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Mit Leichtspachtelmassen Kraft und Zeit sparen

Wandbeläge
Leichtspachtelmassen: Leicht und schnell

Im Vergleich zu herkömmlichen Spachtelmassen wiegen Leichtspachtelmassen häufig rund 30 Prozent weniger bei gleichem Volumen. Aber nicht nur Kraft, sondern auch Zeit lässt sich mit ihnen sparen.

Autor: Fabian Störkmann / Fotos: Brillux

Rückt man die Verarbeitungsweise in den Fokus, fällt auf: Mit Leichtspachtelmassen lassen sich in einem Arbeitsgang deutlich höhere Schichtdicken, oftmals sogar doppelt so stark, als mit herkömmlichen Spachtelmassen erzielen. Entscheidender Nebeneffekt: Durch das geringere Materialgewicht benötigen die Verarbeiter deutlich weniger Kraftaufwand für das Auftragen der Leichtspachtelmassen. Hinzu kommt, dass sie leichter schleifbar sind – das ergaben auch Tests sowohl im Labor als auch in der Praxis: Bei Leichtspachtelmassen kann bis zu 30 Prozent mehr Material in derselben Zeit abgetragen und somit effizienter geschliffen werden. Denn im Gegensatz zu den herkömmlichen Spachtelmassen, deren Struktur aus massiven Kügelchen gebildet wird, werden bei Leichtspachtelmassen Hohlkugeln eingesetzt. Diese können leichter aufgebrochen werden und ermöglichen daher eine bessere Schleifbarkeit.

Sowohl beim Materialauftrag als auch beim Schleifen können also Zeit und somit auch Arbeitskosten eingespart werden. Und welcher Unterschied ergibt sich bei der Beladung des Fahrzeugs? Geht man von einem gebräuchlichen Sprinter aus, der mit zwei Personen besetzt und der auf ein Transportgewicht von 1.000 Kilogramm ausgelegt ist, ergibt sich: Anstelle von bis zu 46 10-Liter-Eimern herkömmlicher Spachtelmasse können durch das geringere Gewicht bis zu 70 10-Liter-Leichtspachtel-Gebinde geladen werden. Insbesondere bei größeren Baustellen, zu denen viel Material transportiert werden muss, machen sich Leichtspachtelmassen bezahlt, da weniger Sprinter-Ladungen erforderlich sind und somit auch für die Anlieferung weniger Zeit benötigt wird.

Glatte Oberflächen mit Leichtspachtelmassen

Leichtspachtelmassen sind absolut mit herkömmlichen Spachtelmassen vergleichbar, es gibt keine Abstriche in der Qualität und – das Wichtigste – sie sorgen für makellos glatte Wände. Eine verarbeitungsfertige, weiße Spachtelmasse auf Basis von fein gemahlenem, hochwertigen Marmor und mehr als 95 Prozent mineralischen Rohstoffen eignet sich etwa für Decken- und Wandflächen im Innenbereich und ist speziell für raue Untergründe, die stärker gefüllt werden müssen, ausgelegt. Eine verarbeitungsfertige, organisch gebundene Dispersions-Spachtelmasse mit besonderen silikatischen Leichtfüllstoffen kann dagegen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden und lässt sich entweder von Hand oder aber auch im wesentlich rationelleren Airless-Spritzverfahren auftragen. Auf Letzteres ist auch ein spezieller Airless-Leichtspachtel ausgerichtet, der gut füllend und für Arbeiten in Innenräumen geeignet ist.

Noch einfacher lassen sich glatte, streich- und tapezierfähige Untergründe im Innenbereich erzielen, indem man beispielsweise ein Glasfaser-Spachtelvlies einbettet. Das Beifallen des Spachtelmaterials beim Trocknen wird so verhindert und es sind noch weniger Arbeitsgänge erforderlich.

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