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Azubis gewinnen

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Azubis gewinnen

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Um Schülern eine Vorstellung der Aufgabenfelder zu geben und sie im besten Fall für eine Ausbildung im Betrieb zu gewinnen, ist der persönliche Kontakt zum zukünftigen Chef oder Ausbilder oft entscheidend. Wie Sie sich professionell und ansprechend präsentieren können? Wir geben Ihnen Tipps.

Autor: David Recker | Foto: Brillux

Wer schon alle klassischen Wege – von der Anzeigenschaltung über den Aushang bis hin zu Kampagnen in den sozialen Medien – versucht und dennoch zu wenig geeigneten Nachwuchs gefunden hat, dem bietet die direkte Azubiwerbung spätestens für das Ausbildungsjahr 2021 eine erfolgversprechende Alternative oder eine lohnende Zusatzmöglichkeit. Gemeint ist damit der persönliche Kontakt zwischen Arbeitgeber und potenziellen Ausbildungskandidaten, der ein zukünftiges Ausbildungsverhältnis erfolgreich anbahnen kann. Hier sind unsere fünf Tipps für Sie:

Phase 1: Verstehen

Für die Altersgruppe, die jetzt und in den kommenden Jahren für eine betriebliche Ausbildung vor allem infrage kommt, haben Soziologen einen Begriff geprägt: Mit der „Generation Z“ werden die Geburtsjahrgänge von 1997 bis 2012 mitsamt ihren besonderen Denk- und Verhaltensweisen beschrieben. Diese unterscheiden sich deutlich von früheren Generationen. Zwei Merkmale sind besonders markant:

  • In der Generation Z ist ein Gefühl der Unsicherheit weit verbreitet. Deshalb suchen diese jungen Leute mehr als andere nach Orientierung, Zugehörigkeit und guter Führung – auch im Beruf.
  • Der Generation Z ist bewusst, dass der Arbeitsmarkt sie dringend braucht. Entsprechend wählerisch ist sie und umso mehr entscheidet sie sich für ein Arbeitsumfeld, in dem ihr Wertschätzung und Respekt entgegengebracht wird.

Genau diese beiden Motive der Generation Z lassen sich mit entsprechender persönlicher Azubiwerbung gut bedienen – wenn man sie als Arbeitgeber immer im Kopf hat und beides mit den passenden Mitteln auch zu vermitteln weiß.

Phase 2: Sympathien schaffen

Das direkte Gespräch mit Jugendlichen suchen: Diese Chance bietet sich im Wesentlichen direkt in den Abschlussklassen von Haupt-, Gesamt-, Werkreal- und Realschulen sowie auf Ausbildungsmessen. Allein die Tatsache, dass sich ein Betriebsinhaber in Person vor die Jugendlichen stellt, wirkt: Es bedient das Bedürfnis nach Wertschätzung. In der persönlichen Begegnung beurteilen die Jugendlichen außerdem sehr schnell, ob sie „einen guten Typen“ vor sich haben – einen sympathischen zukünftigen Chef, von dem sie Führungsqualitäten und Orientierung erwarten können. Dasselbe Prinzip gilt natürlich auch für den Kontakt mit Jugendlichen auf Ausbildungsmessen.

Ganz besonders wichtig sind in diesem direkten Dialog zwei Dinge:

  • Am besten kommen solche Betriebsinhaber oder Führungskräfte bei den Jugendlichen an, die ein authentisches Profil zeigen und damit als glaubwürdig wahrgenommen werden.
  • Zweitens sollte nie versäumt werden, die direkte Kontaktaufnahme der angesprochenen Jugendlichen mit dem Betrieb so leicht wie möglich zu machen – z. B. durch eine Kurzbewerbung für Schnuppertage im Betrieb.

Phase 3: Ein Bild machen

Welche Aufgaben hat ein Maler oder ein Stuckateur? Warum ist das eine spannende und zukunftsträchtige berufliche Tätigkeit? Antworten auf diese Fragen finden sich in Informationsmaterialien wie Flyern, die es im Rahmen der Nachwuchsinitiative „Deine Zukunft ist bunt“ gibt. Sie lassen sich kostengünstig und mit individuellem Firmeneindruck im Brillux-Werbemittelshop bestellen. Die Initiative, die von Brillux schon vor Jahren ins Leben gerufen wurde, bietet noch mehr Unterstützung: Betriebe können hier beispielsweise kostenlos Indoor- und Outdoor-Messestände ausleihen. Darüber hinaus rollt der Showtruck von „Deine Zukunft ist bunt“ zu Veranstaltungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Als Ansprechpartner für die Jugendlichen stehen ihm echte Auszubildende zur Verfügung. Der Truck kann von Innungen, Verbänden oder Kreishandwerkerschaften bei Brillux gebucht werden.

Phase 4: Beschnuppern

Der Erstkontakt in der Schule oder auf einer Ausbildungsmesse war erfolgreich und die Jugendlichen haben bereits durch ihre Kontaktaufnahme mit dem Betrieb signalisiert, dass sie Interesse an einer Ausbildung haben. Im nächsten Schritt ist es sinnvoll, dass potenzielle Bewerber und der Betrieb sich in der Praxis begegnen. Die Form dieser Kennenlerntage sollte passend gewählt werden. Entscheidend ist eine gute Betreuung und zielgerichtete Durchführung. Ein Plan, wer dem Interessenten welche Dinge zeigt, wo er selbst einmal Hand anlegen kann und wie das praktische Kennenlernen in einem Abschlussgespräch zusammengefasst wird, sind unerlässlich. Wichtig für sogenannte Schnuppertage, für Kurzpraktika oder für das Probearbeiten ist es, die arbeitsrechtlichen Grundlagen im Vorfeld gründlich abzuklären.

Persönliche Azubiwerbung planen

Die persönliche Ansprache von jungen Menschen hat das Potenzial, mehr Azubis in den Betrieb zu bringen. Dieses Vorhaben benötigt allerdings Vorbereitung. Sicher ist jetzt eine gute Zeit dafür, mit Blick auf das Ausbildungsjahr 2021 die entsprechenden Kontakte zu Schulen und Veranstaltern von Ausbildungsmessen aufzubauen. Denn für gute Perspektiven braucht es unbedingt auch guten Nachwuchs.

Weitere Informationen
www.brillux.de


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Kontakt

David Recker

Postfach 1640

48005 Münster

Tel. 0251 7188-759

Fax 0251 7188-53395

marketingunterstuetzung@brillux.de

www.brillux.de/

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