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Design- und Sportböden in Akkordarbeit

Design- und Sportböden
Sportböden in Akkordarbeit

Design- und Sportböden: Viel Fläche, wenig Zeit und ein besonders hartnäckiger Untergrund. Das waren die Herausforderungen bei der Bodensanierung in einem ehemaligen Braunschweiger Großhandelsmarkt, der zu einem Fitnessstudio wird.

Fotos: Thomsit

Die Verarbeiter mussten bei diesem Projekt kreativ werden und schnellen Fortschritt garantieren: Sie bearbeiteten den Untergrund mit einer Straßenfräse, pumpten tonnenweise Spachtelmasse ein und verklebten anschließend Design- und Sportböden in Akkordarbeit – für die Eröffnung des Fitnessstudios Hygia 2.0. Thomsit lieferte die Baustoffe, beriet beim Fußbodenaufbau und half bei Problemen auch vor Ort.

Analyse

Der beauftragte Malerbetrieb, Lars Beyerstedt in Braunschweig, nahm unterstützend die Experten von Thomsit mit an Bord. „Dass wir auf dieser Großbaustelle Produkte von Thomsit einsetzen, stand von Anfang an fest. Einerseits weil ihre Eigenschaften für spezielle Anforderungen und die Qualität stimmen. Andererseits ist es für uns wichtig, umfassende Beratung und kompetente, praktische Unterstützung vor Ort zu erhalten“, so Lars Beyerstedt. Zur Untergrundbegutachtung kamen der Fachberater, Christian Alpermann, und Bezirksleiter, Bernward Adler, auf die Baustelle.

Design- und Sportböden: Herausforderung Untergrund

Zum Teil fanden die Verarbeiter sehr alte und unterschiedliche Untergründe vor – u. a. mit Epoxidharzbeschichtungen sowie instabile Reste vorangegangener Bodenverlegungen. Letztere direkt zu grundieren war keine Option: Die neuen Schichten können sich leicht zusammen mit dem Altbestand lösen.

Für eine dauerhaft sichere Bodenverlegung war eine präzise Analyse des gesamten Bestandsaufbaus notwendig. Um sicherzustellen, dass der schwarze Asphaltuntergrund grundsätzlich brauchbar ist, schickten die Berater eine Probe zur Prüfung ins Labor. Die Ergebnisse bestätigten einen Gussasphalt mit hinreichender Standfestigkeit.

Grundieren

Den Untergrund und alte Beschichtungen entfernten die Verarbeiter in einigen Bereichen mit einer Straßenfräse. Einen Großteil der Bodenfläche bereiteten sie durch Kugelstrahlen vor. Ein erster Bauabschnitt umfasste rund 1.500 Quadratmeter. Aufgrund des schwierigen Untergrundzustands trugen die Verarbeiter die nach GEV-EMICODE EC 1 PLUS sehr emissionsarme Epoxid-Sicherheitsgrundierung R 755 für kritische Untergründe und hohe Belastung auf. In einem zweiten Bauabschnitt verwendeten sie auf etwa 2.000 Quadratmetern den Multi-Vorstrich R 766, der laut Hersteller schnell trocknet und äußerst ergiebig ist.

Diese Grundierung gehört, wie der ebenfalls verwendete Renovier-Ausgleich RS 88 und die Spachtelmasse AS 1 Rapid, zu den acht Produkten der Power-Range. die Produkte der Power-Range sollen emissionsarm EC 1 Plus, gemäß GEV-EMICODE sein und sind zum Großteil mit dem Gütesiegel „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Eine wichtige Aufgabe war, den gesamten Untergrund – insgesamt etwa 4.000 Quadratmeter – planeben wiederherzustellen. Neben der normalen Schichtdicke von zwei bis drei Millimetern waren auch erheblich Bereiche mit höheren Schichtdicken, teilweise bis zu 20 Millimeter, zu erstellen. Zementäre Spachtelmassen waren aufgrund ihres unvermeidbaren Schwindverhaltens auf den Gussasphaltuntergründen keine Option. Mit der Calciumsulfat-Spachtelmasse AS 1 Rapid konnte Beyerstedt in einem Arbeitsgang eine besonders glatte Bodenfläche herstellen. Wegen der großen Materialmenge und den benötigten hohen Schichtdicken erfolgte der Einbau im Pumpverfahren. Die entstandene Oberfläche ist hochfest und trocknet zudem spannungsarm aus.

„Die Verarbeiter haben im ersten Bauabschnitt rund 15 Tonnen der Spachtelmasse AS 1 Rapid und 12 Tonnen im zweiten auf den Untergrund gepumpt. In je dreieinhalb bis knapp vier Stunden. Das war eine sensationelle Leistung“, erzählt Bernward Adler . Der Bezirksleiter hatte den Kontakt zur Inotec GmbH hergestellt und das Pumpverfahren vor Ort begleitet.

Endspurt mit Schnellkraftkleber

Als Bodenbelag kam in den Sportbereichen der Fitnessboden von Pavigym zum Einsatz, auf den übrigen Flächen Designbelag von Tarkett. Beides verlegten die Verarbeiter mit dem PVC-Schnellkraftkleber K 188 S. Bereits nach 24 Stunden war der Belag belastbar.




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