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Kautschukbeläge für Pflegeeinrichtungen

Kautschukbeläge
Sicherheitsfaktor Boden

Kautschukbeläge für Pflegeeinrichtungen: Um Demenzkranken das Leben im Pflegeheim so angenehm wie möglich zu gestalten, spielen die Bedürfnisse dieser Bewohner eine wichtige Rolle bei der Raumgestaltung von Pflegeeinrichtungen. Ein wesentlicher Faktor, der das Wohlbefinden positiv beeinflussen kann, ist die Art des Fußbodens.

Autorin: Doris Janik | Fotos: Dirk Wilhelmy

Ruhige Farben, eine matte Oberfläche und eine unverfugte Verlegung wirken positiv auf die Gemütsverfassung der Erkrankten. Viele Pflegeheime setzen auf Kautschukbeläge. „Für unsere Demenzstation war es besonders wichtig, einen möglichst einfarbigen, kontrastarmen Bodenbelag zu finden. Denn an Demenz erkrankte Menschen werden durch Strukturen oder Musterungen im Boden irritiert und neigen dazu, diese wegwischen zu wollen“, erklärt Guido Hagen, Geschäftsführer im Pflegeheim Maggenberg im schweizerischen Tafers. Zudem sollte die Oberfläche des Bodenbelags nicht spiegeln, weil demente Bewohner Angst haben, sich auf vermeintlich glatten Flächen zu bewegen. Ein Bodenbelag mit matter, reflexbrechender Oberfläche hingegen nimmt die Unsicherheit – das Gehverhalten verbessert sich. „Somit war nora-plan sentica die ideale Lösung“, unterstreicht Hagen. „Der Kautschukbelag weist eine ruhige, homogene Optik auf, wodurch typische Verhaltensauffälligkeiten der an Demenz erkrankten Bewohner wie Unruhe und Bewegungsdrang positiv beeinflusst werden können.“ Der Boden passte auch ideal ins Farbkonzept: „Unsere Wahl fiel auf einen warmen Beige-Ton, der zusätzliche Ruhe ausstrahlt und damit zum Wohlbefinden unserer Heimbewohner beiträgt“, so Hagen.

Kautschukbeläge: Unverfugte Verlegung

Demenziell erkrankte sind ständig auf den Beinen und dabei häufig orientierungslos. Auch die Tiefenwahrnehmung ist bei Demenzkranken gestört, aus einem dreidimensionalen Sehen wird im Verlauf der Krankheit ein zweidimensionales. Typisch für Demenzkranke ist der schlurfende Gang, denn sie versuchen, so viel Bodenkontakt zu halten wie möglich. Dabei bemerken sie jedoch selbst geringfügige Bodenunebenheiten und bleiben häufig abrupt stehen oder geraten ins Straucheln, weil sie irritiert sind und befürchten, zu stürzen. Daher sollte in Demenzstationen ein möglichst einfarbiger Bahnenbelag eingesetzt werden. Von Vorteil ist es außerdem, wenn der Bodenbelag keine Fugen aufweist. Kautschukböden sind maßbeständig, daher können sie unverfugt verlegt werden und benötigen keine Beschichtung. Die matte, einheitliche Oberfläche soll eine attraktive Optik schaffen und zugleich der Sturzprävention dienen. Zudem sind die Kautschukbeläge auch in nassem Zustand tritt- und rutschfest – ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. Durch ihre hohe Dauerelastizität mindern sie im Falle eines Sturzes die Sturzfolgen.

Bei der Ausstattung von Stationen für demenziell erkrankte Menschen ist außerdem zu berücksichtigen, dass die Umgebung möglichst reizarm ist. Dies betrifft die Wandgestaltung. Auch der Boden kann durch eine gute Akustik einen Beitrag zu mehr Ruhe und einem entspannten, behaglichen Wohnumfeld leisten. Aufgrund ihrer Dauerelastizität mindern Kautschukböden die Gehgeräusche deutlich. Diese Reduzierung des Geräuschpegels hat einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden von Heimbewohnern und Mitarbeitern.

Trotz der Belastung des Bodens durch zahlreiche Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer weisen die Böden kaum Abnutzungserscheinungen auf. „Bei Böden in Pflegeeinrichtungen spielt Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb eine große Rolle. Die dichte Oberfläche der Kautschukbeläge hat noch einen weiteren großen Vorteil: Sie ist beständig gegen Urin und alle gängigen Flächendesinfektionsmittel.

Weitere Informationen:
www.nora.com



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