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Nachhaltig Bauen? Jetzt erst recht!

Frage des Monats
Nachhaltig Bauen? Jetzt erst recht!

Rainer Hülsemann, Leiter Anwendungstechnik ZERO-LACK
Der nachhaltige Umgang mit lebensnotwendigen Ressourcen hat Wurzeln in allen Kulturen. Die Grundregeln einer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie wurden in Deutschland bereits 2002 verabschiedet.

Die Bau- und Immobilienwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein Drittel des nationalen Ressourcen- und Energieverbrauchs ist dem Bau und Betrieb von Gebäuden zuzurechnen. Ziel ist daher die Erstellung umweltfreundlicher, ressourcensparender, wirtschaftlich effizienter und für den Nutzerkomfort optimierter Gebäude. Im nachhaltigen Bauen wird bereits bei der Planung auf den Einsatz von Gebäudekonstruktionen, Bauteilen und Bauprodukten geachtet, zu deren Herstellung, deren Transport und deren Bearbeitung möglichst wenig Energie benötigt wird, die emissionsarm sind und geringe negative Auswirkungen auf die globale und lokale Umwelt haben. Und die im Fall eines Rückbaus der Gebäude weitgehend wiederverwendet oder verwertet werden können.

Im Rahmen von Zertifizierungs- und Bewertungssystemen werden Maßnahmen und Anforderungen festgelegt; weltweit trifft man auf Systeme wie LEED, BREEAM, GBC, Green Globe, CASBEE, GREEN Star oder Minergie. In Deutschland haben sich das BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude) und das System der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) etabliert. Anforderungskataloge liegen mittlerweilen für Büro- und Verwaltungsgebäude, Hotel- und Industriebauten, Stadtquartiere und Wohngebäude vor. Dabei wird der Erfüllungsgrad in Form einer Gebäudezertifizierung dokumentiert.
Wichtig ist, dass es keine auf das System zertifizierten Produkte gibt! Bereits durch die Gesetzgebung werden seit Jahren Vorgaben für Produkte in Richtung Nachhaltigkeit vorangetrieben. Ein Beispiel ist die Decopaint-Richtlinie zur Verringerung der VOC-Anteile bei wasser- und lösemittelverdünnbaren Produkten. So findet man im Anforderungskatalog zum „Nachhaltigen Bauen“, dass zu verwendende Innenraum-Produkte immer wasserverdünnbar, lösemittel- und weichmacherfrei sein sollen. Ein bestehendes WDVS nicht abzureißen und zu entsorgen, sondern aufzudoppeln und somit den Energieverbrauch weiter zu senken und den Lebenszyklus des WDVS zu verlängern, ist ein anderes Beispiel.
ZERO-LACK ist seit Jahresbeginn Mitglied der DGNB; im ZERO-Lieferprogramm finden sich über 100 Produkte, die unter vorgenanntem System zur Verwendung kommen können. Angaben findet man im entsprechenden ZERO-Nachhaltigkeitsdatenblatt.
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