Startseite » Werkstoffe » Putze »

Goldputz für moderne Opulenz

Goldputz
Goldene Zeiten

Goldputz für die Wände und Gold an den Säulen krönen das kulinarische Erlebnis im Fine Dine theNOname. Neben einer Wand wurden auch zwei Säulen mit dem aufwendigen Verfahren veredelt. Umgesetzt wurde das noble Farbkonzept von Wohn-Influencerin Elke Wulf, die Interior Design mit ökologischen Ansprüchen verbindet.

Autorin: Alexandra Wagner-Simmer | Fotos: Volvox

NO boundaries, NO limits, NO name: Fine Dining hat in Berlin Mitte einen neuen Namen – oder auch keinen: theNOname. Wie Gustav Klimt, einer der bedeutendsten Maler aller Zeiten, mit seiner Kunst experimentierte und einen symbolistischen Stil entwickelte, so folgt auch das Restaurant theNOname keinen Konventionen. Klimts bekanntestes Werk, der Kuss, ist Höhepunkt seiner Goldenen Phase, in der er Blattgold in seine Werke aufnahm. Im Innern des theNoName sorgen opulenter Stuck und die großzügigen, fünf Meter hohen Decken in Kombination mit originellen modernen Elementen für einen visuell anregenden Mix. Um die Wertigkeit des Restaurants zu unterstreichen, wurden nun zwei Säulen „vergoldet“. Das Verfahren ist sehr aufwendig, denn dazu müssen zahlreiche kleine Quadrate mit einem Maß von etwa zehn mal zehn Zentimetern einzeln aufgebracht werden, bevor man darüber spachteln kann. Das Material: Roter Kalkputz, in den Goldstaub hineingearbeitet wurde. Im Zusammenspiel mit den weißen hohen Wänden und den weißen Vorhängen entsteht eine moderne Opulenz.

Solch eine spannende Farbgestaltung erleben die Gäste auch im hinteren Bereich des Restaurants. Der sogenannte Secret Table ist ein Raum für Meetings, geschlossene Gesellschaften oder mutige Gäste, die sich darauf einlassen, mit ihnen unbekannten Restaurant-Besuchern an einem Tisch zu speisen. Hier ist die Wand in schwarzem Kalkputz gehalten. Als Kontrast entschied man sich, eine Wand mit Goldputz zu bearbeiten. „Immer wieder werden wir von unseren begeisterten Kunden auf die tollen Wände angesprochen“, freut sich Janina Atmadi. So soll es sein, denn wenn der Gaumen beim Dining höchste Exklusivität erleben darf, soll sich auch das Auge auf höchstem Niveau erfreuen dürfen.

Glamourös umgesetzt

Die optische Transformation des ehemaligen Café Orange, welches hier 27 Jahre ansässig war, entpuppte sich zu einer Herausforderung: Dem innovativen Unternehmer-Paar war klar, dass sie das Konzept umwandeln, den künstlerischen Charme aber beibehalten wollten. Die Location liegt direkt angrenzend an die Heckmann-Höfe. Internationale Galerien, Theater, Museen, Modelabels und Berliner Manufakturen befinden sich in der unmittelbaren Umgebung und machen die Höfe zu einem Treffpunkt für Kosmopoliten und Kreative, nur einen Steinwurf entfernt von der bekannten Museumsinsel. „Die Räumlichkeiten waren nach den vielen Jahren in einem schlechten Zustand, an den Wänden 30 Jahre alter Putz, alles roch nach Rauch und Fett, die Wände waren gelb“, erinnert sich Janina Atmadi. Doch die gewünschte Lösung war schnell gefunden: Für Beratung und die Design-Umsetzung entschied sich das kreative Unternehmer-Paar für Elke Wulf, deren mit Goldputz gestaltetes Schaufenster in ihrem Geschäft „Natur am Bau“, gleich um die Ecke, sie spontan faszinierte.


PraxisPlus

Wie der Name schon vermuten lässt, setzt Elke Wulff in ihrem Unternehmen „Natur am Bau“ ökologische Baustoffe ein. Neben Kalkputzen, Naturdämmstoffen und diversen Biofarben gehört zum Portfolio der Baubiologin und Farbberaterin und ihres Teams auch der Lehmbau. Von Lehmsteinen und Lehmbauplatten reicht das Angebot über Stampflehm bis hin zu Lehmputzen und -farben. Diese stammen u. a. vom Naturfarbenhersteller Volvox.

Weitere Informationen:

www.natur-am-bau.de
www.volvox.de



Firmenverzeichnis
Hier finden Sie mehr über:
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild Malerblatt 7
Ausgabe
7.2021
ABO
Anzeige

Malerblatt Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Malerblatt-Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Medien GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Malerblatt-Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Malerblatt-Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de