist. Daher ist der wichtigste Bestandteil der meisten Dämmstoffe Luft in Form von Lufteinschlüssen innerhalb eines schlecht leitenden Materials. Beispielsweise ändert Polystyrol durch den Aufschäumungsprozess seine Wärmeleitfähigkeit von 0,14 auf 0,03 W/mK (siehe Kasten). Je mehr Luftmoleküle pro Volumeneinheit eingeschlossen werden, desto besser ist die Dämmwirkung. Diese wird dadurch optimiert, dass die Porengröße der Lufteinschlüsse reduziert wird. Dadurch kann die Luft nicht zirkulieren, wodurch ein Wärmeaustausch in Gang gesetzt werden würde. Ein Beispiel für die Optimierung der Dämmwirkung sind Produkte aus Aerogel, bei dem sich die Porengröße im Bereich von Nanometern bewegt. Der Aerogel-Einblasdämmstoff erreicht dadurch eine Wärmeleitfähigkeit von 0,021 W/mK und die Aerogel-Matte von bis zu 0,014 W/mK.

Die Wärmeleitfähigkeit – ausgedrückt durch die Wärmeleitzahl λ – gibt den Wärmestrom an, der bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (K) durch eine 1 m² große und 1 m dicke Schicht eines Stoffs geht. Die Einheit der Wärmeleitfähigkeit ist W/mK (Watt pro Meter mal Kelvin). Die spezifische Wärmekapazität c ist eine Stoffkonstante die angibt, wie viel Wärmeenergie 1 kg eines bestimmten Baustoffs aufnehmen muss, damit seine Temperatur um 1 Kelvin ansteigt.

Die Wärmeleitfähigkeit – ausgedrückt durch die Wärmeleitzahl λ – gibt den Wärmestrom an, der bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (K) durch eine 1 m² große und 1 m dicke Schicht eines Stoffs geht. Die Einheit der Wärmeleitfähigkeit ist W/mK (Watt pro Meter mal Kelvin). Die spezifische Wärmekapazität c ist eine Stoffkonstante die angibt, wie viel Wärmeenergie 1 kg eines bestimmten Baustoffs aufnehmen muss, damit seine Temperatur um 1 Kelvin ansteigt.

Die Verbesserung der Wärmeleitzahl wird bei Vakuum-Paneelen dadurch erreicht, dass keinerlei Molekülbewegungen im luftleeren Raum stattfinden und somit keine Wärme übertragen werden kann. Die einzige Wärmeübertragung ist ein Minimum an Wärmestrahlung. Daher ist dieser Dämmstoff mit 0,007 W/mK aktuell das auf dem Markt verfügbare Produkt mit der geringsten Wärmeleitfähigkeit.

Geringe Wärmeleitfähigkeiten sind immer dann notwendig, wenn die Wärmedämmung aus Platzmangel sehr dünn ausfallen muss. So werden der Aerogel-Einblasdämmstoff bei sehr schmalen Hohlschichten und die Aerogel-Matte bei platzsparender Innendämmung wie der Fensterlaibung als Ergänzung zum WDVS eingesetzt. Vakuum-Paneele eignen sich zur Wärmebrückenreduktion beispielsweise bei Balkonen. Durch die sehr hohen Kosten dieser Dämmstoffe werden sie meist nur punktuell eingesetzt.

Für jede Einbausituation gibt es einen geeigneten Dämmstoff, wobei die Dämmstoffeigenschaften die Eignung bestimmen. Ökologische Aspekte sind ganzheitlich-kritisch zu berücksichtigen und bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung müssen der Dämmstoffpreis und die Dämmwirkung gemeinsam betrachtet werden.

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