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Wahre Wunderwaffe

Betrieb & Markt
Wahre Wunderwaffe

Malermeister Jörg Dobrunz schwört auf seinen umfassenden Service – und auf Anti-Graffiti- Einsätze als Türöffner zu neuen Kunden.

Ulrich Schweizer

Wirklich viel Zeit muss man sich gar nicht nehmen. Es reicht, eine Stunde neben Malermeister Jörg Dobrunz in seinem Büro zu sitzen. Da nämlich hört man unweigerlich als Ohrenzeuge diverse Telefonate. Und sehr häufig geht es darum, einen Interessenten schnellstmöglich zu bedienen und ihm den Eindruck zu vermitteln, es gäbe im Moment für das Team des Malermeisterbetriebs Ferber in Witten nichts Wichtigeres als ihn. SERVICE wird bei Jörg Dobrunz nicht nur großgeschrieben, sondern im Alltag gelebt.
Weil nicht nur er und seine Frau, Stephanie Stemke Dobrunz, in „Kunden-Einheiten“ denken, sondern auch die meisten der Mitarbeiter, ist der Malerbetrieb Ferber in Witten breit aufgestellt und hauptsächlich für Wohnungsgenossenschaften und für Privatkunden tätig – Auftraggeber, die sensibel sein können und oft einen Rundum-Service erwarten. Fassadenanstriche und -sanierungen, Wärmedämmungen, Innenarbeiten und alle anderen gängigen Malerarbeiten – da hat Jörg Dobrunz für jeden Bereich einen oder mehrere Spezialisten, so dass alles schnell und qualitativ hochwertig ausgeführt werden kann.
Anti-Graffiti-System
Weil ein Gutteil der Mitarbeiter auf hochwertige Arbeiten und auf Schnelligkeit eingestellt ist, horchte der rege Malermeister sofort auf, als er ein System für den professionellen Einsatz gegen Graffiti entdeckte: „Ein Malerbetrieb muss mehr bieten als nur Farbe. Wenn eine Fläche mit Graffiti verunstaltet wurde, dann wollen die Eigentümer, dass ihre Immobilie schnellstmöglich wieder ordentlich da- steht. Hier sah ich eine Chance, zusätzlich zu punkten.“ Sein Hauptlieferant Brillux hatte ein System entwickelt, das Jörg Dobrunz mehr überzeugte als alle anderen, bei denen der Handwerker mühsam die unerwünschten Farbbotschaften entfernt und die Ergebnisse nicht immer optimal werden: akkurat und homogen werden die Graffiti „übermalt“.
Um dem Maler alles zu bieten, was er für die professionelle Bearbeitung der mit Graffiti „verseuchten“ Flächen benötigt, bot Brillux ein „Anti-Graffiti-Mobil“ an – versehen mit einer mobilen Farbmischanlage. Damit verfügt der Handwerker über eine kompakte Mischanlage, die stromunabhängig im Fahrzeug installiert ist. So können direkt vor Ort die benötigten Farben in weniger als 15 Minuten fixfertig gemischt werden.
Arbeitsschritte
Wie geht der Anti-Graffiti-Spezialist mit dem System vor? Mit Hilfe der mobilen Farbmess-Einheit wird der genaue Farbton der Fläche ermittelt. Eine auf den Untergrund abgestimmte Grundierung wird aufgetragen und gewährt die optimale Haftung der Schlussbeschichtung. Die über die Farbmess-Einheit ermittelten Farbtonwerte werden per Kabel an die Farbsystem-Anlage weitergegeben. Innerhalb weniger Minuten wird der Farbton nachgemischt. Mit dem farblich passenden Anstrichmaterial brauchen nur die verschmutzten Flächen überarbeitet werden, ohne die gesamte Fassade beschichten zu müssen.
Für Malermeister Jörg Dobrunz ist das inzwischen Alltag. Als Spezialist wurde er auch schon von der Presse gewürdigt. So schrieb die BILD-Zeitung über ihn „Der Graffiti-Killer“. Nicht nur dieses Zusatzgeschäft ist für ihn lukrativ: „Mir diente der Anti-Graffiti-Service auch schon als Türöffner für weitere Aufträge. Die Mischanlage ist eine gute Sache und sie bringt mir eindeutig Wettbewerbsvorteile.“
Der im Hause Brillux für Farbsysteme zuständige Produkt-Manager Dietmar Weegen freut sich, dass Jörg Dobrunz zufrieden ist mit der Mischanlage und mit der Farbe: „Manchmal verzetteln sich die Maler und investieren viel zu viel Zeit, um nach billigem Material zu suchen. Und dabei wächst die Qualität und wächst auch die Sicherheit der Mitarbeiter, wenn sie mit einem Produkt vertraut sind.“ Malermeister Jörg Dobrunz setzt noch eines drauf: „Billiger krieg‘ ich irgendeine Farbe immer und meine Leistung gibt es von irgendjemandem auch billiger. Aber zuverlässige Qualität und einen guten Service gibt es in dieser Form eben nur bei uns. Und dieses System ist quasi eine Wunderwaffe gegen die Schmierereien.“
Bei dieser Partnerschaft zwischen Hersteller und Handwerker weiß jeder, was er am anderen hat. „Man kann keinen Kunden erziehen, man kann ihn aber sehr gut bedienen“, so Dietmar Weegen, der das im Alltag umsetzt. Und genau das macht auch Jörg Dobrunz bei seinen Auftraggebern.
Fortbildung
Der Wittener Malerbetrieb Ferber hat längst auf seine Fahne geschrieben, sich immer auf dem neuesten Stand des Wissens zu halten, um auf allen Arbeitsgebieten tätig sein zu können: „Meine Mitarbeiter und ich besuchen die verschiedensten Fortbildungs-Veranstaltungen und holen uns Zertifikate, ob als Energieberater oder im Bereich der Schimmelpilz-Sanierung. Die Kreativität bekommt selbstverständlich auch ihren Raum – nicht nur die „harte“ technische Schiene beherrscht man bei Ferber. Kreative Maltechniken werden angeboten und nicht nur bei den privaten Kunden auch umgesetzt. Deshalb schaut man bei Ferber optimistisch nach vorne: „Wir haben trotz der Krise noch gut zu tun, auch über den Winter, vor allem bei Kunden aus besseren Einkommensschichten“, freut sich Jörg Dobrunz und lobt dabei gleich noch die Stärken seiner Mitarbeiter: „Das gute Miteinander ist bei uns wichtig. Gemeinsam können wir dann sehr vieles bewegen.“

kompakt
Malermeister Jörg Dobrunz, Inhaber des Malerbetriebs Ferber in Witten, schwört auf Service und Kundennähe. Eine seiner Spezialitäten ist die Graffiti-Beseitigung, die ihm manche Tür zu neuen Kunden geöffnet hat.
Jörg Dobrunz
Malermeisterbetrieb Ferber
Salinger Feld 60
58454 Witten
Tel.: (02302) 3662/Fax: 933278
Auf www.brillux.de zum Farbmobil:
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