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Holzbeschichtungen Teil 4

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Holzbeschichtungen Teil 4

Beschichtungsstoffe und Wartungsintervalle für Holzoberflächen werden eingesetzt, um Schäden zu vermeiden.

Damit Holz seine natürliche Schönheit behält, muss es kontinuierlich gepflegt und geschützt werden. Eine wirksame Holzbeschichtung kann Schäden vermeiden, die Nutzungsdauer verlängern und dadurch Werte erhalten.
Für alle Holzbauteile ist eine Beschichtung erforderlich, die den Klimabedingungen, der Lage, der Himmelsrichtung und auch den konstruktiven Eigenarten entspricht. Die Haltbarkeit einer Beschichtung und natürlich deren Schutzdauer resultieren aus dem Zustand des Holzbauteils und deren Beanspruchung.
So ergeben sich z.B. bei einer intakten Holzoberfläche bei schwacher Beanspruchung (gemäßigtes Klima, Himmelslage Nordwest bis Nordost, geschützte Konstruktion) Instandsetzungsintervalle von 4 bis 6 Jahren bei lasierenden Beschichtungen und von 8 bis 10 Jahren bei deckenden Beschichtungen. Eine starke Beanspruchung (extremes Klima, Südost bis Nordwest-Lage, nicht geschützte Konstruktion) verkürzt das Instandsetzungsintervall um die Hälfte: nach 2 bis 3 Jahren wird so ein neuer Lasur-Anstrich fällig. Die Instandsetzungsintervalle hängen natürlich auch wesentlich vom Ist-Zustand des Holzbauteils ab. Schäden im Holz, wie vereinzelte Risse, Äste, Absplitterungen, Verformungen oder scharfe Kanten, reduzieren die Zeiträume der notwendigen Renovierungen. Zusätzlich sind die mechanischen Beanspruchungen zu beachten. So gilt z. B. bei schadhaftem Holz eine eingeschränkte Farbtonwahl.
Um Holz wirksam und langfristig vor Witterungseinflüssen zu schützen, muss das richtige Beschichtungsmaterial ausgewählt werden.

Schäden an Holzbauteilen.


Beschichtungsmaterial

Die Industrie hat eine Vielzahl von Lack- und Lasurenprodukten entwickelt, die den unterschiedlichsten Ansprüchen einer Beschichtung gerecht werden. Ob brillante Ergebnisse, optimale Verarbeitungseigenschaften oder umweltschonende Beschichtung, es gibt ein breites Angebotsspektrum, das sowohl wasserverdünnbare als auch lösemittelbasierte Systeme für deckende und lasierende Beschichtungen enthält.
Welches System im speziellen Fall einsetzt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei Fenstern und maßhaltigen Bauteilen wie Außentüren empfehlen sich feuchtigkeits-regulierende Lacke (z.B. das lösemittelbasierte Ein-Topf-System Herbol-Venti 3Plus). Generell wird jeder Maler in sensiblen Innenbereichen wie Schulen und Kindergärten eher auf umweltschonendere wasserverdünnbare Produkte (z.B. Herbol-Herbolux Aqua PU Satin) zurückgreifen. Bei Objekten mit extremen klimatischen Witterungsbedingungen im Außenbereich fällt die Wahl auf lösemittelbasierte oder wasserverdünnbare Lasuren (z.B. die Ein-Topf-Lasuren von Herbol-Offenporig). Bei der professionellen Bearbeitung von Dachuntersichten eignen sich thixotrope (tropfgehemmte) Lasuren (z. B. Herbol-Offenporig Compact FS), da sich das Material dabei erst bei der Verarbeitung an der Holzoberfläche verflüssigt und so das Spritzen vermieden wird.

Die Haltbarkeit einer Beschichtung und deren Schutzdauer resultieren aus dem Zustand des Holzbauteils und deren Beanspruchung.


Imprägnierungen

Die Imprägnierung mit einem Biozid-Produkt (z.B. Herbol Bläueschutzgrund; bitte Technisches Merkblatt beachten) ist eine wirksame Maßnahme zum vorbeugenden Schutz von Bläuepilzbefall. Die in das Holz eindringende Imprägnierung tränkt die Holzfaser und bietet somit zusätzlichen Schutz vor eindringender Feuchte. Durch die Imprägnierung wird das bewitterte Holz zu einem sicheren Untergrund für die nachfolgende Beschichtung. Imprägnierungen empfehlen sich besonders bei neuen, unbeschichteten bläueanfälligen Holzarten wie Fichte, Kiefer und Meranti-Splintholz.

Wasserverdünnbare Lacke und Lasuren empfehlen sich für sensible Bereiche wie Kindergärten. Fotos: Herbol

Raphael Oeggerli, Herbol
Quelle: Malerblatt 07/2010

 

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